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einmaliges Trio

Adieu Sophie!

Gestern nahm mein Alter Ego namens Philo Sophie Selbst-Zweifel den Hut und verabschiedete sich. Allerdings verschwand sie bzw. ich nicht sang- und klanglos, sondern mit Musik.

Es war das erste Mal, dass ich nicht alleine, sondern mit Verstärkung in Gestalt von Guido Plüschke und Wolf Puschmann auftrat. Am Ende eine Premiere…

Es war ein stimmiger Abschluss: persönlich, amüsant und meinerseits etwas wehmütig.

Denn natürlich frage ich mich:

Was soll nun aus mir werden?

Waldinsel

Sehnsucht nach draußen

Ich liebe es im Moment mehr denn je, draußen zu sein an stillen und schönen Orten. Schon lange wollte ich eine bestimmte Location besuchen, auf die ich während der Dreifalt-Zeit aufmerksam geworden war. Kim Senger veranstaltet Live-Events im heimischen Garten mit viel Platz und Bühne. Normalerweise mehrmals im Jahr mit weit über hundert Gästen.

Es wurde ein ruhiger, total entspannter und abwechslungsreicher Besuch mit sinnlichen Erlebnissen in einer bemerkenswert lockeren Atmosphäre.

Ich habe fotografiert, gemalt, Musik gehört, getanzt, am Lagerfeuer gesessen, bin spazieren gegangen und ließ mir Pizza aus einem Lehmofen schmecken.

Danke Kim und Moni, für die Einladung, liebevolle Bewirtung und Geselligkeit. Es war ein unvergesslicher Nachmittag im Grünen und bunter Abend, den ich so oder ähnlich sehr gerne noch einmal erleben möchte. Waldinsel, ich komme wieder!

 

Bühnenerfahrung

Sommer im Park

Meinen Auftritt habe ich dann trotz aller Aufregung im Vorwege ganz gut über die Bühne gebracht. Wegen wackeliger Beine bekam ich wie gewünscht sogar einen Stuhl gestellt.

Mein zartgrünes Nervenkostüm blieb erstaunlich gut erhalten.

Dieses Fest fand ich besser als das im letzten Jahr, und ich würde mal vermuten, da ist weiterhin Luft nach oben insbesondere vom Wetter her. Was als Platz an der Sonne gedacht war, nun ja, … Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Es tat mir ein wenig leid, die Besucher im Regen stehen lassen zu müssen, während ich ein Dach über dem Kopf hatte. Allen, die gekommen sind, gebührt eine Tapferkeitsmedaille.

Ob meine Kolumnen bei allen gut ankamen, vermag ich nicht zu beurteilen, aber mir kamen meine Texte ganz gut über die Lippen, und meine Aussprache sollte verständlich gewesen sein.

Im Nachhinein bedauere ich nur, dass ich meine Rolle bei SuedKultur nicht klarer definierte, und ich wollte eigentlich auch mehr Werbung für die Kunstleihe machen.

Nachdem ich meinen Auftritt unerwartet unerschrocken absolviert hatte, feierte ich noch mit lieben Leuten vor der Bühne weiter. Ich war ja nicht nur meinetwegen gekommen, sondern auch, um anderen zu lauschen.

Sehr gut gefiel mir „Lieblingsfarbe Schokolade“, und das absolute Highlight für mich persönlich war Musikkabarettist Johannes Kirchberg. „Ich dagegen bin dafür“, dass die im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Bewerbung

Frei. Licht. Bühne

Weil mir der Aufruf gefiel sowie aufgrund eines frühmorgendlichen Leichtsinns am Samstag, bewarb ich mich für „Sommer im Park“ und fragte mich kurz darauf, bin ich noch ganz dicht? Inzwischen denke ich wieder: Warum nicht? Mitmachen könnte Spaß machen.

Ich warb u. a. damit, dass meine Kolumnen kurz und knackig sowie zeitlich flexibel sind – einsetzbar vom Lückenfüller bis zum Abwinken.

Bei der diesjährigen SuedLese machte ich die vielversprechende Erfahrung, dass die Lesung gut besucht war und die Kolumnen  bestens aufgenommen wurden.

Also warum nicht die neu überdachte Freilichtbühne im Harburger Stadtpark erklimmen?