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Entstehungsgeschichte

im Dialog

Das Thema Dialog beschäftigt mich momentan gleich in dreifacher Hinsicht.

Erstens im schriftsprachlichen Austausch mit dem Künstler Harald Finke, der ein Projekt auf den Weg brachte, bei dem mehrere Künstler sich zusammentaten bzw. abwechselnd wirkten. Mir gefiel die Idee, die er bei der Vernissage vorstellte und erläuterte.

Zweitens wiederhole ich mit ihm gerade dieses Konzept. Wir führten ein Gespräch per Mail und schickten parallel ein Bild hin und her, um gemeinsam zu gestalten. Was unglaublich anregend ist!

Und drittens lese ich sein Buch „Siebentagelang“, bei dem es ebenfalls um den dialogischen Austausch und allerlei Aspekte geht.

Wir alle kommunizieren: Pflanzen und Tiere, Männer und Frauen. Wie gelingt Verständigung, wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen? Kann Kunst die Kluft zwischen Kulturen überbrücken?

Bild und Buch eröffnen neue Perspektiven und ich bin neugierig, wie es weitergeht.

Diese Erfahrung fällt bei mir jedenfalls auf recht fruchtbaren Boden.

Befreiungsakt

kreative Kräfte entfesseln

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(Installation von Irmgard Gottschlich)

Wir hoffen, viel Energie am Aktionstag in den Gemäuern der Dreifaltigkeitskirche freizusetzen. Es wäre großartig, hier langfristig Interessen zu bündeln und für ein  solides kulturelles Konzept zu sorgen.

Erst einmal gilt es, gute Voraussetzungen zu schaffen – 3falt ist eine Vision, die wir nur gemeinsam verwirklichen können.  Das erfordert viel Köpfchen, helfende Hände und  Herzblut.

Hochtouren

G.

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Die Konzepte für das Riesen-Ereignis wurden mit großem Aufwand geplant und nun läuft alles auf den Beginn des Gipfels zu. Alle Kräfte werden im Einsatz sein, um die Sicherheit der einflussreichsten Politiker zu gewährleisten.

Die Riege der Mächtigen kann also anrücken, um in Hamburg zu residieren und am Verhandlungstisch Platz zu nehmen. Die anderen Bevölkerungsschichten müssen leider draußen bleiben, wo man sie erfolgreich in Schach halten kann.

Es könnten sich sonst zu viele Stimmen erheben, die einen anderen Tenor anstimmen als Wirtschaftswachstum um jeden Preis. Aber immerhin: es stehen interessante Themen auf der Agenda.

Die Welt möchte am Ende gerne einem guten Ausgang entgegenblicken und diesem frommen Wunsch schließe ich mich an.

Einstellung

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Farbkleckse

„Die raue WirkLICHTkeit“ ist seit 2 Wochen wieder im Keller verstaut und ich denke darüber nach, bei nächster Gelegenheit mehr Farbe ins Spiel zu bringen.

Eine Auswahl an schönen Fotos, die sich sehen lassen können, habe ich. Aber nach welchen Kriterien wähle ich aus? Ich möchte natürlich mehrere zusammen ausstellen, also sollen sie möglichst in einem Kontext stehen; farblich, stilistisch, formal oder inhaltlich.

Wie passt alles am besten zusammen? Wie bunt gewürfelt darf es sein? Was kann schon schief gehen? Dass jemand mit dem Finger auf mich zeigt und sagt: „Was erlauben Sie sich?“

Wenn jemand mit einem meiner Puzzleteile nichts anfangen kann,  ist das nicht weiter tragisch. Ich werde es vermutlich überleben, wie bisher alles, was ich erfahren durfte.

Scheinbare Konzeptlosigkeit ist auch eine Option. Die Kunst ist, sich frei zu machen von falschen Vorstellungen.

Ich bin ART fremd und vertraut. Das musste mal gesagt werden, von mir, hier und jetzt.