Trauertag

Friedwald

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Gestern musste ich schweren Herzens meinen Stolz zu Grabe tragen. Ich stand zunächst eine Weile unter Schock, als sich eine umfangreiche Datei mit Layout nicht mehr öffnen und auch nicht reparieren ließ.

Der Verlust setzte mir zu, aber ich kam einigermaßen schnell darüber hinweg. Doch ich schleppe noch einen Gedenkstein mit mir herum, denn es geht um etwas Prinzipielles.

Ich hörte etliche Stimmen (in meinem Kopf und von Personen außerhalb), die mir wohlmeinend rieten, ich solle dies und das tun und jenes lassen oder stark einschränken – an dem allerdings mein Herz hängt.

Kann ich ohne leben? Oder wird das in Lustlosigkeit enden? Ich werde einen Selbstversuch starten und eine Online-Diät machen, die mir max. 1 Stunde Aufenthalt in der digitalen Welt pro Tag erlaubt.

Sinnvolle geistige Nahrung ist vorzugsweise analog aufzunehmen und auch für die Verdauung will ich mir mehr Zeit lassen. Durch diese selbstauferlegte Begrenzung werde ich Entscheidungen treffen müssen. Ich will mich auf das Wesentlichste konzentrieren und etliches streichen, was mich Zeit und Nerven kostet.

Zum Glück habe ich noch meine Kamera und Notizbücher – sonst würde ich vermutlich verhungern.

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