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vorbildlich

Aprilwetter, Folge 3

Über das Wetter kann man sagen, was man will, langweilig ist es jedenfalls nicht.

Die Wolken finden ständig neue Ausdrucksformen. Wer ahmt hier eigentlich wen oder was nach? Egal, es handelt sich wohl um eine Wechselwirkung. Die Launen der Natur wirken ansteckend.

 

Im April muss man auf alles gefasst sein. Klar ist es wolkig und sonnig und windig und nass und warm und kalt.

Durch die Wolkengebilde bekommt der Himmel noch mehr Tiefe.

Ich könnte stundenlang bei diesem Treiben zusehen.

Statt mich hinzusetzen, bleibe ich in Bewegung.

Denn da zieht dauernd etwas auf.

Und ein Platz in der Sonne ist mir lieber.

 

ein paar

Stunden am Strand

Mehr Lüftung geht nicht. Um den Kopf freizukriegen: Maske runter, raus gehen, Schuhe aus. Wenn dabei kalte Füße zu befürchten sind, behalte ich sie lieber an. Hauptsache frische Luft und Bewegung.

Ein wenig Sonne tanken, wäre natürlich auch nicht verkehrt, aber man muss das Wetter nehmen, wie es ist.

Wind und Wellen

magisches Meer

Zeitlos schön. Ewig neu. Magische Momente am Meer.

Ob leichte Dünung oder starke Brandung…, die See bewegt etwas im Menschen. Man schwingt im Rhythmus der Wellen mit.

Mal wirkt die Bewegung beruhigend wie eine sanfte Melodie, mal aufbrausend wie ein Orchester.

Augenblick folgt fließend auf Augenblick, nicht festzuhalten, nur aufzunehmen.

Wie in Trance ergebe ich mich dem Geschehen, verschmelze mit dem Element des Wassers, wie es wogt und lebt und zu atmen scheint.

Eine ähnliche Faszination übt wohl nur das Feuer mit all seinen Facetten aus, an denen man sich festgucken und kaum satt sehen kann.

Schattierungen

Schnittmenge vom Glück hoch 2  im Quadrat

Beim Betreten des Ausstellungsraumes in der MSH fiel mein Blick sofort auf ein großformatiges Werk, das mich magisch anzog.

Es schien dezent zu glitzern und ich meinte, Wasser über eine Schieferwand laufen zu sehen. Wie ein überdimensionaler Zimmerbrunnen wirkte sein Anblick erfrischend und wohltuend wie einen Bach.

Der Effekt fließendender Bewegung entstand durch das Licht- und Schattenspiel scheinbarer Reflexionen.

Die Besucher traten näher, um das Geheimnis des schönen Scheins zu ergründen. Kein Wasser, nur Lichtpunkte, die sich bewegten wie Reflexe von Sonne oder Mond.

Das große Ganze bestand aus vielen Quadraten  mit leicht gewellter Oberfläche in allerlei Grautönen. Auf diese Fläche wurden die hellen Punkte projeziert, mit erstaunlicher Wirkung.

Für mich war es ein gleichzeitig anregendes als auch beruhigendes  Highlight.

Danke, Helen Berning, für das Erlebnis mit diesen „Reflexionen“, denen ich noch eine Weile nachspüren werde.

 

 

 

 

 

Fußweg

blaues Wunder im Barfußpark

Die Wege hielten  unterschiedliche Abschnitte bereit. Vor allem für die Fußsohlen gab es allerlei zu erleben. Aus ihnen wurden überraschende Gefühle herausgekitzelt, wenn es über Stock und Stein ging, durch Schlamm und Sand, mal warm oder kühl, mal trocken oder nass. Die Abwechslung tat gut.

Auch den anderen Sinnen wurde etwas geboten. Zum Beispiel im Salzineum, einem mit Salz ausgekleideten Holzhaus. Wohlfühlklima.

Das absolute Highlight war für mich ein Sandpendel. Ein aufgehängtes, mit Sand befülltes Gefäß, welches anfangs einen einmaligen Bewegungsimpuls bekommt. Anschließend schwingt das Pendel recht lange über einer ebenen Platte. Währenddessen rieselt der Sand gleichmäßig durch ein Loch am Gefäßboden heraus und hinterlässt Spuren auf einer ebenen Platte.

Es ist zugleich spannend und entspannend dabei zuzusehen, wie die elipten Kreise ihre Bahnen ziehen. Ich war so in Trance, dass ich vergaß zu fotografieren.

Faszinierend war auch eine ebenfalls hängende große Schale mit Wasser, in die gelegentlich ein Tropfen fiel. Man konnte die Schale allerdings auch mit Klang in Schwingung bringen und die Schallwellen dann anfassen, indem man die Handfläche auf die Wasseroberfläche legt.

Am Ende war es ein sehr sinnliches Erlebnis, das nicht nur meine Füße prickelnd fanden.

Strudel

Sturm im Wasserglas

Ein weiteres Phänomen mit beschaulicher Sogwirkung konnte ich auch andernorts beobachten.

In Lüchow steht eine Wassersäule mit Rotationsblättern, welche man mit einer Kurbel in Bewegung setzen kann. Das gibt einen schönen Effekt und ist Physik zum Anfassen.

Ein erfrischender Anblick. In Bezug auf die momentane Hitzewelle werde ich glatt neidisch und wünschte, ich könnte  eintauchen in dieses Bild.

Reflexe

flüssiges Licht

Lichtreflexe

Wenn Licht im Wasser leuchtet oder in Bewegungen gerät und Muster auf Oberflächen zaubert, bin ich hin und weg.

Wasserspiegelung

Ich könnte mich stundenlang in diesen Anblick versenken. Es hat einen ähnlichen Effekt, als würde ich am Lagerfeuer sitzen.

Feuer und Wasser

Die Zeit bleibt stehen, ich werde innerlich ganz ruhig und lausche einer hör- und sichtbaren Stille.

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Standbilder werden diesem Phänomen allerdings nur unzureichend gerecht.

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gepolt

Mischen is possible

omega-symbol

Alles spielt sich zwischen den Gegensätzen von Schwarz und Weiß ab. Leben und Tod, Himmel und Erde,  Plus und Minus, Ost und West, Nord und Süd. Wir bewegen uns im Spannungsfeld der Pole.

Statt uns auf einen Standpunkt zu stellen und uns dort zu fixieren, könnten wir flexibel sein, unsere Einstellungen austauschen oder miteinander mischen.

gelb-grün-blau

Wo Bewegung stattfindet, fließt Energie.

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Das ist gut für Herz und Kreislauf.