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fiktiv

die Vorstellung von Zeit

Ich rutschte eher matt als hochglänzend ins Neue Jahr. Der Morgen nach Silvester ist immer irgendwie ernüchternd – egal, ob man viel, wenig oder gar keinen Alkohol getrunken hat.

Die Welt ist immer noch dieselbe. Böse Geister lassen sich nicht so leicht vertreiben, wie man sich wünschen würde. Sie bleiben unbeeindruckt von viel, wenig oder gar keiner Knallerei.

Ich blicke nicht zum ersten Mal der Tatsache ins Auge, dass sich vieles nur im Kopf abspielt. Wenn sich wirklich etwas zum Guten wenden soll, ist jeder Augenblick dafür so gut wie der andere.

Kontraste

Lichtungen

Nach den ganzen Live-Events kehrt zwischenzeitlich etwas Ruhe ein. Wenn ich nicht gerade fotografiersüchtig unterwegs bin, werde ich mir mal Zeit zum Schreiben nehmen.

Die Macht der Worte bekam ich heute früh zu spüren, als ich etwas las, das mich daran erinnerte, mich auf das WESENTLICHE Wohlbefinden zu besinnen. Von einem zum anderen Augenblick schöpfte ich Energie aus dem Ansatz, dass ich dem Sorgen-Sog widerstehen und mich gut um mich und das Naheliegende kümmern sollte.

Er deckt sich mit dem, was ich einst in einer Kolumne beschrieb.

http://www.sued-kultur.de/tiefgang/aufmerksamkeitsdefizite/

Ich möchte mir selber einen Gefallen tun und mich aufheitern.

verbindlich

Momente der Verbundenheit

Wenn ich alle Allianzen, die ich eingehe, beständig auf gleichem Niveau aufrechterhalten wollte, käme ich nicht mehr zu neuen Begegnungen, sondern bewegte mich auf immer gleicher Bahn, wie in einem Karussell.

Verbindlichkeit vermag zur Fessel zu werden, wenn es zu eng wird, um frei zu sein. Ein fester Knoten, der einen an Ort und Stelle festhält und an neuen Beziehungen hindert.

Stattdessen möchte ich lieber ein lockeres Netzwerk knüpfen, viele haltbare Schleifen binden: von Zeit zu Zeit ein Stück gemeinsam gehen, den flüchtigen Augenblick genießen, mich dann aber auch wieder lösen, um weiterziehen und auf der Wanderung Neues kennenlernen zu können.

Leuchtfeuer

ich strahle vor Glück

                              

Da ist er wieder, dieser Augenblick, in dem alles zusammenkommt, stimmt, mich erfüllt und meine Augen – die Fenster zur Seele – leuchten lässt.

Der Rest ist Zufriedenheit, meistens. In dem Bewusstsein, dass ich alles habe, was ich brauche und teilen kann.

Doch dann gibt es eben auch diese eruptiven Momente, in denen mich das Glück durchfährt und ich schier überlaufe vor Begeisterung.

Welch´ ein Genuss, „Hasenmeister“ zu lesen!