tarnfarben

subtil

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Manche Verstecke haben es in sich. Man kann Eier so oder so verstecken: farblich korrespondierend oder Ton in Ton.

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Oder gar nicht. Manche Eier können Dank Inklusion selbst von Farbenblinden auf Abhieb gefunden werden.

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Wenn schon, denn schon, oder was? Wer hat, der hat. Eier im Überfluss. Bei der Frage, wohin damit, gab es nur eine Antwort. Nur die Harten komm´  in Garten!

Bei uns gab es allerdings Weicheier zum Frühstück.

Fortschritte

kleinteilig

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Ich schreibe manchmal in kleinkarierte Hefte. Das macht nichts. Denn ich handele in dem Bewusstsein, dass Kleinvieh auch Mist macht. Gut Düng will Weile haben.

Großartiges gelingt nur Stück für Stück. Weder wurde Rom an einem Tag erbaut, noch ruck-zuck die Welt erschaffen. Das führe ich mir gerne vor Augen, um nicht ungeduldig zu werden und den Dingen Zeit zu lassen, damit sie sich in angemessenem Tempo entwickeln können.

Geburtsstunde

großartige Idee

Sofa

Gestern im Laufe der Nacht muss mein Gehirn einen fruchtbaren Einfall gehabt haben.  Und in aller Frühe war es dann soweit: Ein guter Gedanke war geboren.

Ich ging schon lange damit schwanger, ein Buch zu schreiben, wusste allerdings noch nicht so recht, was es werden soll. Langsam zeichnete sich eine Kontur ab und so nimmt mein Wünschen und Wollen immer mehr Gestalt an.

Die Angaben zu Gewicht u. ä. bleiben ungefähr. Ich schätze, es ist leicht, und die Größe von Ideen wird nicht in Zentimetern, sondern in Meilen gemessen.

Das Kind soll einen Namen haben: Das rote Sofa. Für diejenigen, die sich darunter nichts vorstellen können – eigentlich unvorstellbar -, möchte ich es kurz beschreiben.

Es geht um eine Sofa-Besetzung. Inspiriert von DAS!, dem roten Sofa in der Fischhalle und Kontakten zu Kulturschaffenden. Ich möchte Menschen und Orte portraitieren und von Begegnungen berichten.

Aus persönlicher Sicht möchte ich „Harburger des Tages“ benennen, mit ihnen ins Gespräch kommen und anderen Menschen vorstellen. Das Spektrum soll allerlei Facetten erfassen: von Ausstellungen und Lesungen, über musikalische Veranstaltungen mit Gesang und Spiel und Tanz bis hin zu den Orten und Veranstaltern, die all dem den Raum geben.

Auch Zuschauer und Zuhörer habe ich im Blick und will all das bewerben, weil Kultur so bereichernd für unser Dasein ist.

Auf die Kunst und ihre Handwerker!

Nenner

gemeinsames Anliegen

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So unterschiedlich unsere Persönlichkeiten und Ressourcen sein mögen, verbindet uns doch ein gemeinsames Anliegen. Das Kind hat noch keinen Namen, aber trotzdem ist spürbar, für welche Werte wir uns einsetzen wollen.

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Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir aus dem Kaleidoskop unserer einzelnen Ambitionen und Kompetenzen ein schönes Leitbild basteln werden, um zusammen etwas zu erreichen.

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Stunde der Wahrheit

bei einem Gläschen Wein in Ehren

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Brillant, der Abend am 23. März. Einer mit hochkarätigem Redner und vielen Facetten.

Ich ließ mir von prominenter Seite einen ausgeben – und war nachträglich gar nicht sicher, ob ich die Frage von Gerald Hüther nach einem Getränkewunsch fälschlicherweise als Einladung interpretierte.

Lag das überhaupt in seiner Absicht oder habe ich ihn genötigt? Ich hätte ihn wenigstens mal fragen können, ob er etwas von mir bekommt für den Wein, den er mir netterweise brachte.

Eigentlich fühlte ich mich bei der Begegnung mit diesem Ehrengast angenehm locker und souverän. Aber im Nachhinein machte ich mir ehrlich gesagt doch viele Gedanken, ob dieses oder jenes richtig oder doch daneben von mir war.

Naja, ich reflektiere ja meistens mein Denken und Handeln, das ist also halbwegs normal. Ich freute mich auf jeden Fall, dass ich nicht vor Ehrfurcht erstarrte oder anfing zu stammeln, sondern einigermaßen unbefangen auf ihn zu ging, in der Gesprächsrunde auch etwas sagte und in der Pause bei ihm mit am Tisch Platz nahm.

Die Befürchtung, dass der Stuhl eigentlich einer anderen Person zugedacht gewesen war, bewahrheitete sich, aber zum Glück wurde das nicht so eng gesehen, wir rückten einfach etwas zusammen.

Später fragte ich mich: War ich aufdringlich? Oder zu befangen? Wie hat er mich wahrgenommen? Und wie wichtig ist das überhaupt?

Die einzige Antwort lautet: ich war Ich. Vielleicht etwas impulsiv, aber wertschätzend und offen. Etwas gehemmt, aber neugierig. Voller Stolz und demütig zugleich. Authentisch vielseitig, wenn auch an einigen Stellen etwas ungeschliffen..

Würde

vom Konjunktiv zur Präsenz

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Was wäre, wenn mehr Menschen würdevoller mit sich und anderen umgingen? Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir ihr mehr Achtung entgegenbrächten? Wer macht den Anfang?

Jeder einzelne kann bei sich beginnen und sich selbst fragen: Was bedeutet Würde für mich? Wo sind meine Grenzen? An welchen Stellen habe ich ein ungutes Gefühl, das mich mahnt: SO soll es nicht sein. Ich WÜRDE gerne anders, aber anderes wird erwartet oder gar verlangt.

Der erste Schritt ist also, sich der eigenen Würde zu vergewissern und herauszufinden, wo sie steckt. Aaah, da!

innere Schönheit

Wer A sagt, muss auch B sagen. Wenn wir sie erst einmal entdeckt haben, wäre es sinnvoll, sie dem  Beschützerinstinkt anzuvertrauen. Der zweite zweckmäßige Schritt zu mehr Bewusstsein könnte sein, ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mit unserer BeAchtung erlangt etwas immer mehr an BeDeutung.

Aller guten Dinge sind drei: Die tägliche Hege und Pflege. Dann wächst, blüht und gedeiht eine innere aufrechte Haltung, die uns stärkt und Früchte tragen wird, die wir mit anderen teilen wollen. Weil wir wissen, dass Würde etwas universelles ist.

Blütendolde

anfänglich

wo etwas begann

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Im letzten Frühjahr war´s, als ich das erste Mal im Stavenhagenhaus war. Anlass war die Einladung einer engagierten Bekannten, eine Regionalgruppe für Potentialentfaltung in Hamburg zu gründen.

Projekte zu unterschiedlichen Themen sollen die Möglichkeiten bieten, sich gemäß der eigenen Interessen und Kompetenzen für einen Wandel einzusetzen, der die Welt ein bisschen besser macht.

Am vergangenen Freitag  war Gerald Hüther zu Gast, der zur Zeit mit einem weiteren Thema dafür wirbt, dass wir unsere Haltung ändern. Um den guten Absichten und vielen Worten auch Taten folgen zu lassen, braucht es ein gemeinsames Anliegen und Einigkeit darüber, wie man vorgehen will.

Das sagt sich so leicht. Aber genau das ist die Herausforderung der Zukunft. Alternative Strukturen zu finden bzw. mitzugestalten, bei denen keiner über andere bestimmt und trotzdem eine verbindliche Ordnung entsteht.

Ein wegweisendes Instrument soll der Würde-Kompass sein.

Würde-Kompass

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.

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