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Stolpersteine

historisches Gemäuer

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Neulich bestieg ich bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide einen steilen Hügel, es mag wohl der Falkenberg gewesen sein.

Im Gelände stolperte ich über historische Hinterlassenschaften, die von unterschiedlichen Geschichten Zeugnis ablegen.

Einerseits befand sich hier während der NS-Zeit ein Barackenlager für Zwangsarbeiter. Nur Gedenksteine erinnern noch an dieses düstere Kapitel.

Weiter oben zum Gipfel hin schrieben Graffiti Kunstgeschichte.

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Ich fand Gefallen an den Farben und Inschriften, die ihre ganz persönlichen Geschichten als Geheimnis für sich behielten.

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Es mutete harmonisch an, dass sich hier in der freien Natur und als Gegengewicht zum schweren Erbe der menschenverachtenden Vergangenheit Liebespaare fanden und verewigten.

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Wunder

schön verschachtelt

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Ich bin immer wieder wie verzaubert, wenn es geschieht. Ein kurzes Knistern und Knacken, dann verwandeln sich kahle Knospen in dies und das.

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Die Vielzahl der sich entfaltenden Blüten und Blätter taucht urplötzlich vor unseren Augen auf. Die Natur zieht dieses bunte Tuch immer ruckzuck und so geschickt aus dem Ärmel, dass man sich voller Staunen fragt, wie sie das bloß gemacht hat!

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Es ist jedoch kein Zaubertrick, sondern das Wunder der Natur.

Glitzerkram

jede Menge Juwelen

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Die Natur lässt sich nicht lumpen und zeigt, was sie in ihrem Schmuckkästchen verbirgt und nur zu besonderen Anlässen zum Vorschein bringt. Eine kleine Auswahl kostbarer Klunker:

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Es gibt Anhänger,

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hübsch gefasste Perlen

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allerlei Ringe

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und formvollendete Broschen.

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Manches ist sehr filigran,

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anderes eher kompakt.

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Die Auswahl ist riesig.

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Für jeden Geschmack müsste etwas dabei sein.

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Bevor diese kunstvollen Kreationen wieder eingeschmolzen werden und von der Bildfläche verschwinden, koste ich den flüchtigen Anblick.

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Und bewahre die Schätze gut und gerne im Gedächtnis.

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Ablenkung

have a break

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Wenn ich merke, dass ich in einer finsteren Gedankenschleife festhänge, dann versuche ich mich darauf zu konzentrieren, den Gedanken NICHT zu Ende denken zu wollen.

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Stattdessen überlege ich, wie ich mich ablenken bzw. mir etwas Gutes tun könnte,  um mich auf andere Gedanken zu bringen.

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Das gelingt mir am besten in der Natur. Aufatmen.

Kornkammer

die Zeit ist reif

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Trotz meiner Gräser-Allergie kann ich mir Streifzüge durch die Natur nicht verkneifen. Ich liebe es, wenn der Wind durch die Felder streicht.

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Und das Getreide goldgelb heranreift.

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Ich durchwandere auch im metaphorischen Sinn alle möglichen Phasen. Mal läuft es schleppend, dann mache ich wieder einen Sprung.

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Es sind bewegende Zeiten für mich. Alles hat seinen Reiz, auch ein Durcheinander.

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Nur Starrsinn lehne ich kategorisch ab! Ich habe etwas gegen festgefahrene Einstellungen.

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Außendienst

es fliegt was in der Luft

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Erst waren es Pflanzenflocken, die mir auffielen und den Boden bedeckten, weiß wie Schnee. Dann der Himmel, schwarz wie Ebenholz.

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Zur rechten Zeit am rechten Ort: Die Eierhütte im Jenischpark bot Unterschlupf. Dort hatte ich ein Dach über dem Kopf, saß gemütlich im Trockenen und genoss den Ausblick auf das Naturschauspiel.

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Es hatte sich zuvor am Himmel einiges zusammengebraut.

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Das ergoss sich nun. Wie oben, so unten. Aus der Mitte entsprang ein Fluss. IMG_1392

Passenderweise hatte die Eierhütte Bullaugen.

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Eine Schiffsfahrt beendete den Ausflug auf stimmige Weise. Ich musste mich nicht einmal mit ausgebreiteten Armen auf die Reling stellen, um mich frank und frei zu fühlen.

Der Gegenverkehr hatte  abschließend noch einen guten Spruch auf Lager:

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Ja, ich hatte gut aufgepasst, dass ich nicht im Starkregen stehe, ein Donnerwetter abbekomme oder Blitzen Angriffsfläche biete. Mir ist bei all dem Unwetter nichts passiert, jedenfalls nichts Negatives.

Ich hatte heute sehr viel Glück und weiß das zu schätzen.