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Puzzle-Glück

spielerisch

Zu Beginn steht die Auswahl eines stimmigen Motivs, zu dem ich eine Verbindung habe; außerdem sollte es weder zu leicht noch zu schwer und schön ansehnlich sein, egal ob selbstgemaltes Bild oder eine Fotografie.

Dann fange ich an, dem Ganzen seinen Rahmen zu geben, das bietet Orientierung und erleichtert das weitere Vorgehen. Danach folgen die anderen Einzelteile, die sich zusammenfügen lassen.

Dabei ist achtsames Schauen, ein wenig Glück und viel Geduld gefragt. Der Fokus liegt auf einem einzigen Detail, das seinen Platz finden soll.

Mal suche ich nach einem bestimmten Teil, das von Form und Farbe passen könnte. Mal halte ich ein Teil in der Hand und frage mich, wo es wohl hingehört.

Puzzlen hat meditativen Charakter. Sehr konzentriert und gleichzeitig in entspannter Hingabe, die alle anderen Gedanken zum Schweigen bringt.

 

 

 

Projekt Paul

unausgereift

Kreativen Prozessen sollte man Spielraum lassen und nichts über´s Knie brechen wollen. Gut Ding will Weile haben, wie man so schön sagt. Also in Geduld üben. Vertrauen haben. Ruhe geben.

„Ich möchte ein Eisbär sein!“ ist der Ohrwurm, den ich seit zwei Tagen höre und parallel dazu stormt es in meinem Brain vor sich hin. Ich versuche, mich ins Zentrum dieses Geschehens zu begeben, das Auge des Hurrikans zu sein, um zu beobachten.

Eines ist mir just klar geworden: Das Projekt Paul tut mir gut, und ich möchte es nicht mit dem Ehrgeiz zu einer erfolgreichen Realisierung unter Druck setzen. Dass es sich vielversprechend anfühlt, ist die bessere Antriebsfeder, leicht und locker, denn die Gedanken-Spielereien machen Spaß und wirken anregend.

Resilienz

trotz allem

Vieles scheint unerwartet brüchig in der heutigen Zeit. Risse und Schwachstellen  beunruhigen, ja ängstigen die Gemüter. Zu Recht.

Genauso wahr ist aber auch, dass in jeder Krise auch eine Chance schlummert. Wenn wir uns an fundamentale Werte erinnern und bewusst dafür entscheiden, kann eine ungeahnte Stärke daraus resultieren.

Ich machte schon mehrmals die Erfahrung, dass es anders kommen kann, als angenommen. Genau darin liegt das Potential von Herausforderungen: nicht die Flinte ins Korn zu werfen, geschweige denn auf andere zu richten.

Uns allen wünsche ich Zuversicht und die Geduld, die man sich für schmerzhafte Prozesse nehmen sollte, wenn am Ende etwas Gutes dabei herauskommen soll.

Klangfeld-Erlebnis

Ich bin der Berg

Alt und müde, stark und stur.

In meinem Inneren bewahre ich das Geheimnis von Anbeginn.

Als Fels in der Brandung lasse ich mich im Sturm erobern und vom Wasser erweichen.

Ich bin der Berg und die in Stein gemeißelte Geduld. Nur manchmal brodelt es in mir und noch seltener kommt es zum Ausbruch.

Mit einem Herz aus Lava glühe ich vor Leidenschaft und schmelze oft dahin.

Das Leben kenne ich aus vielen Perspektiven, oberflächlich und in der Tiefe, Innen- und Außenwelt getrennt von einer schroffen Schale, die meine Dunkelheit schützt.

Ich bin der Berg und auch das Tal.

Plan A

am Ball bleiben

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Den Reifungsprozess nicht unterbrechen, Geduld aufbringen; Samenkörner brauchen Zeit für ihr Wachstum. Wenn ich sanft und entschlossen bei meiner Wahl bleibe, reift das Neue heran und manifestiert sich vielschichtig.

Ich dachte oft in meinem Leben: Das kann ich nicht. Ich konnte nicht Fahrrad- oder Autofahren, nicht schwimmen und auch keine Socken stricken.

Doch in dem Moment, wo ich es wollte, habe ich es gelernt. Und zwar durch Übung. Anfängliche Unbeholfenheit wandelte sich nach und nach in Könnerschaft.

Erfahrungen mit greifbarem Ergebnis lehrten mein Unvermögen eines Besseren: Wo mein Wille ist, da ist mein Weg. Ich habe sogar gelernt, mit Rückschlägen umzugehen – nur resignieren kann ich nicht. Dann wäre alles aus!

Geduld

Tücken der Technik

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„Es stehen Updates an. Dies kann einige Tage dauern. Schalten Sie Ihren Computer nicht aus.“

Auch Technik kann sich arbeitsunfähig melden. Computer können nicht nur von Viren befallen werden, sondern auch Symptome von Zivilisationskrankheiten zeigen.

Um einem Burnout vorzubeugen, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit die Finger vom  Personal zu lassen und Ruhezeiten einzuhalten. Für den User kann das zur Geduldsprobe werden, die die Nerven angreift.

Updates sind gewissermaßen eine Rosskur mit Schneckengetriebe.

hochgesteckte Ziele

Fortschritte brauchen ihre Zeit

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Aus einem zarten Pflänzchen können starke Bäume werden. Ich brauche etwas Geduld, wenn ich mitbekommen will, was aus einer Idee wird. Der Wachstumsprozess findet statt, auch wenn er nicht immer mit bloßem Auge erkennbar ist.

Eine Kombination aus aktivem Zutun und zuversichtlichem Warten führt meistens zu wunderbaren Resultaten. Worauf ich mich verlassen kann.