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Fremdheitsgefühl

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Ich weiß nicht, was mich da in die Irre geleitet hat, als ich kürzlich eine Fastfood-Kette aufsuchte, die ich seit Jahren bzw. Jahrzehnten konsequent gemieden hatte.

Es war ein Schock.

Meine Bestellung sollte ich einer Säule anvertrauen, musste den Screen touchen und dann die Nummer aus dem Schnipselschacht ziehen, die dann wie in einer Behörde aufgerufen bzw. angezeigt wurde.

Alle Wartenden starrten auf den Bildschirm, um sich über den Status Quo ihrer Bestellung zu informieren. Noch in Bearbeitung oder schon im Abhol-Modus?

Diese Szenerie fand ich fast noch befremdlicher als die bei manchen Tankstellen, wo der Trend gegenläufig ist: Der Kunde kommuniziert zwar seine Wünsche direkt mit einem Gegenüber aus Fleisch und Blut, bezahlt dann allerdings einen Automaten, der auch das Wechselgeld auswirft.

Das ist so irre!

Da steht Personal und muss sich zum Erfüllungsgehilfen eines Prozesses machen, der die menschliche Arbeit Platz für Platz wegrationalisiert.

Ich komme mir vor, wie eine Zeitreisende auf dem Weg in eine blutleere, vollautomatische Zukunft.

Plan A

am Ball bleiben

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Den Reifungsprozess nicht unterbrechen, Geduld aufbringen; Samenkörner brauchen Zeit für ihr Wachstum. Wenn ich sanft und entschlossen bei meiner Wahl bleibe, reift das Neue heran und manifestiert sich vielschichtig.

Ich dachte oft in meinem Leben: Das kann ich nicht. Ich konnte nicht Fahrrad- oder Autofahren, nicht schwimmen und auch keine Socken stricken.

Doch in dem Moment, wo ich es wollte, habe ich es gelernt. Und zwar durch Übung. Anfängliche Unbeholfenheit wandelte sich nach und nach in Könnerschaft.

Erfahrungen mit greifbarem Ergebnis lehrten mein Unvermögen eines Besseren: Wo mein Wille ist, da ist mein Weg. Ich habe sogar gelernt, mit Rückschlägen umzugehen – nur resignieren kann ich nicht. Dann wäre alles aus!