Schlemmermal

Ich habe Füße.

Füße

Und Muskelkater. Von einem ausgedehnten Spaziergang am Strand.

Kennt ihr Horst Schlemmer (Kunstfigur von Hape Kerkeling)? Horst Schlemmer ist ein ungehobelter Hausmeister in grauem Kittel mit Schnauzer und Überbiss. Horst Schlemmer ist bekannt dafür, dass er Rücken hat (und gemeint sind Schmerzen).

Ich habe auch Rücken – und was noch schlimmer ist: Hormone. Sie mischen mich auf und bringen viel durcheinander. Das erinnert mich an meine Jugend. Und doch unterscheiden sich die heutigen Hormone von den damaligen. Im Gegensatz zu früher habe ich Schlaf (Störungen).

Dann habe ich auch noch Augen (Jucken) und gelegentlich Zahnfleisch (Bluten). Das kommt vielleicht daher, dass ich manchmal darauf gehe – und dafür ist es nicht gedacht. Sondern für Vertrauen in sachgerechte Zahnpflege unter Verwendung von –bürste, – pasta und –seide.

Ich habe Haut und Knochen. Und zu viel des Guten: Fett (Polster)

Zum Ausgleich habe ich dafür auch Mangel (Erscheinungen). Vitamin D glänzt oft durch Abwesenheit. Ich vermisse auch Spurenelemente von A-Z.

Ich könnte die Mängelliste noch fortsetzen, aber ich habe… keine Zeit, keine Lust, keine Veranlassung. Ich wollte nur mal schlemmern.

Famoos

Ostsee hat bei mir einen Stein im Brett.

Stein

Wer mitbekommen hat, dass ich an den Strand gefahren bin, hat wahrscheinlich mit anderen Bildern gerechnet.

Aber immer Meerblick? Ich möchte euch gerne von Zeit zu Zeit mit ungewöhnlichen An- und Einsichten überraschen.

Krebs

Ich habe noch mehr Souvenirs gesammelt. Übrigens war ich nicht als Einsiedler-Krebs unterwegs, sondern in guter Gesellschaft.

Ich lernte Leute kennen. Wir gingen ein ganzes Stück gemeinsam. Das verbindet. Wir trafen auf eine Qualle mit Herz.

Qualle mit Herz

Aber auch auf Spuren von vergänglichem Liebeskummer. Hier hatte wohl jemand vergeblich gewartet.

Rose

Ich betrat eine Sandburg, die Hemmschwelle der Festung war zum Glück niedrig.

Strandburg

So ganz trocken soll dieser Beitrag nicht enden, deshalb habe ich hier noch eine schöne grüne, glitschige Algenwiese für euch.

Algenwiese

Dass ich derzeit überdurchschnittlich viele Bilder in meinem Blog zeige, müssen die Nachwirkungen meiner Ausstellung sein. Demnächst werde ich bestimmt auch mal wieder mehr texten…

optische Opiate

Mohn macht high

Wiese mit Mohn

Man sagt Mohn eine berauschende Wirkung nach. Beim Genuss von Opiaten empfiehlt sich die liegende Haltung zwecks Entspannung. Also ein Bett im Kornfeld.

Und? Wirkt es schon bei euch? Oder braucht ihr mehr? Dann bekommt ihr jetzt eine höhere Dosis:

Mohnwiese

Und wer Mohn nicht mag, für den hätte ich noch Korn und Kamille.

Korn und Kamille

Ihr wollt mehr? Das habe ich mir schon gedacht. Auch optische Opiate haben ein hohes Suchtpotential.

Ausflug

Ruhig und gesetzt

ruhige (Ost)See

Ich verbringe heute auch einen Teil des Tages am Strand, werde aber voraussichtlich nicht wie der junge, dynamische Strandläufer von gestern daherkommen, sondern altersgerecht, ruhig und gesetzt.

Ich hoffe auf eine ebenso ruhige See (Ostsee), möchte in den Meeresspiegel schauen und der freundlichen Erscheinung ein Lächeln schenken.

glänzender Meeresspiegel

Aber ich lasse mich auch gerne überraschen. Das Meer hat viele Gesichter. Ich bin aufgeschlossen für alles mögliche. Wir werden sehen.

 

Verbundenheit

 Finissage

Schnittmenge

Heute endet meine Ausstellung in Heimfeld und ich freue mich auf einen Abend in gemütlicher Runde. Im Kreis lieber Leute.

Ich war eigentlich gar nicht scharf auf eine Verni- oder Finissage. Mit solchen Veranstaltungen verbinde ich befangenes Herumstehen und nicht wissen, was man mit den Bildern und/oder miteinander anfangen soll. Verkrampftes, verkopftes Gerede.

Jetzt habe ich die Eingebung, dass heute Abend weder ich noch die Bilder, sondern die Besucher im Vordergrund stehen. Es geht um das Gemeinschaftserlebnis, um den Austausch, um die neugierige Frage: Was denkt und fühlt IHR?

Es erinnert mich an die Lesung. Ich möchte den Kontakt zum Publikum ins Zentrum der Veranstaltung rücken. Die Ausstellung findet in den gleichen Räumen statt wie unsere Schreibwerksatt. Auch an den Abenden, wo wir uns treffen, um aus unseren Texten vorzulesen und darüber zu sprechen, geht es um den Austausch. Was kommt wie beim anderen an und warum? So wünsche ich es mir auch für heute Abend.

„Alles wird schön.“

 

Gegenwind

eine leichte Brise

Wind weht

Harmlosen Seitenwind finde ich toll. Aber käme ich auch mit hartem Gegenwind zurecht? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Frontalangriffe könnten rein theoretisch zum Totalschaden führen. Es kommt wohl darauf an, ob ich zuvor genug Rückenwind hatte. Oder aus eigener Kraft standhaft bleibe.

oberflächlich

Schattenspiele

Schatten

Der Stamm eines Baumes wirft seinen Schatten auf die Wasser-oberfläche. Ich stehe im See und blicke Richtung Ufer. Eine durchaus interessante Perspektive – und meine Barfüße freuen sich über die Erfrischung.

Wenn unerwartet Schatten auftauchen, tut es mir gut, innezuhalten und zu überprüfen, wo ich stehe. Ein neuer Blickwinkel ist gefragt, damit ich nicht vorschnell verzage und den Schatten oberflächlich beurteile, sondern den Grund zu erkennen vermag.

Urlaubsträume

 entfernter Blick auf eine spanische Insel

IMG_3034

Könnte dies einmal unser lauschiges Plätzchen werden, wo wir die Aussicht von der anderen Seite der Balustrade genießen dürfen? Vielversprechende Wärme wirkt verlockend bei der Vorstellung an einen Herbsturlaub im sonnigen Süden.

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.

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