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Entstehungsgeschichte

im Dialog

Das Thema Dialog beschäftigt mich momentan gleich in dreifacher Hinsicht.

Erstens im schriftsprachlichen Austausch mit dem Künstler Harald Finke, der ein Projekt auf den Weg brachte, bei dem mehrere Künstler sich zusammentaten bzw. abwechselnd wirkten. Mir gefiel die Idee, die er bei der Vernissage vorstellte und erläuterte.

Zweitens wiederhole ich mit ihm gerade dieses Konzept. Wir führten ein Gespräch per Mail und schickten parallel ein Bild hin und her, um gemeinsam zu gestalten. Was unglaublich anregend ist!

Und drittens lese ich sein Buch „Siebentagelang“, bei dem es ebenfalls um den dialogischen Austausch und allerlei Aspekte geht.

Wir alle kommunizieren: Pflanzen und Tiere, Männer und Frauen. Wie gelingt Verständigung, wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen? Kann Kunst die Kluft zwischen Kulturen überbrücken?

Bild und Buch eröffnen neue Perspektiven und ich bin neugierig, wie es weitergeht.

Diese Erfahrung fällt bei mir jedenfalls auf recht fruchtbaren Boden.

Sternstunde

ein Fest für die Kultur

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Mit dieser Aufnahme, die ich bei „Umsonst & Draußen“ machte,  stimme ich mich schon mal langsam ein auf kommenden Samstag, wenn Tag der offenen (Kirchen)Tür ist.

Früher standen die drei Ks für Kinder, Küche, Kirche. Heute ist das anders. Ganz in unserem Sinne steht 3falt für Kunst, Kultur & Kreativität.

Ich hoffe, es gibt demnächst viel zu sehen und zu staunen. MitmacherInnen, Helfershelfer, Gestalter und Kulturschaffende sind ebenso gefragt und eingeladen, sich einzufinden wie Besucher, Zuschauer und -hörer.

Schattendasein

oder lichte Momente in der Kulturlandschaft

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Es liegt ein langer Weg vor uns, aber es sollte sich lohnen. Um ein Gespür für die neue KultURstätte zu bekommen, ist ein Aktionstag geplant.

Am 16. Juni wird es in der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche über eine Sondernutzungsgenehmigung einen Tag der offenen Tür geben, in dem Kulturschaffende und Neugierige eingeladen sind, den Ort zu beleben und auszuprobieren, wie man ihn für kreative Entfaltung und Begegnung nutzen könnte.

3falt könnte Kult werden. Ich bin dabei, von Anfang an.

ZEIT

interaktive Lektüre

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Ich las gestern mit großem Interesse etliche Artikel der ZEIT und stieß dabei auch auf eine Seite, auf der Leser Wortschätze und Zeitsprünge aus ihrem Leben beisteuern oder berichten, was ihr Leben reicher macht.

Da musste ich nicht lange überlegen, würde ich meinen Teil dazu beitragen und mit Lesern teilen wollen:

Mein Leben wird durch unzählige kleine Begebenheiten sowie großartige Erfahrungen und Erlebnisse reicher.

Ich entdeckte vor wenigen Jahren ein Mehr an Möglichkeiten. Selbstwirksam bin ich zur Gestalterin eines erfüllten Lebens geworden. Meinen Horizont erweitere ich vorzugsweise im Bereich Bildung und Kultur. Ich liebe Bücher, Bilder und Sprache, den Austausch und die Wechselwirkung!

Eine geistige Heimat fand ich als Mitwirkende bei der Initiative Suedkultur und einen Arbeitsplatz bei der Hamburger VHS. Das ehrenamtliche Engagement und der Broterwerb passen sehr gut zusammen und bereichern mein Leben.

Ein guter ZEITpunkt, um das kundzutun.

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nochmal zurück zur KLP

Eintritt frei

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Bis einschließlich Pfingsten fand die Kulturelle Landpartie statt. Doch ich wollte mich am vergangenen Wochenende nicht ins potentielle Getümmel begeben, sondern lieber nochmal schöne, ruhige Bilder vor meinem geistigen Auge Revue passieren lassen.

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Von Himmelfahrt an war ich vier Tage lang vogelfrei im Wendland unterwegs. Wir fuhren die Elbuferstraße entlang, machten einen ersten Stop in Neu Darchau, wo u. a. eine Ausstellung für sehnsuchtsvolle Städter zu sehen war.

WERBUNG FÜR WENDLANDLEBEN.

Zukunftsmusik? Der Gedanke ist eingepflanzt. Ich bin gespannt, ob er keimen wird. Jedenfalls kann ich mir gut vorstellen, hier eine zweite Heimat zu finden.

Rauchzeichen

eine Säule ist noch zu toppen

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„Ich bin zwei Tanks“ und rauche wie Schlote,

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um zu signalisieren,

dass ich bereit bin für eine energiegeladene Zukunft.

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Ich verkünde meine Botschaft auf ungewöhnliche Weise:

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Lang lebe das kulturelle Leben!

Moorburg hat mehr zu bieten als ein Kohlekraftwerk.

Kultur. Und das gleich vielfach, nämlich mit mehreren Vereinen und Formaten. Der „Nachbar“ von elbdeich e. V. ist der neu gegründete Verein MoorburgArt.

Er bietet Ausstellungen nach „Hofart“, Kleinkunst im Wasserturm „Sonntags um fünf“, „Kunst & Kirschen“ und „Kunst & Punsch“.

Ein Verein macht Volldampf voraus!

Höhenflug

ganz high

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Wenn es läuft, dann läuft es. Manchmal hat man so einen Lauf und kann es kaum fassen. Diese Woche war wundervoll. Es ergaben sich allerlei Möglichkeiten, die ich zu schätzen wusste.

Ich glaube, das ist mein Erfolgsrezept. Ich sehe Chancen und nutze sie. Die Risiken erscheinen mir vergleichsweise gering. Es lohnt sich aus meiner Sicht, sich für die richtigen Dinge ins Zeug zu legen.

Die Nominierung meines Hamburger des Tages wurde erhört und im Radio gesendet. Ich sagte ein wenig mehr als nur „Danke, Langanke“. Ich glaube soagr, dass ich eben jenes Wortspiel vergaß, als der Anruf vom NDR kam.

Dafür machte ich bei der Gelegenheit nicht nur Werbung für den Sprecher von Suedkultur, sondern auch für die bevorstehenden Literaturtage in Harburg und Umgebung, die sogenannte SuedLese.

Und schau mal einer an: Das Hamburg Journal will etwas dazu senden. Womöglich muss ich nun doch noch mal vor die Kamera.  Besser gesagt: Ich wäre schön blöd, wenn ich vor Muffensausen kneifen würde, denn es ist DIE Gelegenheit, um für das zu werben, was mir wirklich am Herzen liegt.

Überhaupt liebe ich es, Werbung zu machen: für gute Projekte, Menschen und Orte, für Kunst und Kultur, für Begegnung und Austausch.

In dem bevorstehenden Interview kann mir kaum etwas passieren, denn ich stehe voll und ganz hinter dem, was ich tue.

Infrastruktur

Politik & Verdrossenheit

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Wenn die Kultur zu kurz kommt.

Bezirksversammlung.

Herr Schneider von der CDU beklagte ausgiebig den schlechten Zustand der Straßen und den Mangel an Parkplätzen. Andere Fraktionen dachten bei Infrastruktur auch an anderes, Schulen z. B.

Mir schien die Einstellung selbst marode zu sein. Es muss wohl an den Volksvertretern liegen, dass bei den Abstimmungen diverser Anträge die Kultur der große Verlierer war. Ich für meinen Teil fühlte mich als Zeugin der Anklage schlecht vertreten.