AU F

die Krankheit nimmt Abschied

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Wir haben eine paar Tage miteinander im Bett verbracht und zusammen geschlafen und geschwitzt, gestöhnt und gehustet.

Wenn sie sich ankündigt, denke ich oft: Mist! Ich will nicht. Ich habe keine Lust, krank zu sein. Es ist schließlich kein Vergnügen, mit ihr intim zu sein. Sie fragt aber nicht nach meiner Meinung, sondern legt mich einfach flach.

Und dann dämmert es mir zwischen Fieberwahn und seltsamen Träumen: Es ist ihre Natur, mich zur Ruhe zu zwingen. Dann fange ich an, mich in den Zustand hinein zu entspannen. Denn wir beide wissen, dass ich mich anschließend besser fühlen werde.

Sie signalisiert mir, wenn sie den Laden innen wieder aufgeräumt hat. Dann lässt sie mich aufstehen und mich wie neu fühlen. Noch ist es nicht soweit, aber ich wittere schon Morgenluft.

2 Gedanken zu „AU F“

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