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Einsicht

gegenwärtig

Seltsam, plötzlich besinne ich mich wieder auf mich selbst, auf das, was ich vor der Krise glaubte, was ich ahnte und sogar ansprach.

Am 07. März las ich Kolumnen vor, davon mehrere, die noch gar nicht veröffentlicht wurden, denn plötzlich übernahmen die äußeren Ereignisse das Ruder.

Eine davon erscheint unter den gegebenen Umständen geradezu hellsichtig, wobei der Grundgedanke zeitlos gedacht war.

Ich werde die Kolumne um eine Anmerkung ergänzen und für kommenden Samstag planen und hoffen, dass nicht wieder etwas dazwischen kommt.

Politikwechsel

Stimmrecht

Ich freue mich z. T. über die Wahlergebnisse, die für Verschiebungen sorgt, zum anderen Teil bleibt meine Freude verhalten. Was gewonnen wurde, wird erst die Zukunft zeigen.

In was bin ich da nur hineingeraten? Bisweilen frage ich mich, was mich da geritten hat, mich in dieser Form zu positionieren.

Erstens hatte ich im Vorfeld der Wahl eine lästernde Kolumne geschrieben, in der ich meiner Skepsis gegenüber Medienmacht  Ausdruck verleihen wollte und mich offenkundig missverständlich ausgedrückt hatte.

Denn das erste Mal (!) bekam ich einen Kommentar zu einer Kolumne über Facebook und geriet zugleich in Erklärungsnot. Meine Wortwahl war anscheinend nicht glücklich gewählt  und das Timing auch fragwürdig, weil impulsiv.

Ich versuchte dann so gut es ging, auf die Kritik einzugehen, und litt unter dem Gefühl, falsch formuliert zu haben. Rezo sei Dank, überdachte ich meine Ambitionen, politisch zu werden.

Und tappte gleich ins nächste Fettnäpfen. Was dabei herauskommt, wenn ich mich in einem Artikel am kommenden Samstag bei SuedKultur mit Ulrike Hinrichs solidarisiere, wird sich zeigen – oder auch ein Schattendasein führen.

Aber ich kann wohl nicht anders, als zu sagen und zu schreiben, was ich denke und fühle….

Das Leben ist eine einzige Baustelle.