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Kunsttherapie II

Thema 2:  Baum

Die Intuition findet die richtigen Formen und Farben, um etwas zum Ausdruck zu bringen. Durch die Betrachtung wird meine Innenwelt sichtbar und gibt mir viel zu verstehen.

Der Stamm ist schmal, die Wurzel auch. Umgeben von Düsternis liegen wie Schamlippen traumatische Erfahrungen unterirdisch begraben. Aus dem Grund steigen Tränen auf.

Mühsames Wachstum. Ein Ast verweist auf eine Weggabelung, er ist so stark wie der Stamm, dann knickt er ein, fängt sich, schraubt sich wieder empor und findet Anschluss an die Krone aus Licht und Leichtigkeit.

Oben, aus dieser Fülle heraus, zeigt sich ein akuter Durchhänger, durchtränkt von einer Traurigkeit, die die Kurve kriegt. Es geht wieder aufwärts und findet Anschluss an einen weitschweifigen, aber wichtigen Umweg, der schließlich wieder zum Licht führt.

Mit dem  roten Ei assoziiere ich eine Energiequelle. Sie scheint wie auf einer Schaukel auszuruhen.

Vielleicht ist es aber auch ein wunder Punkt, der umhüllt wird. Und ich frage mich, ob es einen Zusammenhang gibt, zwischen den Wellen aus Wut und Traurigkeit im Hintergrund gibt.

Temperatursturz

krasser Gegensatz

Am 25.06. fiel der erste Tag vom Kitesurf Worldcup ins Wasser – wegen Flaute. Bei 34 °C regte sich kein Lüftchen und das Meer zeigte sich von seiner aalglatten Seite.

Und dann das Wunder: Wellengang bei Windstärke 6 und 18°C, die sich anfühlten wie Auskühlung.

Für die Surfer ein Paradies, für die Zuschauer eine Augenweide und für Abreisende ein letztes Highlight.

Andernorts wurde der heißeste Tag seit der Wetteraufzeichnung gemessen. Ich bin froh, dass ich den dafür umso cooler an der Küste verbringen konnte.

 

 

 

bewegend

mehr davon

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Der Alltag hält Einzug – und ist anstrengend. Der letzte Sprung ins kalte Wasser liegt schon eine Weile zurück. Ich nutze meine Zeit, um noch einmal in schönen Erinnerungen zu baden bzw. ein paar Erkenntnisse aufzufrischen.

Mein Blog dient mir sowohl als Ablenkung als auch zum Manifestieren einer guten Geisteshaltung.

Was ich brauche: Bewegung und frische Luft, Tageslicht und Nachtruhe.  Ich brauche viel davon, will mehr und immer Meer, denn ich bin unter anderem wolken- UND wellensüchtig.

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In diese ganzen Lichtreflexe hätte ich mich wahrlich hineinsetzen können, aber noch lieber sehe ich sie mir an.

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Zum Glück gab es beides zur Genüge: flachen Strand, Bewegung im Wasser und Sonnenstrahlen, die Grund zur Freude machen.

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Ständig wurde alles neu durchmischt, waberte vor meinen Augen und wog mich sanft in Trance.

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Ich bin nicht die einzige, die sich zu diesem Element hingezogen fühlt.

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Selbst bin ich auch ein komischer Vogel, zähle mich jedoch gleichfalls zu den Land- und Leseratten.

Ich schwanke wie ein Boot zwischen den schönen Urlaubsbildern und der hiesigen Herbststimmung, zwischen dem Gefühl von bevorstehender Freizeit-Armut und der Bereicherung durch neue Erfahrungen.

All das würde ich gerne in einem Wort oder Bild zum Ausdruck bringen. Vielleicht mit diesem in eskalierender Schreibweise: see-/seh-/sehnsüchtig.

Blume