Schlagwort-Archiv: Kunst

Rauchzeichen

eine Säule ist noch zu toppen

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„Ich bin zwei Tanks“ und rauche wie Schlote,

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um zu signalisieren,

dass ich bereit bin für eine energiegeladene Zukunft.

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Ich verkünde meine Botschaft auf ungewöhnliche Weise:

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Lang lebe das kulturelle Leben!

Moorburg hat mehr zu bieten als ein Kohlekraftwerk.

Kultur. Und das gleich vielfach, nämlich mit mehreren Vereinen und Formaten. Der „Nachbar“ von elbdeich e. V. ist der neu gegründete Verein MoorburgArt.

Er bietet Ausstellungen nach „Hofart“, Kleinkunst im Wasserturm „Sonntags um fünf“, „Kunst & Kirschen“ und „Kunst & Punsch“.

Ein Verein macht Volldampf voraus!

Stolpersteine

historisches Gemäuer

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Neulich bestieg ich bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide einen steilen Hügel, es mag wohl der Falkenberg gewesen sein.

Im Gelände stolperte ich über historische Hinterlassenschaften, die von unterschiedlichen Geschichten Zeugnis ablegen.

Einerseits befand sich hier während der NS-Zeit ein Barackenlager für Zwangsarbeiter. Nur Gedenksteine erinnern noch an dieses düstere Kapitel.

Weiter oben zum Gipfel hin schrieben Graffiti Kunstgeschichte.

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Ich fand Gefallen an den Farben und Inschriften, die ihre ganz persönlichen Geschichten als Geheimnis für sich behielten.

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Es mutete harmonisch an, dass sich hier in der freien Natur und als Gegengewicht zum schweren Erbe der menschenverachtenden Vergangenheit Liebespaare fanden und verewigten.

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Ansichtssache

Jammern kann jeder, ein Anlass findet sich immer.

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Ich kann über meine Arbeit klagen oder darüber, keine zu haben,  das gleiche gilt für Partner. Auch das Wetter kann es uns prinzipiell nie recht machen, liegt es offensichtlich doch stets neben der persönlichen Wohlfühltemperatur. Und so weiter und so fort.

Die hohe Kunst besteht darin, bei allen Widrigkeiten der Welt, Dürre und Dreck, Krankheit und Katastrophen, das Gute nicht zu übersehen, sondern zu würdigen und das Augenmerk auf das kleine Glück zu lenken.

                                                                                                                                      Auge

Daraus kann sich dann durchaus auch Größeres entwickeln.

Analog Vs. Digital

GroKo

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Sowohl-als-auch statt Entweder-oder. Ich sehe so viele schöne Motive, und kann es mir weder zeitlich, räumlich noch finanziell leisten, alle meine Favoriten in Ausstellungen zu präsentieren.

ABER: Ich bin ja nicht blöd. Wozu habe ich eine eigene Homepage? Wozu warten? Wenn ich doch gleich hier und jetzt alles virtuell vor- und ausstellen kann?

Ein kleiner Vorgeschmack auf coole Kunst in der Winterzeit:

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Wunschzettel

Tagtraum von Teilhabe

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Ich träumte, ich wäre völlig klar im Kopf. Ich wüsste, was ich wollte und würde es tun.

Ein Traum mit dem Titel „Yes, we can – yes, we do.“

Es ist kein Wunsch, der sich zu Weihnachten erfüllen wird, sondern einer, den ich mit anderen teile und mit ins neue Jahr nehme: eine Artothek in Harburg.

Kunst liegt im Auge des Betrachters. Umso besser, wenn man mehr Zeit für eine solche Betrachtung hat.  Das wäre gegeben, wenn Menschen Kunst entleihen und es in Ruhe auf sich wirken lassen können.

Eine Artothek würde den Gedanken verkörpern, dass Kunst für alle zugänglich wäre und keine Frage des Geldbeutels. Es ginge um die Förderung einer bewussten Auseinandersetzung mit Kunstwerken und deren Vielfalt.

blauer Sterngemaltes Bild: Harald Finke

DSC00008aLichtobjekt: Irma Hagel

2017-02-25 13.05.46Signalstörung: Fernseher

 

Vollkorn

ein toller Käfer

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Ein Getreidekäfer. Um genau zu sein: einer aus Haferkörnern.

Käfer

Bodenständig und flugunfähig,  trotz glänzender Kotflügel.

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Ein Wunder-Werk mit Kunstverstand statt Technik, natürlich ohne TÜV, created by Harald Finke.

Der seltene Kunstkäfer wird gerade erfolgreich umgesiedelt und bekommt einen extrem guten und neuen Standort unter zwei Eschen im  Dorfpark von Seppensen – gleich neben dem Sniershus. Für Käferfans ein Muss.

Es kann, darf und soll gefeiert werden, und zwar beim Dorffest am 17. Juni um 14 Uhr. Interessierte können sich dort mit dem Künstler austauschen, denn der hat sich natürlich allerhand dabei gedacht.

Einstellung

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Farbkleckse

„Die raue WirkLICHTkeit“ ist seit 2 Wochen wieder im Keller verstaut und ich denke darüber nach, bei nächster Gelegenheit mehr Farbe ins Spiel zu bringen.

Eine Auswahl an schönen Fotos, die sich sehen lassen können, habe ich. Aber nach welchen Kriterien wähle ich aus? Ich möchte natürlich mehrere zusammen ausstellen, also sollen sie möglichst in einem Kontext stehen; farblich, stilistisch, formal oder inhaltlich.

Wie passt alles am besten zusammen? Wie bunt gewürfelt darf es sein? Was kann schon schief gehen? Dass jemand mit dem Finger auf mich zeigt und sagt: „Was erlauben Sie sich?“

Wenn jemand mit einem meiner Puzzleteile nichts anfangen kann,  ist das nicht weiter tragisch. Ich werde es vermutlich überleben, wie bisher alles, was ich erfahren durfte.

Scheinbare Konzeptlosigkeit ist auch eine Option. Die Kunst ist, sich frei zu machen von falschen Vorstellungen.

Ich bin ART fremd und vertraut. Das musste mal gesagt werden, von mir, hier und jetzt.

viele Eindrücke

Kulturtage

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Der gestrige Tag fing schon sensationell an und setzte sich reich-lich fort. Interessante Kunst-Ob- und Subjekte, spanndende Orte und Menschen, Hinhören und -sehen, sich begegnen, verbinden und verbünden.

blauer Stern

Kannen…, ä Kennenlernen, neugierig Räume betreten. Sich nicht wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, sondern achtsam sowohl mit Abstraktem als auch Gegenständlichem umgehen.

Kannen

Ich hatte wahrlich einen wunderschönen , langen, aber kurzweiligen Tag, der so herzlich endete, wie er begonnen hatte. Eine richtig runde Sache.

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Anm.: Abb. 1: Im Garten von Mary, Abb. 2: abfotografiertes Bild von Harald Finke, belichtungsbedingt nicht originalfarben. Abb. 3: Kannen in „Matina´s Café“ (Einkehr für Kaffee und Kuchen). Abb. 4: Ausschnitt eines Totomi von Florence Romberg.