Schlagwort-Archiv: Eindrücke

Offenes Buch

mit sieben Siegeln

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Ich tendiere dazu, in Bildern und manchmal in Rätseln zu sprechen.

Das kann für meine Mitmenschen durchaus anstrengend werden, wenn ich sie mit meinen Reizen überflute bzw. mit der Art, wie ich meine Eindrücke und Gedanken verarbeite.

Egal, ob das eine Behinderung oder eine Begabung ist: Ich kann nicht anders. Als visuelles Wesen erlebe ich eine unglaubliche Befreiung, wenn ich meine Ansichten mit Bildern darstellen oder untermalen kann.

Sonst würde sich das alles aufstauen und mich irre machen, glaube ich. Ich denke systematisch, liebe Struktur, mag selektieren und beschriften. So schaffe ich Ordnung in meinem Oberstübchen.

Es reicht beinahe an ein Perpetuum mobile heran, das meinen Geist auf Trab hält – und gleichzeitig ungemein beruhigt. Indem ich meine Gedanken offenbare, bringe ich meine Energie zum Fließen.

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Beruf: Schülerin

neugierig und tiefgründig

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Ich nenne mich aus philosophioschen Gründen Sophie und denke, dass geht in die richtige Richtung. Voller Begeisterung lerne ich für das Leben und finde immer neue Meister, die mir das Staunen beibringen.

Es gibt keinen Stundenplan, doch alles folgt einem Gesamtkonzept: Ich lerne Lauschen, Lesen, Schreiben und Sprechen, erweitere meine Ausdrucksfähigkeit, schärfe meinen Verstand und nehme Vernunft an.

Um mich zu entfalten, sperre ich Augen, Ohren und Herz auf, sammle Eindrücke und Erfahrungen, ordne diese sinnvoll, gebe sie wieder und weiter.

Ich stelle mich in den Dienst von Achtsamkeit und Wertschätzung.

Hier die Top-Five der Hauptfächer (neben der eigentlichen Arbeit), auf denen mein AugenMerk liegt:

  • SehNsucht
  • MomentAufnahmen
  • AnSichtsSache
  • ÜberSicht
  • EinSicht

Dienst-Leistungen

Freude bei der ArbeitDSC00110_r1

Jede Tätigkeit, bei der wir die Zeit vergessen, ist Meditation.

Ich bin am liebsten unterwegs, sammle Eindrücke, um diese dann später im stillen Kämmerlein zu verarbeiten. Wie ich meine Ausflüge in die Natur mit dem Fotografieren verbinde und anschließend die Bilder mit den Gedanken in meinem Kopf, ist für mich der einzig wahre „Stillstand“, denn er erfüllt mich zutiefst.

Wie ich daraus eine Dienstleistung machen kann, von der auch andere etwas haben, ist dagegen eine Überlegung, die mich in Unruhe versetzt.

Vielleicht finde ich auf einem meiner Ausflüge die Antwort auf diese bewegende Frage.

viele Eindrücke

Kulturtage

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Der gestrige Tag fing schon sensationell an und setzte sich reich-lich fort. Interessante Kunst-Ob- und Subjekte, spanndende Orte und Menschen, Hinhören und -sehen, sich begegnen, verbinden und verbünden.

blauer Stern

Kannen…, ä Kennenlernen, neugierig Räume betreten. Sich nicht wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, sondern achtsam sowohl mit Abstraktem als auch Gegenständlichem umgehen.

Kannen

Ich hatte wahrlich einen wunderschönen , langen, aber kurzweiligen Tag, der so herzlich endete, wie er begonnen hatte. Eine richtig runde Sache.

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Anm.: Abb. 1: Im Garten von Mary, Abb. 2: abfotografiertes Bild von Harald Finke, belichtungsbedingt nicht originalfarben. Abb. 3: Kannen in „Matina´s Café“ (Einkehr für Kaffee und Kuchen). Abb. 4: Ausschnitt eines Totomi von Florence Romberg.