gut gelaunt

Stimmungsaufheller

Erstaunlich, immer wieder,  welchen Einfluss Licht und Farben auf mich haben.

Ich muss unwillkürlich lächeln, wenn ich merke, wie mir Herz aufgeht in manchen Augenblicken, besonders den unverhofften.

Ob gestern bei Streifzügen durch leuchtende Wälder oder heute früh der Anblick eines überwältigend schönen Morgenhimmels auf dem Weg zur Arbeit.

Meine Laune wird mir nichts, dir nichts aus der Versenkung gehoben. Mehr braucht es oft nicht als diesen Zauber der Natur für tief empfundenes Glück.

Zeugnis

wie gewonnen, so zerronnen

Neue Lebensphasen sind schmerzhaft. Es mag sich später herausstellen, dass der Wechsel auch zu etwas gut war, aber zunächst fällt die Umstellung schwer.

Schlussstriche unter Vergangenes zu ziehen, fällt mir nicht leicht. Jahr für Jahr versuche ich mir von der Natur abzugucken, wie das geht mit dem Loslassen. Das Kommende und Bestehende zu begrüßen und die Folgerichtigkeit des Wandels anzuerkennen. Bei den Jahreszeiten gelingt mir das mühelos, und sogar ungemütliches Wetter nehme ich ergeben hin.

Aber bei der eigenen Lebensgestaltung hafte ich dem Alten oft viel zu lange an, trenne mich nur ungern von Gewohnheiten, fürchte den Verlust, der mit der Veränderung verbunden ist.

Meine Wünsche verfangen sich an Glaubenssätzen, die mich aufhalten. Ich klebe fest wie in einem Spinnennetz. Ist es nur Ungeduld, die dieses Bild heraufbeschwört, weil ich mich frage, ob und wann ich mich wieder aus den Hirngespinsten befreien kann?

Ich muss mir immer wieder sagen, dass ich nicht niet- und nagelfest bin.

Ich brauche nur lange, um mich auf einen Neubeginn einzustellen.

Open End

Abschied

Mein Name ist Sophie und ich bin ab jetzt Geschichte.
Das Selbst will sich abnabeln, trotz leisen Protests vom Zweifel. „Es“ will neue Wege gehen, sich weiterentwickeln, weg von den wahren Begebenheiten und frei erfinden.

Das sich selbst verwirklichende Selbst möchte zur Abwechslung die Identität wechseln und von einer Kolumnistin zur Geschichten-Erzählerin werden.

Mit viel Beharrlichkeit, Fleiß und Fantasie könnte eine Novelle dabei herauskommen. Einen Titel habe ich schon seit geraumer Zeit und mittlerweile ca. 40 Seiten zu Papier gebracht, fehlt nur noch der Rest bis zum Schluss und ein passendes Pseudonym.

Denn mit einem guten Namen lässt es sich einfach besser schreiben. Außerdem bietet eine erdachte Identität Schutz, frei nach dem Motto: Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich … selber hinter allem stecke, was mir einfällt.

 

 

Kontraste

Lichtungen

Nach den ganzen Live-Events kehrt zwischenzeitlich etwas Ruhe ein. Wenn ich nicht gerade fotografiersüchtig unterwegs bin, werde ich mir mal Zeit zum Schreiben nehmen.

Die Macht der Worte bekam ich heute früh zu spüren, als ich etwas las, das mich daran erinnerte, mich auf das WESENTLICHE Wohlbefinden zu besinnen. Von einem zum anderen Augenblick schöpfte ich Energie aus dem Ansatz, dass ich dem Sorgen-Sog widerstehen und mich gut um mich und das Naheliegende kümmern sollte.

Er deckt sich mit dem, was ich einst in einer Kolumne beschrieb.

http://www.sued-kultur.de/tiefgang/aufmerksamkeitsdefizite/

Ich möchte mir selber einen Gefallen tun und mich aufheitern.

Auffrischung

Kultursommer

Der Regen perlte an mir ab in den vergangenen Wochen, dank angemessener Kleidung. Die Live-Musik hingegen sog ich auf wie ein Schwamm.

Obwohl das Wetter weiß Gott hätte besser sein können und die Verordnungen etwas weniger streng, kam bei den zahlreichen Veranstaltungen die alte Energie auf, die so gut tut. Auch, Bekannte wiederzusehen und im Takt mitzuwippen.

Am letzten Tag blieb es ausnahmsweise trocken, und sogar die Sonne ließ sich blicken.  Was für eine schöne Zugabe!

Ich danke den Kulturförderern und allen unermüdlichen Helfern und Helfeshelfern, die es möglich machten.

überfliegen

buntes Programm

Der Kultur Sommer Hamburg nimmt Fahrt auf. Das Angebot an Live-Musik auf diversen Bühnen und wechselnden Plätzen sowie das erste regionale Kunstfest sind dermaßen vielseitig, dass es ein Programmheft füllt.

Zunächst hatte ich es nur überflogen und fühlte mich überfordert, Entscheidungen zu fällen. Doch dann studierte ich am Morgen das Heft, visierte Veranstaltungen an diversen Tagen an und buchte dick Tickets.

Vorgestern und gestern schwelgte ich noch im abgedunkelten Raum vom Kulturverein Alles wird schön in Farben, Formen und Klängen einer schönen Kunst-Installation.

Von dem Künstler Karl-Heinz Maukel aus Draht gestrickte Filamente wurden fantastisch illuminiert. Das Zusammenspiel von Lichtprojektionen und sphärischen Klängen, die Werner Jarmatz beisteuerte, ließen mich tief abtauchen.

Ab heute geht es open air weiter. Nach der Stille folgt PLAY OUT LOUD.

Besserung

bergauf

Gesundheitlich geht es schleichend voran. Schwindel und Schwäche der vergangenen Woche scheinen abzuklingen. Es geht langsam wieder mit dem Stehen, aber im Sitzen fühle ich mich sicherer.

Mich hat das ziemlich mitgenommen. Wenn sich unalkoholisiert alles dreht, … ist das kein Spaß. Nicht, dass es bei Trunkenheit lustig wäre, aber 1. ist es einem dann egal und 2. kennt man den Ursache.

Ich hoffe auf gute Besserung und Untersuchungsergebnisse, die besagen: Kein Grund zur Sorge.

 

stimmungsvoll

intensiv

Annähernd wie früher. Ich erlebte einen Tag mit buntem Programm, der mich fast vergessen ließ, was ich seit über einem Jahr an Unbeschwertheit schmerzlich vermisse.

In Moorburg genoss ich Kunst & Kirschen, schönes Wetter und eine heitere Atmosphäre, gute Laune und Gespräche.

Abends fuhr ich nach Scharmbeck zum Live-Konzert mit Nils Kercher und Kira Kaipainen. Auch dort oben auf dem Berg inmitten der Natur war eine ausgezeichnete Stimmung.

Im wahrsten Sinne des Wortes klang ein toller Tag bemerkenswert aus. Es war ein intensives Erlebnis, das ich zu meiner großen Freude mit einigen guten Bekannten teilen konnte.

Ein traumhafter Kultursommertag. Nach der langen, entbehrungsreichen Zeit bekommt er von mir das Prädikat „besonders wertvoll“!

 

Motive meiner Bilder-Sprache: Besinnlichkeit, Reflexion und Humor.