Schlagwort-Archive: Geschichte

Newcomers

biblisches Ausmaß

Mir fiel wie zufällig eine Geschichte ein, die über zweitausend Jahre alt ist, aber auch in die heutige Zeit passen würde. Ich will an sie erinnern. Wenn nicht jetzt zur Weihnachtszeit, wann dann?

Menschen auf der Flucht vor Lebensgefahr. Sie fanden der Legende nach Obdach in einem Stall nach einer beschwerlichen Reise, und neben den erwachsenen Ankömmlingen erblickte ein Kind das Licht der Welt. Konnte man ahnen, was daraus werden würde?

Ich frage mich, ob diese Geschichte nur etwas für gläubige Christen ist. Für mich hat sie symbolischen Charakter. Um in allem Fremden, das zu uns kommt oder in  unsere Gesellschaft hineingeboren wird,  etwas zu sehen, aus dem etwas Großartiges entstehen kann. Die Lehre von Nächstenliebe beispielsweise.

Mein Weihnachtswunsch: Es möge wieder ein günstiger Stern am Himmel stehen, der den Menschen Hoffnung gibt.

Stolpersteine

historisches Gemäuer

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Neulich bestieg ich bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide einen steilen Hügel, es mag wohl der Falkenberg gewesen sein.

Im Gelände stolperte ich über historische Hinterlassenschaften, die von unterschiedlichen Geschichten Zeugnis ablegen.

Einerseits befand sich hier während der NS-Zeit ein Barackenlager für Zwangsarbeiter. Nur Gedenksteine erinnern noch an dieses düstere Kapitel.

Weiter oben zum Gipfel hin schrieben Graffiti Kunstgeschichte.

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Ich fand Gefallen an den Farben und Inschriften, die ihre ganz persönlichen Geschichten als Geheimnis für sich behielten.

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Es mutete harmonisch an, dass sich hier in der freien Natur und als Gegengewicht zum schweren Erbe der menschenverachtenden Vergangenheit Liebespaare fanden und verewigten.

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Fifty shades of Grey

fesselnd

Metallring

Gestern lief etwas im Fernsehprogramm, was aus meiner Sicht mehr als nur eine goldene Himbeere verdient hätte.

Ich nehme die Kritik zum Anlass, um eigene Vorstellungen von fesselnden Grautönen ins Spiel zu bringen.

Mein Beitrag mag genauso unerotisch wirken wie der Film mit dem o. g. Originaltitel, ist aber in meinen Augen um einiges sinnlicher.

Und was meine persönliche Grauzone außerdem noch von jener hanebüchenen Geschichte unterscheidet: Sie ist geheimnisvoller, glaubwürdiger und vor allem freiwillig komisch.