Schlagwort-Archiv: Mitgefühl

freigebig

Sinnbild

Tara

Die grüne Tara verkörpert das aktive Mitgefühl aller Buddhas. Sie soll vor den acht Arten der Angst schützen und die ursprüngliche Weisheit vermehren. Auch ihre wunscherfüllenden Qualitäten werden gepriesen.

Ich tauschte dieses Motiv einer Brandmalerei von mir gegen eine wunderschöne, handgefertigte, große Schale, die mich magisch angezogen hatte.

Weil ich sie begehrte, mir aber eigentlich nicht leisten konnte, traute ich mich, der Kunsthandwerkerin einen Tausch vorzuschlagen. Ich bot ihr etwas ebenfalls Selbstgemachtes an.

Es stellte sich heraus, dass sie einen besonderen Bezug zur grünen Tara hatte. Wenn das keine glückliche Fügung war! Die Tara machte es möglich. Sie hatte mich mit der Richtigen zusammengeführt und erfüllte uns beiden einen Traum.

Seit drei Jahren erfreue ich mich jeden Tag an dieser einmaligen Schale. Vor dem Hintergrund der Geschichte, hat sie für mich einen noch höheren ideelen Wert. Sie hat einen Ehrenplatz im Flur und ist meine erste Anlaufstelle, wenn ich nach Hause komme.

 

Renaissance

schlaue Sprüche

Poesie Album

Wie wäre es mit der Wiederbelebung einer alten Tradition, an die ich mich noch aus Grundschulzeiten erinnere?

Ich sammelte Lebensweisheiten. Indem ich las, was andere an klugen Sprüchen auf Lager hatten und weitergab, was mir gefiel. Diesen Austausch fand ich bereichernd.

Es war eine Ehre, gefragt zu werden und sich in einem Poesie-Album verewigen zu dürfen. Soweit ich mich erinnere, gaben sich alle sehr viel Mühe, etwas Schönes aufzuschreiben. Als Zeichen der Wertschätzung.

Die gute alte Zeit (diesbezüglich). Seufz.

Ich fände es schön, diese sinnvolle Sitte wiederaufleben zu lassen. Und mir fallen auch sofort zwei Weisheiten ein, die es in sich haben und sich lohnen, das man sie verbreitet. Einmal kurz und knackig:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Und einmal etwas länger:

Eine Indianerweisheit sagt, in unseren Herzen tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

Indianer mit Schlange

Der eine Wolf ist böse. Seine Waffen sind Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der andere Wolf ist gut. Seine Waffen sind die guten Dinge, wie z. B. Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.

Welcher Wolf gewinnt? Der, den wir füttern.