Schlagwort-Archive: Glück

locked & down

verschlossen

Ich suche einen gangbaren Ausweg aus meiner persönlichen Sackgasse. Ich sage mir selbst, das führt doch zu nichts, sich so gehen zu lassen und selber schlecht zu machen. Ich verletze mich doch nur und verrate, was mir normalerweise heilig ist.

Hoffentlich höre ich genauso schnell wieder damit auf, mich und meine Ambitionen madig zu machen, wie ich damit angefangen habe!

Nur, weil ich dauernd den Schlüssel um Glück versuse, heißt das noch lange nicht, dass ich eine elendige Versagerin bin.

So. Vielleicht hilft es, dass ich mir hier mal ordentlich den Kopf gewaschen habe.

 

Zuversicht

  sammeln

Blütenblätter zählen. Ich schaffe das, ich schaffe das nicht, ich schaffe das…

Tatsächlich ging es mir nach einem anhaltend schwachen Moment wieder ein wenig besser, nachdem ich draußen Energie getankt hatte.

Unterwegs stellte sich zum Glück und wie von selbst eine innere Stärke ein, die meiner Angst den Wind aus den Segeln nahm. Zuhause im sicheren Hafen sonnte ich mich noch eine Weile im Echo einer optimistischen Perspektive.

Ich fand zurück zu Ruhe und Gelassenheit.

Ich bin…

ein Pilz unter Bäumen

Ich finde mein Glück im Wald. Oder am Wasser. Oder sonstwo, am liebsten in der Natur und in Ruhe.

In den Bergen war ich schon lange nicht mehr, aber es dürfte ein erhebendes Gefühl sein, dem Himmel näher zu kommen und komische, kleine Sorgen aus der Distanz mit anderen Augen zu sehen.

 

seven

up

Die 7 ist besonders magisch und die Lieblingszahl von vielen Menschen, nicht nur von mir. Warum, was hat sie denn zu bedeuten?

Sie symbolisiert die Veränderung. Sie begegnet uns auf Schritt und Tritt, in Siebenmeilenstiefeln. Jeden Tag der Woche könnten wir uns daran erinnern, dass wir uns im Kreislauf befinden.

Auf Wolke Sieben schwebend in den gleichnamigen Himmel schauend, kämen wir den Planeten um uns herum etwas näher.

Oder wir zählen Laster und Tugenden, während wir uns zwischen Hoffen und Bangen bewegen. Sieben Jahre – Glück oder Pech?

Warum die Zahl 7 die Zahl aller Zahlen ist, bleibt mir ein Buch mit sieben Siegeln.

kritische Distanz

da könnte was dran sein

„Die europäische Neurose fasst Glück als ein Ziel ins Auge und kritische Vernunftanstrengung als einen Weg dahin. Man muss die kritische Sucht des Besserns auflösen, dem Guten zuliebe, von dem man sich auf langen Märschen so leicht entfernt. Ironischerweise ist das Ziel der kritischsten Anstrengung das unbefangenste Sichgehenlassen.“

(Peter Sloterdijk)

Leuchtfeuer

ich strahle vor Glück

                              

Da ist er wieder, dieser Augenblick, in dem alles zusammenkommt, stimmt, mich erfüllt und meine Augen – die Fenster zur Seele – leuchten lässt.

Der Rest ist Zufriedenheit, meistens. In dem Bewusstsein, dass ich alles habe, was ich brauche und teilen kann.

Doch dann gibt es eben auch diese eruptiven Momente, in denen mich das Glück durchfährt und ich schier überlaufe vor Begeisterung.

Welch´ ein Genuss, „Hasenmeister“ zu lesen!

malerisch

Oberlicht im Bahnhof

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Hier scheint die Welt noch in Ordnung. Alte Meister hätten ihre Freude an diesem Modell und seiner anmutigen Schönheit gehabt. Zum Glück kann ich an dieser Stelle das profane Gedränge auf den Bahnsteigen ausblenden.

Bei diesem Oberlicht habe ich ein Atelier mit viel Luft nach oben im Kopf – oder noch besser, um im Bild der Maler und Meisterwerke zu bleiben: die mögliche Entstehung einer Artothek.

beinahe

das war knapp

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Diese Szene ist schon ein paar Wochen her… Eben noch ging ich ganz gemütlich meines Weges, blieb auch kurz stehen, um all das Tannengrün am Boden zu begutachten, sah es aus den Wipfeln rieseln und ging weiter.

Dann ertönte ein Krachen und jener Stamm, der sich eine ganze Weile haltsuchend woanders angelehnt haben mochte, ging zu Boden.

An jener Stelle hatte ich tatsächlich noch kurz überlegt, wie es wäre, wenn ich filmen könnte, wie er fällt. Dann dachte ich, das könne ja noch Wochen, Monate oder gar Jahre dauern.

Doch weit gefehlt, denn ich war noch ganz nahe, als es geschah, am hellichten Tage. Da lag er dann – wo ich eben noch gestanden hatte. So schnell kann´s gehen. Ich hatte nicht einmal Zeit, die Kamera zu zücken.

Trotzdem: Glück gehabt!