Dienst-Leistungen

Freude bei der ArbeitDSC00110_r1

Jede Tätigkeit, bei der wir die Zeit vergessen, ist Meditation.

Ich bin am liebsten unterwegs, sammle Eindrücke, um diese dann später im stillen Kämmerlein zu verarbeiten. Wie ich meine Ausflüge in die Natur mit dem Fotografieren verbinde und anschließend die Bilder mit den Gedanken in meinem Kopf, ist für mich der einzig wahre „Stillstand“, denn er erfüllt mich zutiefst.

Wie ich daraus eine Dienstleistung machen kann, von der auch andere etwas haben, ist dagegen eine Überlegung, die mich in Unruhe versetzt.

Vielleicht finde ich auf einem meiner Ausflüge die Antwort auf diese bewegende Frage.

markant

eine Marke

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Max Warburg (1918) über die Persönlichkeit Albert Ballins:

„Die Fülle von Eigenschaften, die ihm auf den Lebensweg mitgegeben waren, erzeugten in ihm auch viele Konflikte, die er ehrlich durchkämpfte.“

Ich notierte mir dieses Zitat, weil es mich ansprach. Vieles in der Ausstellung vom Auswanderermuseum bewegte mich, aber ich konnte und wollte natürlich nicht alles abschreiben.

Doch auch dieses jüdische Sprichwort fand seinen Weg in mein Notizbuch.

„Wenn du deine Träume erfüllt sehen willst, darfst du nicht schlafen.“

Eintritt

Vergangenheit und Zukunft

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Der Besuch im Auswanderermuseum BallinStadt in Wilhelmsburg war informativ,  beeindruckend und berührend. Man bekommt eine Ahnung von der Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen.

Allerdings scheint es mir unmöglich, wirklich nachzuvollziehen, was es bedeutet, alles hinter sich zu lassen undmit allen Konsequenzen auf den Weg in eine ungewisse Zukunft zu machen.

Getrieben von Verzweiflung und/oder Hoffnung, ausgeliefert auf Gedeih und Verderb, um das eigene Schicksal zum Besseren zu wenden. Was für ein Wagnis!

Die Zeiten mögen sich ändern , das Thema bleibt.

 

Zitate

Schriftsteller und Philosophen

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Ich bin ganz Ohr und bei Sinnen allgemein, wenn weise Menschen etwas sagen oder schreiben, das sich zu hören oder lesen lohnt. Jedenfalls rennen manche bei mir offene Türen ein. Zum Beispiel Hermann Hesse:

„Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein mensch mitgebracht hat.

Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.“

Hermann Hesse schrieb auch:

„Solange wir nicht dem Bild entsprechen, das wir von uns selbst im Herzen tragen, solange wir nicht zumindest an seiner Verwirklichung arbeiten, solange sind wir unruhig, unglücklich oder gar krank.“

Datenklau

Jäger und Sammlerin

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Wenn ich auf eine Goldgrube stoße und die Nuggets, die ich vorfinde, großzügig mit anderen teile, bin ich doch kein schlechter Mensch, oder? Ich stehle das geistige Eigentum ja nicht, sondern verbreite es.

in besagtem Buch, das ich geschenkt bekam, stoße ich auf Zitate großer Dichter und Denker und anderer Personen, die mir aus der Seele sprechen und die ich daher weitergeben möchte.

Zum Beispiel die von Jean Paul:

„Nicht unser Hirn, sondern unser Herz denkt den größten Gedanken. Unser Herz aber oder unsere Seele oder der Kern unserer Persönlichkeit ist ein Funke aus dem Lebenslichtmeer Gottes.“

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Geschenke

Begeisterung aus Liebe zum Ziel

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So heißt ein bebildertes Buch, das ich vorgestern überraschend geschenkt bekam. Passenderweise bin ich wirklich begeistert, denn es trifft genau meinen Geschmack.

Texte mit philosphischen Ansätzen nebst klugen Zitaten, die mich ansprechen, auf der einen Seite – bunte Bilder auf der anderen. Auch formal ist der Bildband eine runde Sache.

Ich möchte ein Zitat aus der Einleitung zitierten. Der Astronat James Irwing sagte:

„Die Erde erinnerte uns an eine in der Schwärze des Weltraums aufgehängte Christbaumkugel. Mit größerer Entfernung wurde sie immer kleiner.

Schließlich schrumpfte sie auf die Größe einer Murmel – der schönsten Murmel, die du dir vorstellen kannst. Dieses schöne, warme, lebende Objekt sah so zerbrechlich, so zart aus, als ob es zerkrümeln würde, wenn man es mit den Fingern anstieße.

Ein solcher Anblick muss einen menschen verändern, muss bewirken, dass er die göttliche Schöpfung und die Liebe Gottes dankbar erkennt.“

Was für ein wundervolles Geschenk!

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.

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