Sprengstoff

Nase voll von verstaubten Ansichten

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Aus aktuellem Anlass denke ich: arme Allergiker. Ich gehöre auch dazu. Ich hatte vor kurzem eine Niesattacke, bei der ich dachte, gleich fliegt mir die Nase aus dem Gesicht.

Es wäre mir sogar ganz recht gewesen, wenn ich plötzlich ins Leere gegriffen hätte, weil sie abgesprengt wurde und nun in Gesellschaft vieler NASA-Satelliten ihre Bahnen um die Erde zieht.

Mich juckt so ziemlich alles: die Augen, die Nase, die Haut und unerhörtes Benehmen seitens meiner Mitmenschen. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Da heißt es: Scheuern, was das Zeug hält. Es hält leider nicht. Die  Augen tränen, die Haut ist innerlich und äußerlich zerrissen und zerkratzt, die Lunge pfeift, wenn auch nicht aus dem letzten Loch.

Die Gesundheit nimmt Reißaus bei so viel Alarm und Getöse und Gerassel. Sie hat langsam die Nase voll von diesem übertriebenen Kriegsschauplatz. Was für ein Theater wegen der paar Pollen, Staubkörnchen oder Tierhaaren!

Und kaum ist das Winterprogramm mit der Heizungsluft durch, startet auch schon die Frühjahrssaison mit Blütenbestäubung. Ich kratze mich ratlos am Kopf und denke besorgt an den Sommer: Weizenkeime, Heuernte und Ozonloch.

Ich wünschte, ich wäre immun gegen Allergien.

Konformität

eingereiht

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Ich stelle mir eine beliebige Gruppe vor. Einer ist meistens der Dumme, der Außenseiter, der Ausgeschlossene. Oft ist er anders.

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Wahrscheinlich sind alle anders, aber ihnen fehlt der Mut, dazu zu stehen. Und so gesellen sie sich zu den Gleichgesinnten, gehen konform, passen sich an, geben sich auf.

Die Außenseiter hingegen entwickeln sich von innen und aus sich heraus. Sie lernen, das Anderssein auszuhalten und werden im Idealfall souverän.

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Halb Mond

Punkt, Punkt, Komma, Strich 🙂

Mond halb und halb

Ich habe ein bisschen was von High Moon. Trotz einiger männlicher Gesichtspunkte fühle ich mich eher als Frau Luna, denn als Mann im Mond.

Ich nehme ab und zu, bin mal voll, dann wieder wie neu – und habe auch eine dunkle Seite.

Die Erde umrundend, als wäre sie meine Sonne, wache ich nächtens und leuchte still und schweigend. Dafür bin ich zur Mittagsstunde regelmäßig müde und unscheinbar.

High Noon ist einfach nicht meine Zeit. Mein Biorhythmus würde dann lieber Siesta machen.

viele Eindrücke

Kulturtage

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Der gestrige Tag fing schon sensationell an und setzte sich reich-lich fort. Interessante Kunst-Ob- und Subjekte, spanndende Orte und Menschen, Hinhören und -sehen, sich begegnen, verbinden und verbünden.

blauer Stern

Kannen…, ä Kennenlernen, neugierig Räume betreten. Sich nicht wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen, sondern achtsam sowohl mit Abstraktem als auch Gegenständlichem umgehen.

Kannen

Ich hatte wahrlich einen wunderschönen , langen, aber kurzweiligen Tag, der so herzlich endete, wie er begonnen hatte. Eine richtig runde Sache.

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Anm.: Abb. 1: Im Garten von Mary, Abb. 2: abfotografiertes Bild von Harald Finke, belichtungsbedingt nicht originalfarben. Abb. 3: Kannen in „Matina´s Café“ (Einkehr für Kaffee und Kuchen). Abb. 4: Ausschnitt eines Totomi von Florence Romberg.