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Ying und Yang

Kontraste

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So oft scheiden sich die Geister. Teils, teils. Nicht nur die Erde hat zwei sehr unterschiedliche Hälften und ergibt zusammen ein rundes Ganzes.

Ost und West, Tag und Nacht, Brot und Spiele. Alles scheint so gegensätzlich und unvereinbar und gehört doch zusammen. So ist das nun mal auf einer Welt mit zwei Polen, denke ich.

Würde man Himmel und Hölle auseinanderreißen, was bliebe dann übrig? Oder ist das alles ein großer Irrtum bzw. eine Illusion? Mich beschäftigt schon lange die Frage, wieviel Ying in Yang steckt und warum es ohne Arbeit keine Freizeit gibt.

Es ist und bleibt eine lebenslange Aufgabe, den Mut nicht sinken zu lassen, wenn unsere heile Welt ins Wanken gerät. Wieviel Krieg tobt in uns selbst, den wir dann hinaus- und hineintragen in jene Welt, die wir eigentlich gerne friedlich hätten?

Harte Herzen helfen nicht. Es ist leichter gesagt, als getan, sich mit Optimismus und Bescheidenheit als kleiner Mann oder kleine Frau den großen Herausforderungen unserer Zeit zu stellen.

Auch als Mehr- oder Minderheit beiderlei Geschlechts und aller Glaubensrichtungen sollten wir der Angst die Stirn bieten. Meine (Stirn) ist zwar ziemlich zerfurcht vor lauter Sorgen, aber ich nutze die Furchen, um darin Saatgut auszubringen. Mein Denken und Handeln soll wachsen und gedeihen und schließlich Früchte tragen.

Und weil ich weiß, dass es nur gute Zeiten gar nicht geben kann in einer dualen Welt, mahne ich jetzt schon: spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Und teile, was du hast.

Option

wie gehabt

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Es wäre einfacher, alles so zu belassen, wie es immer war. Das macht es nicht unbedingt besser, aber erst einmal einfacher, denn mit den ollen Kamellen kenne ich mich immerhin aus.

Jede Veränderung bedeutet hingegen eine enorme Willens- und Kraftanstrengung. Gelegentlich, wenn der Weg mal wieder besonders steil und mühselig ist, frage ich mich, ob sich der ganze Aufwand lohnt.

Wenn ich so erschöpft bin, dass ich mich frage, woher ich die Energie für das weitere Vorgehen nehmen soll, flüstert meine innere Stimme mir Mut zu.

Halte öfters mal inne auf dieser Durststrecke. Und halte Ausschau nach einer Oase.

Konformität

eingereiht

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Ich stelle mir eine beliebige Gruppe vor. Einer ist meistens der Dumme, der Außenseiter, der Ausgeschlossene. Oft ist er anders.

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Wahrscheinlich sind alle anders, aber ihnen fehlt der Mut, dazu zu stehen. Und so gesellen sie sich zu den Gleichgesinnten, gehen konform, passen sich an, geben sich auf.

Die Außenseiter hingegen entwickeln sich von innen und aus sich heraus. Sie lernen, das Anderssein auszuhalten und werden im Idealfall souverän.

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