TAGEBÜCHEREI

Ich hatte überlegt, ob ich meine Tagebücherei überhaupt eröffnen soll. Es gibt sowieso nur drei Titel, zwei davon unveröffentlicht und ein drittes noch nicht einmal fertig geschrieben.

Auf separaten Seiten und unter den jeweiligen Titeln finden die ganz Neugierigen ein wenig mehr darüber. Und es gibt ganz hinten noch eine kleine Nische mit Essays und Märchen.

Meine Neuzeit knüpft an eine gute Alte an. Es ist, als würde sich ein Kreislauf schließen. Ganz früher wurde mir vorgelesen und ich begann, den Klang der Sprache zu lieben. Dann wurde ich älter und lernte selber Lesen und Schreiben.

Beides sprach mich an. Im Laufe meines Lebens habe ich viel dazugelernt und vermag mich so auszudrücken, dass es sich für mich stimmig anfühlt. Ich glaube, im Wesentlichen geht es mir um viel Verständnis und Vermittlung. Und ich denke darüber nach, ob meine eigentliche Begabung nicht genau zwischen Lesen und Schreiben liegt.

Für mich ist dies keine Grauzone, sondern eine bunte Unterwasser-Welt voller interessanter Inhalte, die bisweilen zwischen den Zeilen steht und die es zu entdecken lohnt. Ich tauche ein und finde in der Tiefe Perlen.

Silben und Sätze füge ich meinem Wortschatz hinzu, der meine Ausdrucksfähigkeit bereichtert. Lesen ist Silber, Schreiben ist Gold.

 

 

 

 

 

 

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.