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Trauer

Stillstand

Wenn ein Herz aufhört zu schlagen, kommt etwas in uns zum Stillstand. Wir erstarren und staunen und versuchen, das Unfassbare zu begreifen.

Die Welt dreht sich weiter, aber sie gerät für uns aus dem Takt, weil sich Augen nicht mehr öffnen und ein Odem sich verflüchtigt.

Man wartet insgeheim darauf, dass sich der Brustkorb nochmals hebt und senkt, mit dieser Selbstverständluchkeit, mit der er es ein Leben lang getan hat.

Doch das tut er nicht. Während unaufhaltsam die Körperwärme entweicht, bietet nur der friedliche Anblick Trost, weil Schlafes Bruder das Antlitz glättet.

Und während ich noch dabei bin, den Verlust zu betrauern, fährt jener Geist in mich, der mich wissen lässt, dass die Seele des Verstorbenen unsterblich ist.

 

 

Déjà-vu

kommt mir irgendwie bekannt vor

Immer das gleiche: Kaum zählt die Sonnenuhr die ersten lichten Momente und lockt uns alle ins Freie, fange ich mir eine Erkältung ein, denn die frische Luft führt einen kalten Hauch mit sich, der es in sich hat.

Weil man aus Erfahrung bekanntlich klug wird, fühle ich mich stets bestens gewappnet, d. h. ich BIN warm angezogen, ich PASSE auf, und doch… Wieder einmal hat es mich hinterrücks erwischt und niedergestreckt. Ich glaube, mein Schwein pfeift… mal wieder aus dem letzten Loch.

Zur Bettruhe verdammt, versuche ich, den Sonnenstrahlen, die ins Schlafzimmer scheinen, etwas abzugewinnen. Ein schwacher Trost…

 

Dröpje voor Dröpje

stimmiger Slogan

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Trost spendende sind schöner als Wermuts-Tropfen.

Bei diesen vielen kleinen Perlen hier denke ich an all jene, die derzeit allerlei Sorgen und Nöte haben. Es löst ihre Probleme nicht, aber vielleicht sagt ihnen dieses Bild, dass sie nicht alleine sind, wenn sie gerade etwas hilflos in der Luft hängen.

Für Übermorgen verspreche ich euch Schnee – egal, wie das Wetter wird. Ihr könnt ab sofort anfangen, euch auf eine weiße Weihnacht zu freuen.