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ZEIT

interaktive Lektüre

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Ich las gestern mit großem Interesse etliche Artikel der ZEIT und stieß dabei auch auf eine Seite, auf der Leser Wortschätze und Zeitsprünge aus ihrem Leben beisteuern oder berichten, was ihr Leben reicher macht.

Da musste ich nicht lange überlegen, würde ich meinen Teil dazu beitragen und mit Lesern teilen wollen:

Mein Leben wird durch unzählige kleine Begebenheiten sowie großartige Erfahrungen und Erlebnisse reicher.

Ich entdeckte vor wenigen Jahren ein Mehr an Möglichkeiten. Selbstwirksam bin ich zur Gestalterin eines erfüllten Lebens geworden. Meinen Horizont erweitere ich vorzugsweise im Bereich Bildung und Kultur. Ich liebe Bücher, Bilder und Sprache, den Austausch und die Wechselwirkung!

Eine geistige Heimat fand ich als Mitwirkende bei der Initiative Suedkultur und einen Arbeitsplatz bei der Hamburger VHS. Das ehrenamtliche Engagement und der Broterwerb passen sehr gut zusammen und bereichern mein Leben.

Ein guter ZEITpunkt, um das kundzutun.

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auditorium maximum

lange Nacht der ZEIT

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Was bin ich froh, dass ich mich Samstagabend doch noch aufraffte zur Uni zu gehen, um einen Teil der Veranstaltung zu besuchen!

Ich ergatterte einen Sitz in der zweiten Reihe und setze mich direkt neben einige reservierte Plätze.

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Als der Saal sich zusehens füllte, wurde ich von einer Angestellten gebeten, die Zettel zu entfernen und nebst den Sitznachbarn zu meiner Rechten aufzurücken. So kamen wir dem Geschehen auf der Bühne unverhofft sogar noch näher.

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Harald Martenstein und Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange trugen Lieblingskolumnen vor und amüsierten sowohl das Publikum im vollen Hörsaal als auch sich selbst ganz köstlich.

Es war nicht zu überhören, dass die Lesung offensichtlich allen sehr viel Spaß gemacht hat! Was es mit diesen Beinen auf sich hat, kann ich leider nicht so lustig wiedergeben, wie es war. Man muss schon dabeigewesen sein, um den Witz daran zu verstehen…

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Als Souvenir an diesen denkwürdigen Abend ließ ich jenen Pressetext mitgehen, der beim Entfernen von den Sitzen zu Boden gefallen war.

Ich nahm es als Zeichen der ZEIT.

Fortschritte

kleinteilig

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Ich schreibe manchmal in kleinkarierte Hefte. Das macht nichts. Denn ich handele in dem Bewusstsein, dass Kleinvieh auch Mist macht. Gut Düng will Weile haben.

Großartiges gelingt nur Stück für Stück. Weder wurde Rom an einem Tag erbaut, noch ruck-zuck die Welt erschaffen. Das führe ich mir gerne vor Augen, um nicht ungeduldig zu werden und den Dingen Zeit zu lassen, damit sie sich in angemessenem Tempo entwickeln können.

Verfallsdatum

Zeit

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Eile nützt niemandem, denn Zeit kann man nicht sparen. Bei dem widersinnigen Versuch kommt de facto nur Hektik zustande.

Keine schöne Rendite. Keine Zinsen. Man erhält am Ende noch nicht einmal die Kapitaleinlage zurück. Die Lebenszeit verfällt einfach so.

Ich glaube, ich bin hier einem gigantischen Betrug auf der Spur!

Meine Zeit vertraue ich keinem mehr an, der mir suspekt ist! Lieber zähle ich auf meinen Instinkt, um sinnvoll damit umzugehen. Und wenn ich etwas Zeit brauche, nehme ich sie mir einfach.

Schneeschnecke

Auf diese Weise habe ich mehr davon. Und nicht nur ich, denn hin und wieder schenke ich meinen Mitmenschen Zeit.

geschwind

durch den Himmel düsen

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Volle Kraft voraus! Wo Autos auf Straßen mit Breitreifen zeigen, was sie drauf haben, stellen vierstrahlige Flugzeuge mittels fetter Kondensstreifen ihr Können zur Schau.

Woran könnten Außenstehende eigentlich einen Warp-Antrieb erkennen? Wie sieht gekrümmte Zeit aus? Beugt sich das Heute dem Morgen oder dem Gestern?

Dies war nur ein kurzer Ausflug bzw. Streifzug  in die Fernziele von Forschung und Technik. Ein Exkurs in Sachen überhöhte Geschwindigkeit.

Dabei ist Beschleunigung möglicherweise bereits ein überholter Kurs. Denn mittlerweile setzen immer mehr Menschen auf Entschleunigung. Es lebe die Kutsche!

Pferdegespann

Der Wind hierzulande hatte es letzte Nacht besonders eilig und rauschte durch Straßen und Bäume. Selbst er dreht in der heutigen Zeit immer häufiger auf und bringt es statt auf PS auf OS (Orkanstärke).

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Ich muss unwillkürlich an Hurrikan denken. Vielleicht wird er nur falsch geschrieben und kommt von  hurry can. Er gibt ein abschreckendes Beispiel dafür ab, welche Schäden entstehen können, wenn einer im Geschwindigkeitsrausch ist: Schneisen der Verwüstung, zerraufte Haare, blanke Nerven.

Bettgeflüster

nachts um halb eins

Mondschein

Wer bei meinen Bettgeschichten erhofft, etwas über Sex zu erfahren, wird enttäuscht sein. Es geht nur um Schlafstörungen.

Zu nachtschlafender Zeit kommt mir manchmal der Gedanke, ich sollte vielleicht in der Zeit von 1 bis 4 Uhr arbeiten gehen, um die Stunden einträglich zu verbringen.

Schummerlicht und stille Arbeit sind für mich nicht neu und auch nicht abschreckend. Welche Jobs kämen hierfür in Frage? Nachtwächterin oder -schwärmerin. Oder Auslieferungsfahrerin. Zu so früher Stunde ist wenig los auf den Straßen und ich könnte in Ruhe herumfuhrwerken.

Der Sonnenaufgang wäre mein willkommener Feiermorgen.

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