Sinn des Lebens

Es war einmal ein Vater, der hatte drei Söhne. Der erste wurde Anlageberater, der zweite Abteilungsleiter und der dritte krank.

Der Vater wurde alt. Da der Tod nahte, fragte er sich nach dem Sinn des Lebens und rief seine Kinder an sein Sterbebett, um zu erfahren, wie glücklich und zufrieden sie mit ihrem Leben sind.

Der erste Sohn antwortete: „Vater, ich war sehr erfolgreich und wäre diese verdammte Lehman Brothers Pleite nicht gekommen, wäre ich heute noch viel vermögender. Das ärgert mich sehr, denn ich konnte ja nichts dafür.“

Der Vater tröstete ihn mit den Worten, Geld sei nicht das wichtigste im Leben.

Der zweite Sohn sagte: „Auch ich habe es weit gebracht. Ich arbeite hart und fleißig, trage Verantwortung für meine Untergebenen und muss darauf achten, dass auch sie ihre Arbeit ernst nehmen und gut machen. Aber sie danken mir die Mühe nicht.“

Der Vater tröstete ihn mit den Worten, Arbeit sei nicht das wichtigste im Leben.

Der dritte Sohn aber sagte: „Ich freute mich über jeden Tag, den ich leben durfte.“

Da füllten sich die Augen des Alten mit Tränen und er sagte: „Dann hattest du das glücklichste Leben von uns allen.“

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.