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Bühnenbild

Bilder und Sessel im Dialog

Es wurde eine stimmige Tandem-Lesung. Ursprünglich wollte ich den Bildern die Bühne überlassen und mich davor setzen. Aber es kam anders.

Damit man mich sehen und auch besser verstehen kann, sollte ich dann doch dort oben Platz nehmen. Mit schön sonorer Stimme wurde ich tatkräftig von Wolf Puschmann unterstützt, der sich darauf vorbereitet hatte, mich im Fall der Fälle zu vertreten.

Ich dachte mir, es wäre ja mal interessant, meinen eigenen Gedanken zu lauschen. Er verlieh den Texten einen anderen Klang, der in seiner Tiefe beim Publikum sehr gut ankam.

So stellten wir nach der Pause einen zweiten Sessel auf die Bühne, um die restliche Lesung Seite an Seite zu bestreiten und uns abzuwechseln. Mir hat das ausgesprochen gut gefallen, eine vielversprechende, neue Erfahrung.

Sogar die Sessel harmonieren mit den Bildern, als hätten es bis ins Detail geplant…, dabei entstand der Umbau spontan und natürlich.

 

Ursprung

Sprache und Herkunft

Diether Siegel vollbrachte das Kunststück, eine sprachliche Brücke zu bauen. Ich konnte und mochte seinen Überlegungen folgen und sah den Sinn in seinen Worten.

Für mich war es mehr als nur ein kurzer Ausflug in die Gedankenwelt eines Mitmenschen, sondern eher wie ein Heimkommen.

Ein-Fluss vom Feinsten.

 

 

Frischzellenkur

graue Zellen brauchen Zufuhr

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Ich brauche gute Gedanken wie die Luft zum Atmen. Manche Meinungen kommen mir so abgestanden und verbraucht vor, dass ich im übertragenen Sinn aus Sauerstoffmangel Atemnot bekomme.

Sie werden nicht besser davon, wenn sie wieder und wieder gedacht und geäußert werden. Wenn ich in eine abgeschlossene Gedankenwelt gerate, sehne ich mich danach, ein Fenster aufzureißen, um etwas frischen Wind herein zu lassen.

Es gibt allerdings auch Leute, die sich dann beschweren, dass es zieht.

Dienst-Leistungen

Freude bei der ArbeitDSC00110_r1

Jede Tätigkeit, bei der wir die Zeit vergessen, ist Meditation.

Ich bin am liebsten unterwegs, sammle Eindrücke, um diese dann später im stillen Kämmerlein zu verarbeiten. Wie ich meine Ausflüge in die Natur mit dem Fotografieren verbinde und anschließend die Bilder mit den Gedanken in meinem Kopf, ist für mich der einzig wahre „Stillstand“, denn er erfüllt mich zutiefst.

Wie ich daraus eine Dienstleistung machen kann, von der auch andere etwas haben, ist dagegen eine Überlegung, die mich in Unruhe versetzt.

Vielleicht finde ich auf einem meiner Ausflüge die Antwort auf diese bewegende Frage.