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verfremdet

vertraut

Mein erstes Live-Konzert in der Fischhalle nach langer Zeit. Es fühlte sich ungewohnt und vertraut zugleich an. Die Wiedersehensfreude war groß, und doch  fremdelte ich ein wenig, spürte neben der guten, ausgelassenen Stimmung von Musikern und Gästen auch etwas eigene Befangenheit.

Es mag wohl mit daran liegen, dass man immer noch nicht einfach aufeinander zugehen oder sich gar umarmen kann, ohne Maske wie früher. Es fehlt der lockere Austausch, spontan entstehende Nähe. Trotz dieses Wermuttropfens war es ein wunderschöner Abend. Dank an Gastgeber Werner Pfeifer, die Musiker „Djangonauten“ und einem beswingten Publikum.

wohltuend

geistige und seelische Gesundheit

Eine runde Sache. Ich weiß fast nicht, wo ich anfangen soll, obwohl sich der Zeitpunkt exakt bestimmen lässt. Es begann mit der Vorfreude auf das Live-Konzert am Freitag Abend in der Fischhalle, corona-konform.

Tom Klose war so glücklich, endlich wieder auftreten zu können – und das Vergnügen war ganz unsererseits. Die Stimmung war bestens.

So startete ich gestern beschwingt in den nächsten Tag und radelte bei sehr wechselhaftem Wetter Richtung Moorburg zu „Kunst & Kirschen“.

Dort zog es mich magisch zur Pflanzenkunst von Antje Gerdts https://antje-gerdts.jimdofree.com

Ich konnte mich gar nicht entscheiden, welches mir am besten gefällt. Ich umkreiste stundenlang die Türme, die sie für die Ausstellung gewerkelt hatte. Bei jedem Rundgang hatte ich einen anderen Favoriten.

    

Ein kleines Stück vom Glück kaufte ich kurzentschlossen, um es gleich mit auf den Weg zu nehmen.

 

 

 

 

Ein vorläufiges Lieblingsbild habe ich auch, das ich gerne hätte – aber größere Anschaffungen brauchen mehr Bedenkzeit.

Wenn die Sonne scheint und Licht und Schatten darauf spielen, erwacht es zu noch mehr Leben.

 

 

 

 

 

 

 

Für den Nachhauseweg ließ ich mir viel Zeit und genoss den schönen Schein, denn gegen Abend wurde es zusehens sonniger.

Dann entdeckte ich durch Zufall ein geradezu zauberhaftes, entlegenes Fleckchen mit einer Fülle natürlicher Vielfalt.

     

 

 

Frühlingserwachen

Vielfalt allerorten

  

Könnte ich mich Drei- oder Vierteilen, wäre ich in der Lage, parallel auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und müsste mich nicht entscheiden zwischen Vernissagen, Lesungen,  Konzerten und andere Veranstaltungen.

Ja, die ersten schönen Tage des Jahres haben es bekanntlich in sich. Vielfalt blüht auf und zieht alle ins Freie. Aber aufgepasst, bei allem Elan fordert der frische Frühling auch seinen Tribut: Müdigkeit.

Klangfarben

SymphonING in der Dreifalt

In der ehemaligen Dreifaltigkeitskriche machte die sogenannte Klangkirche ihrem Namen alle Ehre. Das Symphonieorchester der Technischen Uni Hamburg Harburg spielte auf und begeisterte das Publikum.

Dirigent David Dieterie sorgte für Harmonie zwischen Orchester und Solisten.

Dazu gab es Kamera_den: Auch der NDR war zu Gast.

Voraussichtlich wird ein Bericht im Hamburg Journal am Samstag, den 09.02. gesendet, in dem es nicht nur um „Winterkonzerte“ geht, sondern auch das Projekt Dreifalt und die Kunstleihe Harburg.

Und hier noch die drei Damen vom Glühwein. Sie standen vor der offenen Tür von Dreifalt.

  

Schade, dass irgendwann Feierabend sein muss… Dann lichten sich die Reihen, die Gemeinschaft löst sich auf, Menschen, die zusammenkamen, gehen wieder getrennte Wege und manche allein nach Haus.

Hoffentlich bleibt die Kirche nicht bald für immer kalt.

stereo

Kopfhörer Konzert

Im Metronom ergatterte ich einen Sitzplatz auf der Treppe. Vor mir auf der Stehfläche standen im Gedränge vier Kopfhörer links und vier rechts, ein ausgewogenes Verhältnis also.

Bemerkenswerterweise befand sich wiederum je ein Musik-Konsument mit gehobenem Qualitätsanspruch unter den einfachen Hörern mit Stöpseln in den Gehörgängen.

Der herausragende Kopfhörer linker Hand war weiß und der rechts schwarz. Ich konnte zwar deren Supersound nicht heraushören, aber wenigstens bot sich meinen Augen etwas ordnende Harmonie inmitten der chaotischen Zustände.

Eine unterhaltsame, wenn auch gewöhnungsbedürftige Vorstellung: Vielleicht entsteht eines Tages aus unterschiedlichen Einspielungen im öffentlichen Nahverkehr ein neues Musikgenre.