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Gong

Generation Z

Was kommt nach Z? Ein Neuanfang wie bei mir?

Mit dem nächsten Gongschlag ist es… Zeit!

A erscheine ich dann als Anfängerin genau im richtigen Augenblick auf der Bildfläche, und B finde ich hoffentlich noch rechtzeitig den Anschluss.

Diesen für mich historischen Moment habe ich jedenfalls im Bild festgehalten: Mein erstes Smartphone-Foto.

Das wiederum lädt dazu ein, noch ein wenig damit herumzuspielen… und mich zu fragen: Ist es eine erste Sternstunde oder Licht am Ende des Tunnels?

 

 

 

Aufbruchstimmung

erst die Arbeit…

Bilder auspacken, etikettieren und aufhängen. Weil die feierliche Eröffnung der Kunstleihe bevorsteht, wollte ich mich nicht vor der Arbeit drücken, nur weil ich einen Kater hatte.

Inspiriert von so viel Kunst, kramte ich abends zuhause in meinen eigenen Sachen, fand Gefallen an der einen oder anderen Zeichnung aus früheren Zeiten und fragte mich, warum ich selbst nicht auch Werke eingereicht hatte.

Ich glaube, ich wollte erstmal abwarten. Stelle mich nicht so gerne in die erste Reihe, sondern verweile am Rande des Geschehens. Aber jetzt frage ich mich, ob ich nicht eine gute Gelegenheit verpasst habe, um etwas Staub aufzuwirbeln.

benebelt

feste gefeiert

Vor wenigen Tagen wurde ich wieder ein Jahr älter und weiser. Mein helles Köpfchen wünschte sich ein paar graue Haare mehr statt Ausfall.

Danach hatte ich Kopfweh, weil ich zu tief ins Glas geschaut hatte, Um bei der Wahrheit zu bleiben, verwechselte ich nicht einmal Wasser und Wein, sondern trank durcheinander, was mir zum Anstoßen angeboten wurde, bis ich nicht mehr klar gucken, aber vermeintlich noch zusammenhängend denken konnte.

Nein, natürlich habe ich meinen Geburtstag so NICHT gefeiert. Da trank ich tatsächlich Wein, bis mir etwas schwindelig wurde.

Den weitaus tückischeren Trank nahm ich am folgenden Tag zu mir: nämlich bei der günstigen Gelegenheit, um spontan nachzufeiern mit meiner zweiten Familie aus dem Kreise der Kulturschaffenden. Sie wächst. Zusammen. Jedenfalls lerne ich immer neue Leute kennen und lieben, die mir im kulturellen Kontext begegnen.

Weil ich nun sowieso schon Kopfschmerzen hatte, dachte ich auch gleich noch ein wenig über mein Alter und mein Ego nach.

Mir wurde schon verschiedentlich gesagt, ich würde mich klein machen. Ich selber nehme das anders wahr und würde sagen, dass ich in meine wahre Größe erst einmal gemütlich hineinwachsen will, später dann sogar darüber hinaus. Das dauert eben seine Zeit, selbst bei 165 cm.

Manchmal fühle ich mich an die Pubertät erinnert. Extrem unsicher. Eine Zeit, in der man mit vielen Erfahrungen Neuland betritt und Wachstumsschübe hat. Das ist nicht ohne. Kleinkinder weinen auch, wenn sie zahnen. Warum also sollte es anders sein, wenn man die ersten grauen Haare bekommt.

ZEIT

interaktive Lektüre

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Ich las gestern mit großem Interesse etliche Artikel der ZEIT und stieß dabei auch auf eine Seite, auf der Leser Wortschätze und Zeitsprünge aus ihrem Leben beisteuern oder berichten, was ihr Leben reicher macht.

Da musste ich nicht lange überlegen, würde ich meinen Teil dazu beitragen und mit Lesern teilen wollen:

Mein Leben wird durch unzählige kleine Begebenheiten sowie großartige Erfahrungen und Erlebnisse reicher.

Ich entdeckte vor wenigen Jahren ein Mehr an Möglichkeiten. Selbstwirksam bin ich zur Gestalterin eines erfüllten Lebens geworden. Meinen Horizont erweitere ich vorzugsweise im Bereich Bildung und Kultur. Ich liebe Bücher, Bilder und Sprache, den Austausch und die Wechselwirkung!

Eine geistige Heimat fand ich als Mitwirkende bei der Initiative Suedkultur und einen Arbeitsplatz bei der Hamburger VHS. Das ehrenamtliche Engagement und der Broterwerb passen sehr gut zusammen und bereichern mein Leben.

Ein guter ZEITpunkt, um das kundzutun.

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auditorium maximum

lange Nacht der ZEIT

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Was bin ich froh, dass ich mich Samstagabend doch noch aufraffte zur Uni zu gehen, um einen Teil der Veranstaltung zu besuchen!

Ich ergatterte einen Sitz in der zweiten Reihe und setze mich direkt neben einige reservierte Plätze.

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Als der Saal sich zusehens füllte, wurde ich von einer Angestellten gebeten, die Zettel zu entfernen und nebst den Sitznachbarn zu meiner Rechten aufzurücken. So kamen wir dem Geschehen auf der Bühne unverhofft sogar noch näher.

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Harald Martenstein und Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange trugen Lieblingskolumnen vor und amüsierten sowohl das Publikum im vollen Hörsaal als auch sich selbst ganz köstlich.

Es war nicht zu überhören, dass die Lesung offensichtlich allen sehr viel Spaß gemacht hat! Was es mit diesen Beinen auf sich hat, kann ich leider nicht so lustig wiedergeben, wie es war. Man muss schon dabeigewesen sein, um den Witz daran zu verstehen…

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Als Souvenir an diesen denkwürdigen Abend ließ ich jenen Pressetext mitgehen, der beim Entfernen von den Sitzen zu Boden gefallen war.

Ich nahm es als Zeichen der ZEIT.

Fortschritte

kleinteilig

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Ich schreibe manchmal in kleinkarierte Hefte. Das macht nichts. Denn ich handele in dem Bewusstsein, dass Kleinvieh auch Mist macht. Gut Düng will Weile haben.

Großartiges gelingt nur Stück für Stück. Weder wurde Rom an einem Tag erbaut, noch ruck-zuck die Welt erschaffen. Das führe ich mir gerne vor Augen, um nicht ungeduldig zu werden und den Dingen Zeit zu lassen, damit sie sich in angemessenem Tempo entwickeln können.

Verfallsdatum

Zeit

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Eile nützt niemandem, denn Zeit kann man nicht sparen. Bei dem widersinnigen Versuch kommt de facto nur Hektik zustande.

Keine schöne Rendite. Keine Zinsen. Man erhält am Ende noch nicht einmal die Kapitaleinlage zurück. Die Lebenszeit verfällt einfach so.

Ich glaube, ich bin hier einem gigantischen Betrug auf der Spur!

Meine Zeit vertraue ich keinem mehr an, der mir suspekt ist! Lieber zähle ich auf meinen Instinkt, um sinnvoll damit umzugehen. Und wenn ich etwas Zeit brauche, nehme ich sie mir einfach.

Schneeschnecke

Auf diese Weise habe ich mehr davon. Und nicht nur ich, denn hin und wieder schenke ich meinen Mitmenschen Zeit.

geschwind

durch den Himmel düsen

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Volle Kraft voraus! Wo Autos auf Straßen mit Breitreifen zeigen, was sie drauf haben, stellen vierstrahlige Flugzeuge mittels fetter Kondensstreifen ihr Können zur Schau.

Woran könnten Außenstehende eigentlich einen Warp-Antrieb erkennen? Wie sieht gekrümmte Zeit aus? Beugt sich das Heute dem Morgen oder dem Gestern?

Dies war nur ein kurzer Ausflug bzw. Streifzug  in die Fernziele von Forschung und Technik. Ein Exkurs in Sachen überhöhte Geschwindigkeit.

Dabei ist Beschleunigung möglicherweise bereits ein überholter Kurs. Denn mittlerweile setzen immer mehr Menschen auf Entschleunigung. Es lebe die Kutsche!

Pferdegespann

Der Wind hierzulande hatte es letzte Nacht besonders eilig und rauschte durch Straßen und Bäume. Selbst er dreht in der heutigen Zeit immer häufiger auf und bringt es statt auf PS auf OS (Orkanstärke).

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Ich muss unwillkürlich an Hurrikan denken. Vielleicht wird er nur falsch geschrieben und kommt von  hurry can. Er gibt ein abschreckendes Beispiel dafür ab, welche Schäden entstehen können, wenn einer im Geschwindigkeitsrausch ist: Schneisen der Verwüstung, zerraufte Haare, blanke Nerven.