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Klangfeld-Erlebnis

Ich bin der Berg

Alt und müde, stark und stur.

In meinem Inneren bewahre ich das Geheimnis von Anbeginn.

Als Fels in der Brandung lasse ich mich im Sturm erobern und vom Wasser erweichen.

Ich bin der Berg und die in Stein gemeißelte Geduld. Nur manchmal brodelt es in mir und noch seltener kommt es zum Ausbruch.

Mit einem Herz aus Lava glühe ich vor Leidenschaft und schmelze oft dahin.

Das Leben kenne ich aus vielen Perspektiven, oberflächlich und in der Tiefe, Innen- und Außenwelt getrennt von einer schroffen Schale, die meine Dunkelheit schützt.

Ich bin der Berg und auch das Tal.

Seelenbrand

http://www.sued-kultur.de/tiefgang/seelenbrand/

Gestern war es soweit. Allein die Eröffnung war sensationell. Guido Plüschke begeisterte mit seinem Spiel auf der irischen Rahmentrommel. Der Mann und sein Instrument kamen beim Publikum extrem gut an.

Es ging weiter mit Kouba & Bock und feuchten Augen, als sie den Seelenbrand besangen. Mit vielen anderen Songs und Interpreten ging es munter weiter.

Das Publikum war u. a. im Flow mit Anke Schaubrenner, nicht nur bei „Woman is a river“.

Bea Reszat sang uns u. a. etwas über die Entstehung von Diamanten vor.

Irgendwo im All amüsierten sich alle köstlich, zwischen Sofa, Boden und Bett, Zimmer, Flur und Küche.

Weiter im Programm: Eve Keretic und BRETT, klasse!

Evermore. Diese Jungs haben ein großes Herz und bei vielen einen Stein im Brett. Denn Sie spielen ausschließlich für wohltätige Zwecke. Sehr sympathisch.

Weiter sorgten noch Chrissy Lazemare, Andreas Pohl, Frau Schützendorf u. a. für gute Unterhaltung.

Zum krönenden Abschluss spielte Violistin Solveigh Rose auf.

Der Abend war ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis mit großartigen Künstlern und Künstlerinnen sowie einem dankbaren Publikum.

ausgedient

herzlicher Abschied

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Der Alltag verlangt uns vieles ab; allerlei Aufgaben erwarten uns und stellen Ansprüche. Ob Garten- oder Hausarbeit, Broterwerb im allgemeinen oder Einkäufe im besonderen: Die Liste der beruflichen und privaten Verpflichtungen ist meistens lang.

Früher war immerhin der Sonntag der Erholung geweiht, nach getaner Arbeit sollten die Menschen am 7. Tage ruhen. Das Abschalten und Entspannen scheint heutzutage schwieriger; trotz so vieler Möglichkeiten – oder gerade deshalb.

Aber Schwamm drüber; es würde in Arbeit ausarten, das hier und jetzt zu vertiefen.

Was ich euch eigentlich nur zeigen möchte, ist dieses Stillleben, das ich gestern zufällig in der Spüle entdeckte: eine Haushalthilfe mit Herz, ein Zeichen der Liebe und fast zu schade zum Entsorgen.

Aber hygienhalber musste ich mich doch von dem Teil trennen und sage mir: Abschiednehmen gehört zum Leben dazu. Doch bewahre ich eine wirklich schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit, bin dankbar für die tägliche, konStruktive Zusammenarbeit und den sehr berührenden Moment gestern, als mir der Topfschreiniger überraschend sein Herz schenkte.

Datenklau

Jäger und Sammlerin

Glitzerblatt 1

Wenn ich auf eine Goldgrube stoße und die Nuggets, die ich vorfinde, großzügig mit anderen teile, bin ich doch kein schlechter Mensch, oder? Ich stehle das geistige Eigentum ja nicht, sondern verbreite es.

in besagtem Buch, das ich geschenkt bekam, stoße ich auf Zitate großer Dichter und Denker und anderer Personen, die mir aus der Seele sprechen und die ich daher weitergeben möchte.

Zum Beispiel die von Jean Paul:

„Nicht unser Hirn, sondern unser Herz denkt den größten Gedanken. Unser Herz aber oder unsere Seele oder der Kern unserer Persönlichkeit ist ein Funke aus dem Lebenslichtmeer Gottes.“

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