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Spielraum

großes Glück

Wie lange träumte ich schon von einem Atelier? Die Sehnsucht nach einem Raum, in dem ich ungestört kreativ sein kann, ist schon etwas älter.

Ich musste offenbar erst in die Jahre kommen, um ein gedankliches Hindernis zu überwinden. Das hatte mich davon abgehalten, mir diesen Traum einfach zu erfüllen. Aber nun ist der Bann gebrochen!

So hielt ich Augen und Ohren offen und fragte nach…,  und siehe da: schneller, als man es für möglich hält, fand sich schon mal eine vorübergehende Lösung.

Es ist noch nicht MEIN Atelier, aber es kommt dem Traum vom eigenen Raum schon sehr nahe. Ich bin verblüfft, wie glücklich sich Dinge fügen, wenn man sie ernsthaft anstrebt.

Elbengarten

Vorfreude

Ich werde mich an der Elbe einquartieren und mich von der Umgebung verzaubern lassen. Bei meinem letzten Ausflug ins Wendland kam ich an diesem Häuschen vorbei, fühlte mich magisch angezogen vom Namen Elbengarten und beschloss, hier einmal eine Auszeit zu genießen. Nun ist es soweit.

Meine Vorfreude wurde noch dadurch vermehrt, dass ich mich zuletzt in das Werk eines ehemaligen Lehrers von mir vertiefte, der 2008 für eine Elbvertiefung der anderen Art eine Wanderung von Hamburg und Dresden machte.

Mich haben seine Aufzeichnungen sehr angesprochen und darum war ich behilflich, seine handschriftlichen Notizen zu digitalisieren, damit ein Buch daraus werden kann. Besser spät als nie.

Der erste Schritt ist getan. Jetzt soll es weitergehen, indem der Text nochmal durchgegangen wird. Und da ich geistig sowieso gerade in seinem Fahrwasser schwimme, bot es sich an, gemeinsam in die gleiche Richtung aufzubrechen, um weiter Pläne zu schmieden. So komme ich zu einer Mitfahrgelegenheit und vertiefendem Gedankenaustausch.

Eine weitere stimmige Fügung sehe ich darin, dass in meinem Gästehaus offenbar der Aloha-Spirit zuhause ist. Von ihm hörte ich erst kürzlich in einem Fernsehbeitrag und verinnerlichte sofort den darin enthaltenen Geist, weil er mir aus der Seele spricht.

 

 

freigebig

Sinnbild

Tara

Die grüne Tara verkörpert das aktive Mitgefühl aller Buddhas. Sie soll vor den acht Arten der Angst schützen und die ursprüngliche Weisheit vermehren. Auch ihre wunscherfüllenden Qualitäten werden gepriesen.

Ich tauschte dieses Motiv einer Brandmalerei von mir gegen eine wunderschöne, handgefertigte, große Schale, die mich magisch angezogen hatte.

Weil ich sie begehrte, mir aber eigentlich nicht leisten konnte, traute ich mich, der Kunsthandwerkerin einen Tausch vorzuschlagen. Ich bot ihr etwas ebenfalls Selbstgemachtes an.

Es stellte sich heraus, dass sie einen besonderen Bezug zur grünen Tara hatte. Wenn das keine glückliche Fügung war! Die Tara machte es möglich. Sie hatte mich mit der Richtigen zusammengeführt und erfüllte uns beiden einen Traum.

Seit drei Jahren erfreue ich mich jeden Tag an dieser einmaligen Schale. Vor dem Hintergrund der Geschichte, hat sie für mich einen noch höheren ideelen Wert. Sie hat einen Ehrenplatz im Flur und ist meine erste Anlaufstelle, wenn ich nach Hause komme.