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Entstehungsgeschichte

im Dialog

Das Thema Dialog beschäftigt mich momentan gleich in dreifacher Hinsicht.

Erstens im schriftsprachlichen Austausch mit dem Künstler Harald Finke, der ein Projekt auf den Weg brachte, bei dem mehrere Künstler sich zusammentaten bzw. abwechselnd wirkten. Mir gefiel die Idee, die er bei der Vernissage vorstellte und erläuterte.

Zweitens wiederhole ich mit ihm gerade dieses Konzept. Wir führten ein Gespräch per Mail und schickten parallel ein Bild hin und her, um gemeinsam zu gestalten. Was unglaublich anregend ist!

Und drittens lese ich sein Buch „Siebentagelang“, bei dem es ebenfalls um den dialogischen Austausch und allerlei Aspekte geht.

Wir alle kommunizieren: Pflanzen und Tiere, Männer und Frauen. Wie gelingt Verständigung, wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen? Kann Kunst die Kluft zwischen Kulturen überbrücken?

Bild und Buch eröffnen neue Perspektiven und ich bin neugierig, wie es weitergeht.

Diese Erfahrung fällt bei mir jedenfalls auf recht fruchtbaren Boden.

abartig

wer entscheidet?

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Kommt Kunst von Können? Wenn ja, was bedeutet das? Ist es die Erlaubnis zu erforschen und zu erspüren oder der Zwang, sich Vorstellungen zu unterwerfen?

Kunst hat viel Entwicklungspotential, wenn sie nicht nur artig dem Geschmacksempfinden gehorcht, sondern den Mut aufbringt, sich aufgeschlossen zu zeigen.

Mein Anspruch: unterschiedlichen Arten auf Augenhöhe begegnen.

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Sternstunde

ein Fest für die Kultur

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Mit dieser Aufnahme, die ich bei „Umsonst & Draußen“ machte,  stimme ich mich schon mal langsam ein auf kommenden Samstag, wenn Tag der offenen (Kirchen)Tür ist.

Früher standen die drei Ks für Kinder, Küche, Kirche. Heute ist das anders. Ganz in unserem Sinne steht 3falt für Kunst, Kultur & Kreativität.

Ich hoffe, es gibt demnächst viel zu sehen und zu staunen. MitmacherInnen, Helfershelfer, Gestalter und Kulturschaffende sind ebenso gefragt und eingeladen, sich einzufinden wie Besucher, Zuschauer und -hörer.

Rauchzeichen

eine Säule ist noch zu toppen

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„Ich bin zwei Tanks“ und rauche wie Schlote,

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um zu signalisieren,

dass ich bereit bin für eine energiegeladene Zukunft.

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Ich verkünde meine Botschaft auf ungewöhnliche Weise:

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Lang lebe das kulturelle Leben!

Moorburg hat mehr zu bieten als ein Kohlekraftwerk.

Kultur. Und das gleich vielfach, nämlich mit mehreren Vereinen und Formaten. Der „Nachbar“ von elbdeich e. V. ist der neu gegründete Verein MoorburgArt.

Er bietet Ausstellungen nach „Hofart“, Kleinkunst im Wasserturm „Sonntags um fünf“, „Kunst & Kirschen“ und „Kunst & Punsch“.

Ein Verein macht Volldampf voraus!

Stolpersteine

historisches Gemäuer

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Neulich bestieg ich bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide einen steilen Hügel, es mag wohl der Falkenberg gewesen sein.

Im Gelände stolperte ich über historische Hinterlassenschaften, die von unterschiedlichen Geschichten Zeugnis ablegen.

Einerseits befand sich hier während der NS-Zeit ein Barackenlager für Zwangsarbeiter. Nur Gedenksteine erinnern noch an dieses düstere Kapitel.

Weiter oben zum Gipfel hin schrieben Graffiti Kunstgeschichte.

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Ich fand Gefallen an den Farben und Inschriften, die ihre ganz persönlichen Geschichten als Geheimnis für sich behielten.

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Es mutete harmonisch an, dass sich hier in der freien Natur und als Gegengewicht zum schweren Erbe der menschenverachtenden Vergangenheit Liebespaare fanden und verewigten.

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Ansichtssache

Jammern kann jeder, ein Anlass findet sich immer.

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Ich kann über meine Arbeit klagen oder darüber, keine zu haben,  das gleiche gilt für Partner. Auch das Wetter kann es uns prinzipiell nie recht machen, liegt es offensichtlich doch stets neben der persönlichen Wohlfühltemperatur. Und so weiter und so fort.

Die hohe Kunst besteht darin, bei allen Widrigkeiten der Welt, Dürre und Dreck, Krankheit und Katastrophen, das Gute nicht zu übersehen, sondern zu würdigen und das Augenmerk auf das kleine Glück zu lenken.

                                                                                                                                      Auge

Daraus kann sich dann durchaus auch Größeres entwickeln.

Analog Vs. Digital

GroKo

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Sowohl-als-auch statt Entweder-oder. Ich sehe so viele schöne Motive, und kann es mir weder zeitlich, räumlich noch finanziell leisten, alle meine Favoriten in Ausstellungen zu präsentieren.

ABER: Ich bin ja nicht blöd. Wozu habe ich eine eigene Homepage? Wozu warten? Wenn ich doch gleich hier und jetzt alles virtuell vor- und ausstellen kann?

Ein kleiner Vorgeschmack auf coole Kunst in der Winterzeit:

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Wunschzettel

Tagtraum von Teilhabe

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Ich träumte, ich wäre völlig klar im Kopf. Ich wüsste, was ich wollte und würde es tun.

Ein Traum mit dem Titel „Yes, we can – yes, we do.“

Es ist kein Wunsch, der sich zu Weihnachten erfüllen wird, sondern einer, den ich mit anderen teile und mit ins neue Jahr nehme: eine Artothek in Harburg.

Kunst liegt im Auge des Betrachters. Umso besser, wenn man mehr Zeit für eine solche Betrachtung hat.  Das wäre gegeben, wenn Menschen Kunst entleihen und es in Ruhe auf sich wirken lassen können.

Eine Artothek würde den Gedanken verkörpern, dass Kunst für alle zugänglich wäre und keine Frage des Geldbeutels. Es ginge um die Förderung einer bewussten Auseinandersetzung mit Kunstwerken und deren Vielfalt.

blauer Sterngemaltes Bild: Harald Finke

DSC00008aLichtobjekt: Irma Hagel

2017-02-25 13.05.46Signalstörung: Fernseher