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viele Eindrücke

Kulturtage

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Der gestrige Tag fing schon sensationell an und setzte sich reich-lich fort. Interessante Kunst-Ob- und Subjekte, spanndende Orte und Menschen, Hinhören und -sehen, sich begegnen, verbinden und verbünden.

blauer Stern

Kannen…, ä Kennenlernen, neugierig Räume betreten. Sich nicht wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, sondern achtsam sowohl mit Abstraktem als auch Gegenständlichem umgehen.

Kannen

Ich hatte wahrlich einen wunderschönen , langen, aber kurzweiligen Tag, der so herzlich endete, wie er begonnen hatte. Eine richtig runde Sache.

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Anm.: Abb. 1: Im Garten von Mary, Abb. 2: abfotografiertes Bild von Harald Finke, belichtungsbedingt nicht originalfarben. Abb. 3: Kannen in „Matina´s Café“ (Einkehr für Kaffee und Kuchen). Abb. 4: Ausschnitt eines Totomi von Florence Romberg.

Hab Sonne im Herzen

Glückskeks-Weisheit

Sonne im Herzen

Gestern wurde mir ein Glückskeks angeboten. Ich wollte eigentlich aus Neugier nur den Spruch haben, aber weil ich mich dann über den so freute, aß ich im Überschwang sogar den Keks – der übrigens unerwartet gut schmeckte. Eine angenehme Überraschung nach der nächsten.

Auf meinem kleinen Zettelchen entfaltete ich folgenden Satz:

„Sie haben ein freundliches Herz und werden sehr bewundert.“

Ich freute mich aufrichtig über diese schöne Aussage und fühlte mich bestätigt. Ich habe mir vor einer ganzen Weile vorgenommen, Komplimente u. ä. anzunehmen und wertzuschätzen, statt mich dagegen aufzulehnen und reflexartig zu widersprechen.

Es spricht Weisheit aus mir, wenn ich euch mein kleines Geheimnis verrate: Es bewirkt viel Gutes, sich/ überhaupt alles in einem positiven Licht zu sehen, statt sich/ andere schlecht oder gar nieder zu machen.

Wer auch immer diesen Spruch in den Glückskeks legte, konnte eigentlich nicht wissen, dass er bei mir landen würde, aber ich fühlte mich persönlich angesprochen, weil ich wusste, es stimmt. Ich habe ein freundliches Herz.

Ich wäre nicht Ich, wenn ich nicht doch noch etwas weiter gedacht hätte. Der zweite Teil des Satzes irritierte mich nämlich. Ich fragte mich, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Die Vorstellung, bewundert zu werden, war mir irgendwie unangenehm. Worin läge der Sinn?

Heute Morgen fiel mir ein, dass die Übersetzungen manchmal etwas verfälschen können. Also las ich auf der Rückseite den Spruch in Englisch:

„You have a friendly heart and are admined.“

Ich recherchierte, was admined heißt, weil ich das Wort nicht kenne. Ich fand nichts. Zu dem Suchbegriff gab es keine Übersetzungen. Hm. Jetzt fing ich an, frei zu assoziieren. Vielleicht war „at mind“ gemeint? Das hieße, bei Verstand/Sinnen zu sein.  Alle Bedeutungen von „mind“ gefielen mir: Geist, Seele, Sinn, Gemüt, Gedanken, Absicht, Ansicht, Psyche…

Dann stellte sich allerdings heraus, dass ich mich verlesen hatte: Auf dem Zettel stand „admired“ (falsche Brille). Und dieses Adverb gibt es und es heißt dann doch: bewundert (sein). Ich war ein wenig enttäuscht, denn ich fand meine Interpretation viel schöner, auch wenn sie auf einem Irrtum beruhte.

Aber ich verrate euch, was ich bei der Gelegenheit noch herausfand und was mir besser gefiel, als die Übersetzung auf dem Spruchband. Denn „admired“ ist nämlich auch ein Ausdruck dafür, wenn etwas hoch geschätzt wird. Damit kann ich leben.

Freundliche Herzen lassen vieles erblühen.

Und das wird auch von mir admired.

Doppelherz