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Wetterfühligkeit

blühende Fantasie

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Das vorläufige Ende der Winterzeit. Alles streckt die Fühler nach dem Sommer aus. Aber wer weiß, was der April noch für Überraschungen bereit halten mag?

Forsitie

Vielleicht stürmt und schneit es schon bald… Es ist fast wie zu Weihnachten. Wir dürfen gespannt sein, was uns unterm Baum erwartet.

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Alles liegt im Bereich des Möglichen: Von ungetrübten Sonnenschein bei strahlend blauem Himmel über heftige Gewitter mit prasselndem Regen oder Hagel bis hin zu leise rieselnden Schneeflocken und Blütenblättern.

 

Schmetterlingsblüten

ein Hauch von Frühling

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Blüten versammeln sich meistens Ende März, Anfang April in Büschen und Bäumen und bieten dicht gedrängt einen prächtigen Anblick.

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Doch bereits früh lösen sich zarte Blätter aus der Menge und flattern durch die Luft. Meistens treibt ein kühler Wind sie an und veranlasst sie dazu, sich woanders niederzulassen.

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Die Zurückgebliebenen halten noch ein Weilchen die erhabene Stellung, bis auch sie sich auf den Weg machen. Früher oder später verduften sie alle.

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sonnengelb

Die Sonne strahlte so schön.

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Es war ein netter Spaziergang bei herrlichem Sonnenschein – bis es sich bewölkte. Der Wind pfiff eisig um die Ecken. Typisch April. Ich hatte wie jedes Jahr um diese Zeit einen Anfall von frühlingshaftem Übermut und statt meine Winterjacke eine intensiv leuchtende angezogen, die ich letztes Jahr bei einem internen Klamottentausch mit meinen Freundinnen abgestaubt hatte, nebst dünnen bunten Seidenschal.

Ich fühlte mich darin wie die Frühlingsbotin höchstselbst – musste dann aber leider feststellen, dass es zwar farblich korrespondierte, aber nicht warm genug war. Als es später sogar noch regnete, vermisste ich auch meine nicht schöne, aber praktische Kapuze.

Ich hatte nicht absichtlich in Kauf genommen, leiden zu müssen – sondern mich rein intuitiv hübsch machen wollen. Das hatte ich nun davon. Fröstel. Hoffentlich gibt keine neue Erkältung der alten die Klinke in die Hand.

Immer diese Unvernunft. Da bilde ich mir eigentlich gerne ein, einen gut funktionierenden Verstand zu haben – und dann wieder sowas… Übermut tut selten gut. Ich lerne wohl nie aus.