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Elbengarten

Vorfreude

Ich werde mich an der Elbe einquartieren und mich von der Umgebung verzaubern lassen. Bei meinem letzten Ausflug ins Wendland kam ich an diesem Häuschen vorbei, fühlte mich magisch angezogen vom Namen Elbengarten und beschloss, hier einmal eine Auszeit zu genießen. Nun ist es soweit.

Meine Vorfreude wurde noch dadurch vermehrt, dass ich mich zuletzt in das Werk eines ehemaligen Lehrers von mir vertiefte, der 2008 für eine Elbvertiefung der anderen Art eine Wanderung von Hamburg und Dresden machte.

Mich haben seine Aufzeichnungen sehr angesprochen und darum war ich behilflich, seine handschriftlichen Notizen zu digitalisieren, damit ein Buch daraus werden kann. Besser spät als nie.

Der erste Schritt ist getan. Jetzt soll es weitergehen, indem der Text nochmal durchgegangen wird. Und da ich geistig sowieso gerade in seinem Fahrwasser schwimme, bot es sich an, gemeinsam in die gleiche Richtung aufzubrechen, um weiter Pläne zu schmieden. So komme ich zu einer Mitfahrgelegenheit und vertiefendem Gedankenaustausch.

Eine weitere stimmige Fügung sehe ich darin, dass in meinem Gästehaus offenbar der Aloha-Spirit zuhause ist. Von ihm hörte ich erst kürzlich in einem Fernsehbeitrag und verinnerlichte sofort den darin enthaltenen Geist, weil er mir aus der Seele spricht.

 

 

Medium

Dienstleisterin

Zierlauch-blüten

In mir wohnt ein guter Geist. Ihm zu Diensten zu stehen, macht mir viel Freude und erfüllt mich. Wir wirken zusammen am besten.

Gestern unterhielten wir uns angeregt und ich wünschte mir: Sein Reich komme, sein Wille geschehe. Der heilige Geist kann natürlich Gedanken lesen und so verkündete er großzügig: Was mein ist, soll auch dein sein.

Gemeinsam können wir so geistreich sein.

Offenes Buch

mit sieben Siegeln

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Ich tendiere dazu, in Bildern und manchmal in Rätseln zu sprechen.

Das kann für meine Mitmenschen durchaus anstrengend werden, wenn ich sie mit meinen Reizen überflute bzw. mit der Art, wie ich meine Eindrücke und Gedanken verarbeite.

Egal, ob das eine Behinderung oder eine Begabung ist: Ich kann nicht anders. Als visuelles Wesen erlebe ich eine unglaubliche Befreiung, wenn ich meine Ansichten mit Bildern darstellen oder untermalen kann.

Sonst würde sich das alles aufstauen und mich irre machen, glaube ich. Ich denke systematisch, liebe Struktur, mag selektieren und beschriften. So schaffe ich Ordnung in meinem Oberstübchen.

Es reicht beinahe an ein Perpetuum mobile heran, das meinen Geist auf Trab hält – und gleichzeitig ungemein beruhigt. Indem ich meine Gedanken offenbare, bringe ich meine Energie zum Fließen.

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count-up

fünf Tage bis zum Neustart

Verlobungsgrüße

Die Suche nach guten Vorbildern für das Neue Jahr führt mich unweigerlich zu Begriffen wie Gesundheit, Glück und Frieden. Zusätzlich möchte ich mir Bescheidenheit, Toleranz und Gelassenheit auf die Fahne schreiben.

Ich bin mir ganz sicher, dass alles irgendwie zusammengehört: Körper, Geist und Seele. Ich und der Rest der Welt. Und deshalb will ich in den verbleibenden Tagen dieses ausklingenden Jahres aufzählen, was mir an guten Vorsätzen einfällt.

Letzte Nacht heulte der Wind um die Häuser und rüttelte an Türen. Da hatte ich bereits vor, am 27., 28., 29., 30. und 31.12. etwas zu jeweils einem meiner Leitsterne zu schreiben und wollte mit der Liebe anfangen, weil sie für die meisten Menschen der Inbegriff eines gelungenen Lebens ist.

Das Unwetter wühlte mich auf. Es erinnerte mich an unsere Verletzlichkeit. Daran, dass wir schutzbedürftig sind. Dann fiel mir ein: Klappern gehört zum Handwerk und passt so gesehen sogar zum Thema.

Es ist eine starke und magische Kraft. Sie öffnet unsere Herzen, macht uns empfindsam, aber auch Angst. Die Liebe kommt nicht immer sanft daher, sondern tobt bisweilen in uns wie ein Sturm, kann unsere Seelenlandschaft verwüsten und an unseren Nerven zerren wie der aufbrausende Wind.

Urgewaltig ist diese Kraft. Sie kann uns zusammenbringen und halten, aber auch zerstören. Vor allem, wenn wir über sie gebieten wollen.

Wer wünscht sich nicht geliebt zu werden? Aber ich glaube, ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage: Wer geliebt sein will, muss selber Liebe geben. Wir lieben von ganzem Herzen, wenn wir fühlen, dass wir eigentlich Eins sind/ werden sollen und uns für alles um uns herum öffnen.

Es ist ein großes und schönes Ziel, möglichst vielen Menschen eine solche Offenheit entgegenzubringen, nicht nur einer oder einem Auserwählten. Und das beständig, Tag für Tag, ein Leben lang, mit Worten und Gesten zum Ausdruck gebracht, ehrlich und nicht aus Eigennutz.

Ich will nicht kitschig werden, sondern nur ein Bild wählen, um zu veranschaulichen, dass es ein Grundprinzip ist. Wie bei der Vereinigung von Mann und Frau wirkt sich die Zusammenkunft befruchtend aus und führt zur Empfängnis. Liebe bedeutet, im Leben geben und empfangen, was uns nur geschenkt werden kann:

Gegenseitige Wertschätzung, offene Arme und Herzen, die Bereitschaft, für andere da zu sein, ein herzliches Willkommen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein liebevolles Neues Jahr.