Alle Beiträge von Sonja Alphonso

Ansichtssache bei der SuedLese

gut gelesen ist halb gewonnen

Was für eine gelungene Veranstaltung am 16. März. Es war so rund, wie es sich nach Möglichkeit anfühlen sollte.

Ich hatte mir gewünscht, ganz locker zu bleiben, und war es.

Ich hatte mir gewünscht, dass Gäste kommen und mir ihre Aufmerksamkeit schenken. Sie kamen, sie hörten zu und dachten mit.

Ich hatte mir gewünscht, ernst genommen zu werden, aber auch und vor allem, dass wir alle miteinander Spaß verstehen. Auch diesbezüglich blieben keine Wünsche offen.

Was soll ich sagen? Ich bin sehr froh, dass es so gut lief. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, aber ohne ein so dankbares Publikum, wäre dieses Ergebnis undenkbar.

Selbstbeteiligung

Termin-Blog SuedLese 2019

 

16. März ab 15 Uhr

Mein Selbst wird etwas zum Thema „Ansichtssache“ vortragen, begleitet von dem unvermeidlichen Zweifel, der sich allerdings in der Öffentlichkeit vermutlich vornehm zurückhalten wird, um sich später im stillen Kämmerlein selbstkritisch zu äußern.

Aber bis dahin könnte es durchaus amüsant werden.

 

31. März ab 15 Uhr, Fischhalle Harburg

„Bitter-süß, Faszination im Gegensatz“ ist das Thema für das dritte „WORTART“ Literaturfestival. Was mir und anderen Autoren und Autorinnen dazu eingefallen ist, wird spannend werden.

 

13. April ab 16 Uhr

 

awsLiteratur präsentiert jüngst veröffentlichte Bücher und solche, die bald erscheinen sollen. Bei der Gelegenheit werde ich nochmals einige Kolumnen lesen. Darüber hinaus werden Auszüge geboten aus einem futuristischen Krimi, autobiograhischen Blitzlichtern, einer Zeitreise, leuchtender Lyrik und Science Fiction.

Das ganze Programm der SuedLese:

http://www.sued-kultur.de/tiefgang/programm-der-suedlese-2019-steht/

 

Verwandlungskunst

Eigendynamik

Mich faszinieren Prozesse. Die Kunstleihe Harburg wird lebendig durch den ständigen Austausch. Nicht nur der zwischen den Menschen vor Ort  und zwischen den Besuchern und den Werken, sondern auch die Bilder selbst scheinen miteinander zu korrespondieren.

Es findet ein stiller Dialog statt – sei es, dass sie eine Allianz oder auch einen Kontrast bilden. Das Kommen und Gehen der Leihgaben entwickelt eine eigene Dynamik. Die entliehenen Bilder hinterlassen eine Lücke, die gefüllt werden möchte.

Dabei kommt es immer wieder zu interessanten Wechselwirkungen. Man spürt förmlich, wie die Energie fließt und einen Sog erzeugt. Anziehungskraft.

Ich weiß diesen gestaltbaren Raum und Ort der Begegnung sehr zu schätzen.

 

nebulös

3falt³

Ich hatte mich schon im Nebel zurechtgefunden, um im diffusen Licht zu tanzen. Die Musik wurde von Kim Senger aufgelegt, nachdem das famose Konzert von Sven Panne mit Liedern von Rio Reiser beendet war.

Als Anne Flad mich mittendrin fragte, ob sie schnell meinen Schattenumriss skizzieren dürfte,  stand ich kurz Modell. Dann machten wir erst einmal wieder alleine weiter. Sie malte, ich tanzte.

Ich fand die Beobachtung interessant, dass sie meinen Schatten anschließend noch spiegelte. In dieser Darstellung erkannte ich mich sofort wieder. Und weil ich sowieso gerade in Bewegung war, bot es sich förmlich an, über die eigene Grenze zu hüpfen.

Vielleicht würden später andere unachtsam auf meinem Abbild herumtrampeln, deshalb spielte ich einen Moment mit dem Begriff Denk-MAL-Schutz.

Doch was wirklich zählte, war das Erlebnis gegenseitiger Inspiration. Mit Musik, Gesang, Tanz und Schattenspiel. Ganz im Sinne der 3falt.

     

 

 

Klangfarben

SymphonING in der Dreifalt

In der ehemaligen Dreifaltigkeitskriche machte die sogenannte Klangkirche ihrem Namen alle Ehre. Das Symphonieorchester der Technischen Uni Hamburg Harburg spielte auf und begeisterte das Publikum.

Dirigent David Dieterie sorgte für Harmonie zwischen Orchester und Solisten.

Dazu gab es Kamera_den: Auch der NDR war zu Gast.

Voraussichtlich wird ein Bericht im Hamburg Journal am Samstag, den 09.02. gesendet, in dem es nicht nur um „Winterkonzerte“ geht, sondern auch das Projekt Dreifalt und die Kunstleihe Harburg.

Und hier noch die drei Damen vom Glühwein. Sie standen vor der offenen Tür von Dreifalt.

  

Schade, dass irgendwann Feierabend sein muss… Dann lichten sich die Reihen, die Gemeinschaft löst sich auf, Menschen, die zusammenkamen, gehen wieder getrennte Wege und manche allein nach Haus.

Hoffentlich bleibt die Kirche nicht bald für immer kalt.

Gong

Generation Z

Was kommt nach Z? Ein Neuanfang wie bei mir?

Mit dem nächsten Gongschlag ist es… Zeit!

A erscheine ich dann als Anfängerin genau im richtigen Augenblick auf der Bildfläche, und B finde ich hoffentlich noch rechtzeitig den Anschluss.

Diesen für mich historischen Moment habe ich jedenfalls im Bild festgehalten: Mein erstes Smartphone-Foto.

Das wiederum lädt dazu ein, noch ein wenig damit herumzuspielen… und mich zu fragen: Ist es eine erste Sternstunde oder Licht am Ende des Tunnels?

 

 

 

Vision

von der Vision zur Wirklichkeit

Einst träumte ich von einer Umgebung voller Bilder. Ich liebäugelte mit einer Galerie oder einem Atelier. Und nun gibt es die Kunstleihe Harburg. Ich stand von Anfang an hinter der Idee, und nun bin mit Leidenschaft dabei! Ich helfe, wo ich kann, und möchte mir natürlich auch selber Zugang zu unterschiedlichen Werken verschaffen.

Das erste Bild, das ich mir zur Premiere vor einer Woche für ein Vierteljahr ausgeliehen habe, ist von Sabine Schnell. Es entfaltet seine Wirkung jetzt  mitten in unserer Wohnung, strahlt mich aus etlichen Perspektiven an und lässt mich denken: Welch´ Glanz in unserer Hütte!

Heute ist die Kunstleihe Harburg übrigens wieder von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Unverbindliche Empfehlung meinerseits.

 

 

traumhaft

aufgeweckt

Einst fragte ich mich, ob man Tagebücher auch nachts schreiben kann. Inzwischen dämmert mir, dass ich meinen Traum verwirkliche, wenn nicht sogar mehrere:

Den von einem besseren Leben, von mehr Selbstbestimmung und -bewusstsein, vom Schreiben und einer Buchveröffentlichung, von Eigeninitiative und mehr Mut, von einer guten Mischung aus unentgeltlichem und gehaltvollem Arbeiten in Umfeldern, die mir gut tun, von anregendem Austausch und viel kreativer Energie, also letztlich den Traum von  einem erfüllten Dasein.