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Mal versuchen

mir schwebte etwas vor

Ich wollte jene Morgenstimmung malen, die mich schon so oft verzauberte. Der erst milchige Schein,  der zum gleißenden Licht wird.  Die feuchte Wiese, die sich in Nebel hüllt.

Bis ihr Geheimnis von der Kraft der Sonne gelüftet wird, zeichnen sich nur einige Gräser in nächster Nähe ab. Sie stehen vordergründig für eine gewisse menschliche Kurzsichtigkeit und verweisen auf eine größtenteils unsichtbare Weite.

Mir scheint, als deute sich ein tiefer Sinn an.

Langsam nimmt alles Gestalt an.

Leben heißt Wandel.

Alles erscheint vorübergehend auf der Bildfläche und löst sich am Ende vermutlich einfach wieder in Wohlgefallen auf.

 

 

vergleichsweise

         hübsch                    hässlich

         

Wer Pflanzen in Reih und Glied und nackte Erde setzt, könnte später mancherorts als Ordnungsfanatiker, Soldat oder Friedhofsgärtner durchgehen.

Wildwuchs sieht dagegen deutlich vitaler aus. Wenn diese Blumen sprechen könnten, würden sie lieber auf einer üppigen Wiese wachsen und gedeihen.