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verzwickt

kompliziert

Mein Traum vom Schreiben gestaltet sich in der Umsetzung schwieriger als angenommen. Es reicht leider nicht, sich im Schreibfluss treiben zu lassen. Eine Geschichte braucht Hand und Fuß, Handlungen müssen schlüssig sein und Figuren, Zeiten und Orte stimmig.

Ließe ich mich von meinen Anfängerfehlern entmutigen, wäre der Traum unmittelbar ausgeträumt. Die Baustelle stellt mich allerdings vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen.

Noch betrachte ich sie skeptisch aus der sicheren Entfernung und schrecke vor der Hürde des Umdenkens und -schreibens zurück.

 

 

Seifengebläse

Schaumstrand

Träume sind Schäume, heißt es. In echt übertrifft dieser Strand mit seinem Treibgut alles, was ich mir bisher vorstellen konnte.

Tatsächlich argwöhnte ich, es müsse sich wohl um Umweltverschmutzung handeln. Umso größer war darum die Erleichterung, als ich erfuhr, dass es ein natürliches Phänomen ist. Seither halte ich es für das Sahnehäubchen am Traum von Strand.

 

 

Spielraum

großes Glück

Wie lange träumte ich schon von einem Atelier? Die Sehnsucht nach einem Raum, in dem ich ungestört kreativ sein kann, ist schon etwas älter.

Ich musste offenbar erst in die Jahre kommen, um ein gedankliches Hindernis zu überwinden. Das hatte mich davon abgehalten, mir diesen Traum einfach zu erfüllen. Aber nun ist der Bann gebrochen!

So hielt ich Augen und Ohren offen und fragte nach…,  und siehe da: schneller, als man es für möglich hält, fand sich schon mal eine vorübergehende Lösung.

Es ist noch nicht MEIN Atelier, aber es kommt dem Traum vom eigenen Raum schon sehr nahe. Ich bin verblüfft, wie glücklich sich Dinge fügen, wenn man sie ernsthaft anstrebt.

Atelier im Kopf

feinstofflich

Ich erwachte aus tiefem Schlummer und malte in Gedanken ein großes Bild. Es enthielt Elemente von allem Möglichen bzw. zeichnete Prozesse nach. Am liebsten hätte ich sofort zum Pinsel gegriffen und wollte festhalten, was ich alles vor meinem innneren Auge sah.

Andeutungen von der Entstehung schwirrten mir durch den Kopf, bis ich aufgewühlt aufstand.

Wie groß müsste die Leinwand sein, die  das fassen kann? Wo ist der Platz, um in Ruhe meinen Traum auszudrücken und zu deuten?

Ich möchte ihn hinüberretten in die Tagesschicht und mich mit der Feinstofflichkeit verweben.

 

traumhaft

aufgeweckt

Einst fragte ich mich, ob man Tagebücher auch nachts schreiben kann. Inzwischen dämmert mir, dass ich meinen Traum verwirkliche, wenn nicht sogar mehrere:

Den von einem besseren Leben, von mehr Selbstbestimmung und -bewusstsein, vom Schreiben und einer Buchveröffentlichung, von Eigeninitiative und mehr Mut, von einer guten Mischung aus unentgeltlichem und gehaltvollem Arbeiten in Umfeldern, die mir gut tun, von anregendem Austausch und viel kreativer Energie, also letztlich den Traum von  einem erfüllten Dasein.

Wunschzettel

Tagtraum von Teilhabe

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Ich träumte, ich wäre völlig klar im Kopf. Ich wüsste, was ich wollte und würde es tun.

Ein Traum mit dem Titel „Yes, we can – yes, we do.“

Es ist kein Wunsch, der sich zu Weihnachten erfüllen wird, sondern einer, den ich mit anderen teile und mit ins neue Jahr nehme: eine Artothek in Harburg.

Kunst liegt im Auge des Betrachters. Umso besser, wenn man mehr Zeit für eine solche Betrachtung hat.  Das wäre gegeben, wenn Menschen Kunst entleihen und es in Ruhe auf sich wirken lassen können.

Eine Artothek würde den Gedanken verkörpern, dass Kunst für alle zugänglich wäre und keine Frage des Geldbeutels. Es ginge um die Förderung einer bewussten Auseinandersetzung mit Kunstwerken und deren Vielfalt.

blauer Sterngemaltes Bild: Harald Finke

DSC00008aLichtobjekt: Irma Hagel

2017-02-25 13.05.46Signalstörung: Fernseher