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alter Hut

Zeit vergeht wie im Fluge

Kaum hatten wir ein wenig Auflockerung, schon ist wieder Lockdown. Was will man machen? So sieht es nun mal aus.

An Langeweile leide ich nicht, im Gegenteil: bei meiner Zeiteinteilung kommt fast alles zu kurz. Ich kann nun mal nicht alles gleichzeitig machen, sondern muss mich entscheiden, was zuerst und was danach und dann als nächstes usw.

Ich möchte im Wald baden, gemütlich lesen, mal wieder etwas schreiben und auch malen, im Haushalt für Recht und Ordnung sorgen… und arbeiten nicht zu vergessen – aber nicht jetzt. Noch genieße ich meinen wohlverdienten Urlaub.

Die Tage gehen ruckzuck rum, während ich von einer Beschäftigung zur anderen schweife und auch der Muße nicht abgeneigt bin. Einfach innehalten, ohne anzuhaften.

Neujahr

Schlag Zwölf

Und zack! Wie schnell das immer geht: Von einem auf den anderen Moment ist es da, das Neue Jahr!

Ausnahmsweise mit etwas weniger Knall und Rauch. Aber Silvester ohne Böller- und Ballermänner…? Unrealistisch. Ich vermute, dass für die maskuline Hälfte der Menschheit die Erfindung des Schwarzpulvers aus der Geschichte einfach nicht wegzudenken ist. Wie ein ungeschriebenes Naturgesetzt. Ein Mann muss seinem Urinstinkt folgen und feuern dürfen…

Genug geunkt. Stattdessen widme ich mich nun lieber dem ersten Lichtblick des Neuen Jahres. Aus dem Stubenfenster sah das schon vielversprechend aus.

Draußen wurde es dann wie erhofft noch schöner.

Genau die richtige Zeit für einen Neujahrsspaziergang.

Unter freiem Himmel. Herrlich.

Kunsttherapie IV

pastellfarben

Thema: schöne Urlaubserinnerung

Am Strand, auf´s Meer blickend. Ort und Zeit sind nicht wichtig…, welcher Strand, welches Meer, morgens oder abends. Entscheidend sind die Stille und die Weite, die Bewegung der Wellen und Wolken, das Licht der Dämmerung.

Um die wohltuende Wirkung wiederzugeben, bot sich Pastellkreide mit seinen zarten Farbtönen an. Beim Eintauchen in die sanfte Stimmung fand ich erneut Erholung.

hätte, hätte

Fahrradkette

In der Vorstellung ist vieles oft anders, als wenn der Fall dann eintritt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich… dieses und jenes. Es ist leider ernüchternd festzustellen, dass auch ein Vakuum entstehen kann, das eben jene Energie absorbiert, die man meinte hinzugewinnen zu können.

Der Schlüssel ist die Dynamik. Wenn man erst einmal zugange ist, bei was auch immer, geht einem alles leichter von der Hand, weil man bereits in Schwung ist. Dagegen bedeutet ein erster Schritt aus dem Stillstand heraus das Überwinden der Trägheit der Masse.

Die derzeitige Lähmung kann ich eigentlich nur überwinden, indem ich selber für den Aufschwung sorge und mich aus einem guten Grund in Bewegung setze. Zum Beispiel, um aus dem Tief herauszukommen.

Mutproben

Mut kommt von Mut

Wenn ich mich nichts traue, bleibe ich ein Angsthase.

Tatsächlich muss ich mich immer wieder überwinden, aber mit jeder bestandenen Mutprobe, halbiert sich die Angst, die mich von neuen Erfahrungen abhalten kann.

Eine ziemlich große Herausforderung war ein Interview für einen Dokumentarfilm. Nach einer Bedenkzeit hatte ich eingewilligt, aus Überzeugung. Jetzt bin ich stolz, den Mut gefunden zu haben.

Und beim „Sommer im Park“ hatte ich die Freilichtbühne erklommen.

Bei beiden Gelegenheiten hoffte ich, mit meinem Beitrag Menschen zu erreichen. Natürlich wird mir das nicht bei allen gelingen, aber es reicht, wenn meine Botschaften bei denjenigen ankommen, die offen dafür sind und für die meine Worte vielleicht zur rechten Zeit am rechten Ort kommen.

Die Filmpremiere der Dokumentation „Der marktgerechte Mensch“ findet Mitte Januar im Abaton statt und ich bin schon sehr gespannt.

 

 

flüchtig

Ablenkung

      

Ausflüge ins Internet machen Spaß, aber man kann sich auch gehörig verlaufen. Ich zum Beispiel. Wenn ich sporadisch online unterwegs bin, lese ich dies und poste das, kommentiere oder teile – und schwupps ist viel Zeit vergangen, während der ich auch andere Dinge hätte tun können.

Ja, die Welt da draußen ist schön bunt, unterhaltsam und abwechslungsreich, hat aber eben auch ihre Tücken. Denn alles ist so flüchtig und wenig greifbar.

Meine Aufmerksamkeit wird überschwemmt, hier und da bleibe ich hängen, und scrolle manchmal gegen den Strom rückwärts auf der Suche nach Halt „Da war doch was?“

Die Bilder rauschen an mir vorbei, die Buchstaben verschwimmen vor den Augen, ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen, d. h. eigentlich schon, aber zu viele in kurzer Zeit, quasi im Geschwindigkeitsrausch.

Vielleicht sollte ich mich mal eine Weile konsequent dort ausklinken und mich in meinen Blog und Bücher vertiefen. Das hat für mich nochmal eine ganz andere Qualität.