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wegweisend

Hach, wie ist das schön! Nun kann ich nach Herzenslust und Laune über alles schreiben, was mir in den Eigen-Sinn kommt. Das macht Laune, gute vor allem.

Doch wie alles im Leben, hat auch dies hier seine Schattenseiten. Denn ich habe folgendes Dilemma: Schreibe ich nun ein weiteres Kapitel für mein 2. unveröffentlichtes Buch oder veröffentliche ich einen Blog?

Ich überlege reiflich. Mein erstes Buch steht nicht zur Debatte., das erkläre ich an anderer Stelle (Unter der Rubrik ÜBER MICH/ Berufung und unter TAGEBÜCHEREI/ Kann man Tagebücher auch nachts schreiben? Mein zweites Buch kommt schon eher für eine Vorab-Veröffentlichung infrage. Das ist vom Stil her ähnlich, aber unverfänglicher.

Könnt Ihr meinen Überlegungen folgen? Was würdet Ihr an meiner Stelle tun? Doch: Wie könntet Ihr mich beraten, wenn Ihr die Fragen, die mich beschäftigen, gar nicht lesen könnt? Wie gesagt, es ist ein ziemliches Dilemma…

Schreiben oder bloggen? Schreibtechnisch stelle ich kaum einen Unterschied fest. Der Humor jedenfalls bleibt, das Arbeitspensum auch… Und doch gabelt sich der Weg hier.

Das eine ist der Umweg über einen Verlag, das andere der direkte Weg zum Leser. Obendrein kann ich auch noch Bilder präsentieren. Und niemand quatscht mir rein. Das hört sich für mich alles recht verlockend an.

Aber ist das auch der richtige Weg? Beispielsweise könnte es sein, dass ich mit meinem Blog nur eine Handvoll Leute erreiche, wenn überhaupt. Und weiterhin darben müsste, weil mir niemand auch nur einen Brotkrumen für meine Kleinkunst hinwirft.

Während ich mir bei einem Verlag vielleicht eine vergoldete Nase verdienen könnte (nur mal so in Kladde gedacht).

Ich denke, ich werde parallel bloggen UND mein 2. Buch weiterschreiben. Wenn ich eine Idee ganz gut finde, kann ich sie gleich doppelt verwerten, denn so eng sehe ich das nicht mit dem Abschreiben und sage mir ganz locker: „Wenn es mir nicht passt, verklag´ mich doch!“