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Maßnahmen

genug gejammert

Schon schön, wenn man Menschen und/oder Orte kennt, bei denen man sich ausheulen kann. Früher oder später trocknen Tränen und oft sehe ich anschließend wieder klarer.

Ich überlege, welche Maßnahmen am geeignetsten sind, um Herausforderungen zu meistern. Hierfür spiele ich in gedanklich die Optionen durch und versuche ein Gespür dafür zu bekommen, wo eigentlich das Problem liegt, welches es zu lösen gilt.

Es dauert manchmal ein wenig, bis ich den Knoten aufgepult habe, um anschließend wieder eine schöne Schleife binden zu können.

akut

Augen zu und Nase durch

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Das Problem sieht als Sinnbild auf dem Tisch ganz lustig aus. Im Gesicht eher nicht. Eine Zumutung!

Nach anfänglichem Jucken und Wischen träufelte ich mir Augentrost ein, in der Hoffnung, mir Linderung zu verschaffen. Aber das ging nach hinten los. Ich erkannte mich anschließend selbst nicht wieder.

Von Abhilfe keine Spur, im Gegenteil. Die prallen Tränensäcke lagen mir quer und versperrten die Sicht. So verquollen war ich schon ewig nicht mehr. Ich tippe auf Hundehaare.

Kaum lasse ich mich mal hinreißen, ein liebes Tier zu streicheln, findet sich ein Haar in der Suppe.  Nun heißt es auslöffeln, was ich mir selbst einbrockte. Oder ich habe eine Augentropfen-Allergie.

Ich würde gerne behaupten, dass es mich nicht wirklich  juckt, wie ich aussehe. Aber um ehrlich zu sein: Ich überlege, ob ich mir oder jedem Spiegel eine Decke überstülpen soll.

Mein Humor hat gut Lachen bei dieser Vorstellung. Leider misslingt die Verwandlung des Tränen- in ein Lachsack-Gesicht.

naseweis

auf Umwegen zum Ziel

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Das kommt davon. Letzte Woche hatte ich leichtes, emotionales Nasenbluten, weil ich auf ein Hindernis stieß, auf das ich gar nicht vorbereitet war. Plötzlich baute sich das Problem vor mir auf.

Ich kam, sah und stockte.

Wenn meine Nase weiser gewesen wäre, hätte sie das doch riechen und mir einen Tipp geben können, damit ich nicht blindlings nicht weiterkomme. Doch auf den richtigen Riecher ist manchmal kein Verlass.

Stattdessen hatte ich auf mein Bauchgefühl gehört, das mir viel Selbstvertrauen eingeredet hatte. Was in gewisser Weise natürlich nett gemeint war – nur eben nicht reichte, um über die Runden zu kommen.

Ende gut, alles gut. Es fand sich nämlich ein Ausweg. Kein Gedanke an Flucht, sondern das gemeinsame Streben nach einer Lösung, wie es weitergehen kann.

Im Nachhinein erschloss sich mir etwas Grundsätzliches in Sachen Kommunikation. Absprachen erleichtern das Leben. Und hinterher ist man meistens klüger.