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Klangfarben

SymphonING in der Dreifalt

In der ehemaligen Dreifaltigkeitskriche machte die sogenannte Klangkirche ihrem Namen alle Ehre. Das Symphonieorchester der Technischen Uni Hamburg Harburg spielte auf und begeisterte das Publikum.

Dirigent David Dieterie sorgte für Harmonie zwischen Orchester und Solisten.

Dazu gab es Kamera_den: Auch der NDR war zu Gast.

Voraussichtlich wird ein Bericht im Hamburg Journal am Samstag, den 09.02. gesendet, in dem es nicht nur um „Winterkonzerte“geht, sondern auch das Projekt Dreifalt und die Kunstleihe Harburg.

Und hier noch die drei Damen vom Glühwein. Standen vor der offenen Tür von Dreifalt.

  

Schade, dass irgendwann Feierabend sein muss… Dann lichten sich die Reihen, die Gemeinschaft löst sich auf, Menschen, die zusammenkamen, gehen wieder getrennte Wege und manche allein nach Haus.

Hoffentlich bleibt die Kirche nicht bald für immer kalt.

persönlich

Begegnung

Heute findet die Filmvorführung in der Dreifalt statt. Zu Gast der Regisseur Maan Mouslli.

Er stammt aus Syrien, war IT-Manager. Nach seiner Ankunft lernte er die deutsche Sprache und begann sich dem Filmgenre zu widmen. Sein Sujet: Flüchtlinge wie er. Aber mit Persönlichkeit, eigener Geschichte und eigenem Gesicht.

Es entstand der Film „Newcomers“, der einen faszinierenden und berührenden Blick  wirft auf die Individuen hinter dem pauschalen Terminus  „Flüchtling“.

Der Film wird heute um 20 Uhr im Projekt „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ in der leerstehenden Harburger Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße 44 gezeigt. Anschließend ist Zeit und Raum für persönlichen Austausch.

 

 

3 Hochzeiten

Veranstaltungsreigen

Am vergangenen Wochenende gaben sich mehrere Veranstaltungen die Klinke in die Hand, weshalb ich mich aufteilen musste.

Also hat sich einiges angesammelt, was ich zu verarbeiten habe. Dabei bin ich noch nicht einmal dazu gekommen, das vorherige Wochenende mit der Abschlussveranstaltung für den „Hamburger Gast“ Revue passieren zu lassen.

Die Arbeit und Vorbereitungen für die kommenden Ereignisse hielten mich von einer Lobeshymne ab. Doch hier und jetzt will ich meine Begeisterung wenigstens kurz in Worte fassen.

Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten: Dem Gast und Schreibtalent Tilmann Strasser, Ella & Huug, den Initiatoren und Gastgebern des Stadtschreibers, sowie den Geldgebern, die dieses Format möglich machen!

Nach der Arbeitswoche musste/ wollte/ konnte ich gleich auf mehreren Hochzeiten tanzen. Erstens stand die BookOldesloe auf dem Programm, dann zwei Veranstaltungen im Rahmen des Harburger Kulturtages.

Weil ich mich nicht dreiteilen kann, verbrachte ich Freitag und Samstag Zeit bei der Buchmesse, und Sonntag wechselte ich in der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche zwischen zwei Ausstellungen, an denen ich beteiligt war.

Bei der Buchmesse gab es viele Lesungen und viele Stände mit Autoren, die ihre Werke priesen. Dass es einigen an Fingerspitzengefühl mangelte, will ich ihnen nachsehen – schließlich sind sie Autoren und keine Verkäufer.

Ich versuchte mich zu behaupten, wenn sie mich augenblicklich zutexteten, sobald ich ihr Buch in die Hand genommen hatte. Leider sehe ich mich außerstande, gleichzeitig zu lesen und zuhören, sodass mir die Erfahrung eine Lehre war. Ich schlussfolgerte: Man lasse die Besucher in Ruhe und warte ab, ob sie lieber ersteinmal in etwas hineinlesen möchten oder Fragen haben bzw. Auskunft wünschen.

Von einer guten Geschäftsfrau bin ich selber denkbar weit entfernt, aber wenigstens falle ich nicht mit der Tür ins Haus, sondern klopfe vorsichtig an.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erstand ich im Laufe eines einzigen Tages sieben Bücher. Da verlor ich also wieder einmal die Kauf-Kontrolle und ließ mich hinreißen. Neugier und Habsucht gewannen die Oberhand. Mein Verstand konnte sich leider nicht durchsetzen, der besorgt nachfragte, wann ich das eigentlich alles lesen will. Er wartet bis heute auf die Antwort.

Sonntag ging es dann in die Kirche, d. h. die Ex-Kirche. Dreifalt, der Ort für Kunst, Kultur und Kreativität. Im Obergeschoss gab es die Ausstellung zeichnerischer Dialoge, darunter zwei, die ich selbst mit Harald Finke geführt hatte. Um ehrlich zu sein, erfuhr ich erst wenige Tage zuvor, dass ich oben wie unten hängen würde.

Denn eigentlich war ich nur auf das „Weltfest der Götter“ im Kirchenschiff vorbereitet. Zum einen wurden Bilder und Skulpturen ausgestellt, die im Rahmen eines Kunstprojektes entstanden waren, zum anderen waren während eines kreativen Schreibworkshops Worte und Sätze gesammelt worden, um daraus „Götterspeise für die Ohren“ zu machen.

Die Klangkirche war der stimmige Ort für die Veranstaltung, bot er doch viel Platz für unterschiedliche Vorstellungen von Kunst und Glaubensfragen sowie eine gute Akustik für die arabische Musik als Zwischenspiel bei den Lesungen.

Mir hat das Fest viel Freude bereitet und mich anderen Menschen nähergebracht. Die beiden Texte, die ich verfasste kann man in meiner Tagesbücherei nachlesen.

 

enjoy

Feste feiern

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Es war eine Menge los. Oder auch weniger.

Von den zahlreichen Veranstaltungen am 16. Juni waren einige wohl weniger gut besucht. Beispielsweise wollte es die Schützengilde bei einer n-joy Party ordentlich krachen lassen. Am nächsten Tag las ich: Wo waren die Harburger?

Bei der Erprobung der Räume der alten Dreifaltigkeitskirche haben sie uns auch nicht gerade die Kirchentür eingerannt. Aber manchmal ist weniger eben mehr.

Mehr Raum für Wahrnehmung und Austausch. 3falt eben.