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Ich wollt´, ich wär´ ein Baum. In diesem Leben hat es leider nur zum Menschsein gereicht.

Dafür versuche ich, mir einiges abzuschauen. Das langsame Wachstum beispielsweise. Und unter der Oberfläche gilt es, ein solides Wurzelwerk auszubilden, damit mich so schnell nichts umhauen oder brechen kann.

Besonders wohl fühle ich mich zudem im Umfeld von Artgenossen und -genossinnen. Dazu passt ein Motto der kreativen Kunsttherapeutin  Ulrike Hinrichs, welches sie für eines ihrer Projekte wählte: „Zusammen sind wir Wald“.

Dieser schlichte Satz hat für mich enorme Tragweite.

 

 

Plan A

am Ball bleiben

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Den Reifungsprozess nicht unterbrechen, Geduld aufbringen; Samenkörner brauchen Zeit für ihr Wachstum. Wenn ich sanft und entschlossen bei meiner Wahl bleibe, reift das Neue heran und manifestiert sich vielschichtig.

Ich dachte oft in meinem Leben: Das kann ich nicht. Ich konnte nicht Fahrrad- oder Autofahren, nicht schwimmen und auch keine Socken stricken.

Doch in dem Moment, wo ich es wollte, habe ich es gelernt. Und zwar durch Übung. Anfängliche Unbeholfenheit wandelte sich nach und nach in Könnerschaft.

Erfahrungen mit greifbarem Ergebnis lehrten mein Unvermögen eines Besseren: Wo mein Wille ist, da ist mein Weg. Ich habe sogar gelernt, mit Rückschlägen umzugehen – nur resignieren kann ich nicht. Dann wäre alles aus!

Lehrling

learning by doing

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Derzeit befinde ich mich in einer umfangreichen Schulungsphase.

Ich lerne, meine Anspüche herunterzufahren. Ich lerne, mich locker einzubringen. Ich lerne, mit meinen Kräften zu haushalten.

Reduktion und angemessenes Verhalten sind weitere Stichworte. Wie schaffe ich es, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt mich zu zerreißen? Indem ich Ziele definiere und Prioritäten setze.

Ich will neue Erfahrungen sammeln. Es geht nicht um Besserwissen, sondern Bessermachen. Lernziel Nr. 1.

Dieses Konzept verspricht stabiles Wachstum in kleinen Schritten.