Archiv der Kategorie: Blogbuster

Buchblase

Hoffnungsschimmer

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Mein Traum verblasst etwas angesichts einer weiteren Absage von einem Verlag. Ich hatte es mir in schillernden Farben ausgemalt, wenn mein Buchmanuskript angenommen wird.

Schimmer

Ich wählte magische Einreichungsdaten, doch weder der 07.07. noch der 08.08. öffnete mir den Verlagsweg wie von Zauberhand. Eine Buchblase ist geplatzt, was allerdings bei weitem nicht so folgenschwer ist wie die Konsequenzen der Immobilienblase. Meine Schlussfolgerung: Die Menschen sollten mehr in Bücher investieren (Anm. einer enttäuschten Autorin)

Bedeutet das nun Ende meiner Hausarbeit? Mitnichten. ich wäre kein ernstzunehmender Schriftstellerlehrling, wenn ich nicht willens wäre, mir etwas Neues einfallen zu lassen.

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Ich gebe zu: Gestern kam es mir für einige Stunden so vor, als ginge ich auf dünnem Eis. Aber in Wahrheit gestattete ich mir nur, ein wenig enttäuscht zu sein.

Plan A und B sind gescheitert, also weiter im Text. Was kommt als nächstes? C und D.

Durchblick

wissenswertes zum Thema Wasser

Wasser

Viele Probleme sind wasserlöslich. Manchmal nützt es bereits, seine Hände in Unschuld zu waschen.

Von Wechselbädern der Gefühle bei unklarer Gemütsverfassung ist abzuraten.

Bei der Wahl des Freibads achte man darauf, dass niemand zuvor schon seine schmutzige Wäsche dort wusch, das könnte sonst abfärben.

Mit allen Wassern gewaschen zu sein, schreckt Mitmenschen ab.

CDs eigenen sich nicht zur sanften Reinigung, auch wenn die Werbung anderes verspricht.

Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist nur ein wenig Wasser auf meine Gedankenmühle und wird zu gegebener Zeit via Aquädukt fortgeführt.

steril

schöner wohnen

fast steril

Moderne Architektur ist oft quadratisch, praktisch, schön und gut. Aber…

Unverzichtbar: etwas Grünzeug. Zum Glück hat die Natur ein Einsehen und pflanzt sich dort auf, wo es besonders nötig scheint. Sie erobert selbst steril wirkende Lebensräume, gedeiht genügsam auf kargem Boden und sorgt so für Lebenszeichen. Mit minimalisten Mitteln lässt sich viel erreichen.

Wechselgeld

Welche Bank passt zu mir?

Bank im Nebel

Ich denke über einen Bankenwechsel nach. So unzufrieden bin ich gar nicht mal, denn ich habe ein Konto bei einer Sparkasse. Dort werden offenbar nicht ganz so nebulöse Transaktionen gemacht wie bei so manchen  deutschen Banken.

Trotzdem gefällt mir der Gedanke, noch bessere, vertrauensvollere Hände zu finden, zum Beispiel eine schöne Umweltbank. Ich werde mich mal danach umsehen.

Lichtung

Schau an, da ist ja schon eine durchaus einladende.

Park Bank

Freudenfeuer

entfachte Freude

Flammen

Als ich gestern früh aufwachte, fühlte ich mich einfach großartig. Die Erinnerung an den stimmigen Abend am Montag setzte unmittelbar Energie in mir frei. Begeisterung loderte erneut auf.

Ich wollte am liebsten ums Freudenfeuer tanzen. Nur weil ich kein Freund von Selfies bin und auch nicht Rumpelstilzchen heiße, gibt es an dieser Stelle nicht mich, sondern nur eine kleine Feuerbrunst zu sehen, die ich gerne nach Nero´s Vorbild besingen würde.

Den Song nenne ich „Lagerfeuer“, weil der Vorrat an Freude noch vorhält. Der Text will sich nicht reimen, aber die Botschaft kommt wohl trotzdem an, oder?

Ying und Yang

alles in allem

Ausschnitt 1

Der Zufall will es, der Wille kann es, die Macht tut es.

Wo und wer wäre ich ohne den Zufall? Alles fiel mir zu: Freud und Leid, Kummer und Kompetenz. Kein Tag ohne Demut gegenüber lenkenden Mächten.

Nichtssagend, aber nicht ahnungslos begab ich mich auf meinen Weg, von mundtot zu lebendig, von zu wenig zu viel. Ein Leben in Fülle und Hülle,  es lässt Nähte platzten.

Ich schäle mich aus meinem Kokon. Es ist mühsam, aber lohnenswert.

Es ist nicht immer leicht, den eigenen Weg zu finden, aber ich werde getragen vom Zufall, der es gut mit mir meint. Und von Weggefährten, die mich mit Lob überschütten und mit Kritik auf Schwachstellen aufmerksam machen.

Ich bin dankbar für alle Hinweise, denen ich etwas abgewinnen kann, denn Betriebsblindheit gehört zum Alltag. Wenn ich andere Menschen erreichen möchte, muss ich wissen, wie und was bei ihnen ankommt.

Ich freue mich über deren Mut, den Mund aufzumachen und ihre Eindrücke mit mir zu teilen. Ich höre hin, ich nehme auf und dann mache ich mein Ding daraus.

Überflüssig zu erwähnen, dass mir der gestrige offene Leseabend sehr gefallen hat. Ich sage es trotzdem!

vogelfrei

lieber die Taube auf dem Dach…

Taube auf dem Dach

…. als den Spatz in der Stube. Manch einer verfliegt sich doch mal und gerät dann in Panik. Mir sind Vögel in freier Wildbahn lieber. Und sie selber vermissen auch kein Dach über´m Kopf, sondern essen und schlafen lieber draußen an der frischen Luft.

Wenn ich mir das so anschaue, freue ich mich auf mein schönes Plätzchen inmitten unserer kreativen Runde heute Abend. Vielleicht werde ich mich in Erfolg sonnen können, vielleicht  bekomme ich gute Ratschläge. In jedem Fall genieße ich meine Handlungsfreiheit.