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Erfolgswelle

so könnte sie aussehen

Erfolgswelle

Wenn es nach mir ginge, würde ich mir die Welle selber aussuchen wollen. Es gibt so´ne und solche. Auf manchen kann man surfen, von andern überrollt werden und untergehen.

Mir würde eine mattgrüne Welle sehr gut gefallen, im Gegenlicht.

Kopie (1) von IMG_2555b

Der Erfolg dürfte in meinem Fall gerne dem Gesetz der Serie folgen.

Wellenlinien

Denn ich habe ja noch weitere Bücher in Arbeit und schreibe Seiten in Hülle und Fülle. Das ufert geradezu aus. Wunderbar.

umschlungen

Ich winde mich ein wenig, sehr empfehlenswert.

Windungen

Das gehört dazu, wenn man auf der Suche nach Halt und Höhe ist. Ich merke, wie stabilisierend es wirkt, mehr neue Verbindungen einzugehen, selbst unverbindliche.

Auf dem Wachstumsweg begegne ich anderen Menschen. Wir verbinden uns für den Augenblick, stehen zum Abschied eng umschlungen, lösen uns dann voneinander, um – erneut und jeder für sich – ein Stückchen weiterzuwachsen. Bis sich unsere Wege erneut kreuzen, ist es nicht weit.

Leichtigkeit

Schwebezustand

Schwebezustand

Auf dem milchig anmutenden Wasser scheint das blaue Boot zu schweben. Ähnlich leicht fühle ich mich auch gerade. Die nächsten ein, zwei Wochen werde ich voraussichtlich ein wenig vor mich hin dümpeln.

Andererseits zieht es mich wieder hinaus aufs offene Meer. Ich will den Wind in den Segeln, Wellen schlagen und Wogen glätten, im Trüben fischen und nach Perlen tauchen. Einfach auslaufen und mit überschäumender Begeisterung einen krönenden Abschluss finden.

Ahoi!

Schirmherr

tief verwurzelt in der Luft hängend

Luft-Wurzeln

Aber nicht mehr lange. Mein Schirmherr in spe hat angekündigt, sich in den nächsten 2 Wochen zu melden. Großartig, dann wird das keine lange Hängepartie. Ich hoffe, wir gehen eine lange Verbindung ein.

Ich hangele mich durch die Zwischenzeit und könnte bei so viel Freizeit eigentlich mal meinen Regenschirm aus dem Dschungel holen, wo ich ihn kürzlich stehenließ (Anm.: Lokal in Hamburg). Wenn es geregnet hätte, wäre mir das nicht passiert, aber man kann ja nicht immer Glück haben, nicht wahr?

Nischenhumor

unverschämt

Nische

Ich mag mich nicht länger verschämt in einer Ecke herumdrücken, sondern erblühe selbst in einer Nische. Ich ranke so vor mich hin und fühle mich wohl. Ich mache aus jedem Plätzchen das Beste, in diesem Fall einen hübschen Altar, wo ich still für Erfolg beten kann.

In Gedanken bereite ich ein Fest vor, um feste zu feiern, falls J. K. mein Buch zusagt. Ehrengast wird dann natürlich Queen Mary Lynn Monnro, meine Muse.

Ansonsten möchte ich am liebsten alle einladen, die mit Rat und Tat zum Erfolg beitrugen, von A wie Angst bis Z wie Zuversicht. Und ein paar richtige Gäste dürften bei dem rauschenden Fest auch nicht fehlen.

Vielseitigkeit

bunte Büchervielfalt

sinnbildlich dargestellt

Fehlt da nicht noch eine Kleinigkeit? Hm? Genau. Ich hoffe, ich passe mit meinem Humor in diese kleine Marktlücke.

Ich erfuhr gestern, dass mein Exposé gut ankam – und wurde um eine Leseprobe gebeten. Der Verleger hatte  nur das Exposé vorliegen. Nach diesem Vorgeschmack (2 Seiten) schrieb er mich an und bat um mehr. Das kann er haben, bitte, gern geschehen, nichts lieber als das.

Abwarten

Solange ich keine Absage habe, hocke und hoffe ich.

im 7. Himmel

Das kann jetzt erstmal dauern. In der Zwischenzeit könnte ich mich theoretisch etwas ausruhen, aber praktisch habe ich schon das nächste Buch im Visier.

Ich beschreibe schließlich meinen Werdegang, einen wirklich langen Weg – ein Ende ist noch nicht abzusehen. Ich gehe extrameilenweit und übe mich weiter in Alleinunterhaltung, bis meine Reichweite weiter reicht.

Reich und berühmt  werden, ist eine schöne Aussicht, mehr nicht.  Hauptsache, vogelfrei.

himmelhoch

Heute ist es soweit.

Flugzeug

Heute, am 07.07. befinde ich mich annähernd im siebten Himmel. Ich bin tatsächlich gestartet, um bei einem Verlag zu landen. Ich werfe per mail Flugblätter ab, um auf mein Buch aufmerksam zu machen: Exposé und Leseprobe.

Und obwohl ich mich so gründlich vorbereitet hatte und wieder und wieder Ausbesserungen vornahm, als ich die Mail abgeschickt hatte, sah ich einen Flüchtigkeitsfehler unmittelbar nach der Anrede… Ist das zu fassen?

Doch was soll´s? Ich nehme diesen Schönheitsfehler mit der Gesinnung von wabi-sabi hin bzw. tröste mich mit dem Gedanken, dass von diesem einen falschen Buchstaben schon nicht alles abhängen wird.  Es sei denn, das „e“ war ein Zeichen. Es könnte für Erfolg stehen. Ob erfolgreich oder -los bleibt abzuwarten.

Ich erholte mich erstaunlich schnell vom ersten Schreck, dass ich wieder einmal etwas falsch oder nicht ganz richtig (100%ig tiptop) gemacht hatte, und nehme es nun als schöne Übung für meine neue Geisteshaltung „Ich bin nicht perfekt, na und?“.

Try and error, heißt die Devise.