Libelle

hübsch, aber flugunfähig

Libelle

Zum Abheben fühle ich mich heute zu schwer. Etwas flügellahm hocke ich hier und sinniere. Vielleicht liegt es am schwülen Wetter und den langen, umständlichen Wegen, die hinter mir liegen.

Am Donnerstag lief ich geschwind und noch dazu mit einer Blase am Fuß nach Heimfeld, weil ich zugesagt hatte, bei einer virtuellen Lesung mitzumachen und spät dran war. Ich kam noch rechtzeitig, aber schweißgebadet dort an.

Die Tage darauf schwitzte ich in Bus und Bahn weiter, weil mich meine Wege nach Hamburg Ost und Mitte führten und noch länger wurden wegen Gleisbauarbeiten zwischen Wilhelmburg und Hammerbrook. Schienenersatzverkehr. Es ging heiß her.

Doch die weiten Wege haben sich allemal gelohnt. Ich besuchte ein Sommerfest in Wellingbüttel und lernte liebe Leute kennen und hatte gestern eine Verabredung mit einer Künstlerin in ihrem Atelier in Altona.

Ich bewunderte erneut deren Arbeiten, die ich bereits von einer Ausstellung kannte und die der Grund dafür sind, dass ich sie kennenlernen wollte. Ich liebäugele damit, mir eines zu kaufen.

In wenigen Wochen wird sich entscheiden, ob ich etwas zu feiern habe. Könnte ich mir ein größeres Geschenk machen als ein Bild, das mich in seinen Bann zieht und meine Seele atmen lässt?

Quarz-Gebinde

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Ich verfüge wie der Quarz über eine relativ transparente Oberflächliche. Mir gefällt die Vorstellung, der Bergkristall unter den Mineralen zu sein, mit der Mohshärte 7. Geschliffen bündele ich das Licht wie eine optische Linse.

An mir ist eine halbe Floristin verloren gegangen, denn ich binde gerne bunte Sträuße, bediene mich dabei vorzugsweise natürlicher Motive und schmücke meine Ansichten oft mit ein wenig Blattgrün aus.

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flaschengrün

 Etwas Flaschengrün oder frischer Heckenschnitt tut´s zur Not auch.

 IMG_0794              Heckenschnitt

Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, das gebe ich gerne zu. Ich habe eben allerlei im Kopf, bin aber nicht wirr. Jedenfalls nicht oft.

Strand in Sicht

Ich bin in meinem Element.

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Vom Meer kann ich nie genug bekommen, dabei habe ich mich schon so oft satt daran gesehen, wenn das überhaupt geht. Ich will mehr, weiter, noch tiefer eintauchen. Ich folge meinem  Bewegungsdrang dem Strand entgegen.

Es ist schon ein wenig merkwürdig, sich selber zu feiern, noch dazu, bevor man am Ziel angekommen ist. Aber es ist ein wesentliches Element, damit sich das, was man will, auch manifestieren kann.

Früher kannte ich mich am besten mit dem Element Erde aus. Dann hing ich in der Luft, kam schließlich in Fluss und bade in meinem bisherigen Erfolg, der mich bisher getragen hat. Und ich brenne schon für das nächste Element.

Ich werde tanzen im ring of fire und auf magische Weise mein Schicksal heraufbeschwören.

Luftschloss

vitalwärts unterwegs

Luftschloss

So sieht mein Luftschloss aus. Es erschien vor meinem inneren Auge, als ich noch das Depri-Tal durchwanderte. Langsam komme ich meinem Ziel immer näher. Das Haus selber bietet Herberge und herrlichen Ausblick. Aber das Tollste ist das ganze drumherum: das satte Grün, der weite Himmel, die frische Luft. Ich atme erleichtert.

rollin

es kommt immer mehr ins Rollen

es kommt ins Rollen

Mein jetztiger Stand ist geradezu fantastisch. So sieht für mich das Paradies aus: hell und freundlich, ganz natürlich und erfrischend energiegeladen rollt die Erfolgswelle heran. Ich halte das Bild zur Ansicht an, lasse es dann sofort wieder los und weiter fließen.

Ich genieße diese Phase, in der ich nicht nur mache, was mir gefällt, sondern sogar Zuspruch von einem Verleger (!) bekam. Das hat nochmal eine ganz besondere Qualität als An- und Auftrieb.

Verlagswesen

Wie angle ich mir einen Verleger?

klares Ziel

Zielstrebigkeit und Zeit sollte man mitbringen, eine klare Absicht haben sowie Ausdauer.

Man suche sich einen geeigneten Angelteich oder See (Hoch-/ Tief), werfe einen ansprechenden Köder aus und warte geduldig, bis einer anbeißt.

Gegebenenfalls kann man nachhaken, aber nicht zu feste ziehen, das ist kontraproduktiv.

Mit etwas Geschicklichkeit und viel Glück fängt man einen schönen, dicken, runden Fisch. Petri Heil!

Fisch

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.