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Schnee

von Morgen

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Heute früh beneidete ich den Schnee, dass er liegenbleiben kann. Ich war sehr müde, weil mitten in der Nacht hellwach.

Lag es am Mond, der reichlich voll und hell am klaren Himmel hing? Oder waren es meine Träume, die mich gedanklich auf Trab hielten? Es könnte auch daran gelegen haben, dass ich eine spannende Zeit erlebe und manchmal unter Strom zu stehen scheine.

Es gilt, allerlei Aufgaben zu erledigen, die mir am Herzen liegen, aber auch Kraft kosten. Es ist ein ständiges Geben und Empfangen.

Dabei kommt mir vor Augen, wie ich jüngst das Fenster zum Lüften öffnete und sah, wie Schneeflocken von unten nach oben tanzten. Die Thermik machte es möglich.

Was fällt, kann mit einer gewissen Leichtigkeit wieder aufsteigen. Je nachdem, wo und wie die Winde wehen. Diese Beobachtung gibt mir Auftrieb.

Halb Mond

Punkt, Punkt, Komma, Strich :-)

Mond halb und halb

Ich habe ein bisschen was von High Moon. Trotz einiger männlicher Gesichtspunkte fühle ich mich eher als Frau Luna, denn als Mann im Mond.

Ich nehme ab und zu, bin mal voll, dann wieder wie neu – und habe auch eine dunkle Seite.

Die Erde umrundend, als wäre sie meine Sonne, wache ich nächtens und leuchte still und schweigend. Dafür bin ich zur Mittagsstunde regelmäßig müde und unscheinbar.

High Noon ist einfach nicht meine Zeit. Mein Biorhythmus würde dann lieber Siesta machen.