frisches Grün

trübes Wetter muss nicht abfärben

grüne Blätter 1

Eine schöne Gelegenheit, in den helleren Seiten der Natur zu blättern, um mehr Licht in den Tag zu bringen. Dann grünt es grüner.

grüne Blätter 2

Die Farbe ist im Grunde gar nicht entscheidend und somit nur eine unverbindliche Empfehlung. Es muss nicht zwingend grün sein, um hübsch auszusehen.

rote Blätter

Oder wie seht ihr das?

 

 

unreif

sonnenhungrig

grüne Tomate

Diese Tomate sieht ganz blass aus. Kein Wunder: sie hatte kaum Gelegenheit, Sonne zu tanken. Diese Woche soll der Sommer sich erneut ein Stelldichein geben. Ich hoffe, die grüne Tomate weiß ihre Chance zu nutzen, um unverschämt rot hinter den Ohren zu werden und Reife anzudeuten.

Ich habe auch noch eine Woche Zeit. Dann kommt der offene Leseabend, an dem ich mein unfertiges Manuskript vorstellen will. Zwischendurch bekam ich Zweifel, weil es eben nicht ausgereift ist und ich mich aus Unwissheit an keinerlei Konventionen hielt. Erst jetzt fange ich an, mich damit zu beschäftigen, nach welchen Kriterien ein guter Roman zustande kommt. Quod erat demonstrandum: Lesen bildet.

Der innere Kritiker meldete sich laustark zu Wort und verunsicherte mich. Plötzlich war ich nicht mehr so überzeugt von dem, was ich aus dem Bauch heraus fabriziert hatte und fragte mich besorgt, ob ich nicht alles geschwind umschreiben sollte.

Doch nach reiflicher Überlegung bin ich mir wieder sicher: Unsinn. Ich möchte, dass es (mir) nicht darum geht, gleich das Nonplusultra zu erzielen, sondern zu suchen, zu lernen und offen zu bleiben. Ich lege Wert auf den Austausch. Ohne Begegnung macht alles gar keinen Sinn.

Deshalb ist es gut so, wie es ist.

Fokus

den Fokus halten

Fokus 1

Auch wenn mal drumherum ein bisschen Wischi-Waschi ist, will ich versuchen, den Fokus zu halten. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, mich nicht in vorübergehenden Gedankenfetzen zu verlieren, sondern immer wieder zu besinnen und auf das Wesentliche auszurichten.

Wenn Zweifel aufkommen, muss ich aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr ausdehnen und meinen ganzen Geist ausfüllen. Sie haben die dumme Angewohnheit, sich breit zu machen und so ziemlich alles in Frage zu stellen.

Ich will mich möglichst ruhig und geduldig mit ihnen auseinanderzusetzen, damit sie sich gehört und beachtet fühlen. Aber wenn ich ihnen zu viel Aufmerksamkeit schenke, nutzen sie das schamlos aus.

Dann ist meine Autorität gefordert, damit sie die Kirche mal hübsch im Dorf lassen. Ich habe gerade kein Foto zur Hand, aber ihr könnt euch das sicherlich auch so vorstellen.

teils, teils

ein gekapptes Dreieck

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Die Ecke vorne habe ich umsichtig abgeschnitten, damit sich die Lage nicht zuspitzt und um mögliche Verletzungen zu verhindern. Ich finde es ganz grauenhaft, irgendwo anzuecken.

Allerdings könnte ich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es mir um den Schutz der anderen oder meinen eigenen geht. Wahrscheinlich um beides. Meine Sorge gilt sowohl dem Umstand, ich könnte jemandem  zu nahe treten als auch der möglichen Reaktion, falls ich eine empfindliche Stelle treffe.

Wer kann mir sagen, wann es angebracht ist, kritische Gedanken anzubringen und wann nicht? Mir drängt sich gerade eine Frage auf. Ich könnte fragen, möchtest du meine Meinung dazu hören?

Dann ahnt der andere, dass etwas kommen könnte, was nicht mit der eigenen Haltung übereinstimmt. Er/sie hat dann die Wahl, mich anhören zu wollen oder nicht. Ich könnte auch einfach sagen, ich sehe das anders. Und dann abwarten, ob die andere Person an meiner Meinung interessiert ist.

Ich will den Konfrontationskurs vermeiden. Bin ich in Bezug auf Kritik zu ängstlich? Vermutlich ja. Indem ich dem Konflikt die Spitze nehmen will, manipuliere ich das Bild. Ist das umsichtig oder feige? Steckt nicht vielleicht gerade in der fehlenden Ecke das größte Potential? Der Vollständigkeit halber eine gute Frage.

legal

im Rahmen des Möglichen und Erlaubten

umrahmt

Ich bin ein Bilder-Sprachjunkie. Ohne beides kann ich nicht, sonst bekomme ich Entzugserscheinungen. Zum Glück spricht nichts dagegen, dass ich danach süchtig bin. Es schadet ja weder mir noch der Umwelt, wenn ich schöne Fotos mache und diese auch noch beschreibe.

Ich habe auch keine Schwierigkeiten mit dem Nachschub. Ich muss zu keinem Dealer, sondern kann mich selbst versorgen – ohne Angst vor einer Razzia. Sollen sie doch ruhig kommen und meinen Datenspeicher durchsuchen, sie werden auf nichts Strafbares oder Schändliches stoßen. Höchstens ein paar aufmüpfige Gedanken. Aber die sind zum Glück frei.

bunter Mix

exotisch

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Was hat der Fisch im Bild zu suchen? Ich habe keine Ahnung, wie der da hin gekommen ist. Ich war´s nicht. Handelt es sich vielleicht um einen fliegenden Fisch, der gerade einen Ausflug machte? Möglicherweise ist es ein Sushi, die Japaner stehen angeblich auf Kameras.

Ich assoziiere, das könnte ein Wink sein: Gehe heute fotografieren, Flora und Fauna und alles, was dir vor die Linse läuft.

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.

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