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Motivation

Motiv

Dieses Bild ist in echt natürlich viel größer und auch schöner, und je länger ich es betrachte, desto mehr fällt mir auf, was es alles zum Ausdruck bringt von dem, was mich bewegt seit meinem Aufenthalt im Elbengarten.

Die Klangmassage hat etwas in mir abgerufen, was wohl im Dornröschenschlaf lag. Ich habe wieder angefangen zu malen. Aber anders. Neue, transformierte Energie setzt sich frei.

Ich hatte eine Vision von Berg und Baum zwischen Himmel und Erde. Die Aufbruchstimmung hält an. In dem Bild erkenne ich jene uralten Motive von mir, die mich schon so lange begleiten:  Austausch und Symbolik.

Kunst ist ein Kanal, durch den die Inspiration sprechen lernt, mein Beweggrund. Die Spirale des Lebens führt wie eine Wendeltreppe durch alle Höhen und Tiefen.

Blätterwald

Resonanzkörper

Das Klang-Erlebnis im Elbengarten hallt noch in mir wider.

Die Töne fanden sofort Anklang an das Bild eines Baumes. Ich meinte, das Knarren der Äste und das Rascheln der Blätter zu vernehmen.

Sie stimmten gemeinsam etwas an. Schwere und Leichtigkeit wechselten einander ab. Der Stamm bot den Blättern Halt, sich im Wind zu wiegen.

Bei dieser Gelegenheit fiel mir ein Vergleich ein, den ich vor einigen Jahren so ausdrückte:

Ich bin der Baum,

ich bin das Blatt, das fällt,

bleibe reglos liegen,

bis der kalte Wind

mich zittern lässt.

Bedeckt mit Erde,

 falle ich in tiefen Schlaf.

Ruhe sanft,

durchdringe das Dunkel,

schöpfe Kraft

und breche auf,

um zurückzukehren

mit neuen Träumen.

melancholisch

wehmütiger Abschied

Das Wetter war durchwachsen, aber trotzdem gab es reichlich Wohlfühlklima. Haus und Elbengarten waren einladend und der Raum zwischen Himmel und Erde weitläufig.

Regnerisch oder heiter bis wolkig – es gab viel Abwechslung.

Besonders morgens und abends suchte ich die Nähe zum Wasser.

Nicht immer kam die Sonne durch, seltene Momente stillen Glücks.

Klar ist bei Sonnenschein alles heller und leichter.

Wenn die Farben leuchten, tut das auch der Seele gut.

      

Aber Feuchtigkeit macht die Erde fruchtbar. Manches schießt vorzugsweise bei Regenwetter wie Pilze aus dem Boden.

Auch Moos lässt sich gerne dort nieder, wo ein Wasserbett in Sicht ist.

Ich persönlich ziehe Spaziergänge trockenen Fußes vor.

Außer, wenn ich barfuß am Strand bin.

Aber dafür war es schon zu kalt.

Ansonsten zeigte sich der Herbst von seiner leicht melancholischen Seite.

Der Abschied vom Elbtalauenland fiel schwer.

 

FfF

denkwürdiges Datum

Heute soll großflächig gegen den Klimawandel demonstriert werden bzw. für einen sorgsameren Umgang mit den natürlichen Ressourcen, damit uns die Erde auch weiterhin Heimat bleiben kann.

Wir werden viele sein, um die Politik zu einem Paradigmenwechsel aufzufordern. Ob es was helfen wird? Einen Versuch ist es allemal wert. Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße.

Geschenke

Begeisterung aus Liebe zum Ziel

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So heißt ein bebildertes Buch, das ich vorgestern überraschend geschenkt bekam. Passenderweise bin ich wirklich begeistert, denn es trifft genau meinen Geschmack.

Texte mit philosphischen Ansätzen nebst klugen Zitaten, die mich ansprechen, auf der einen Seite – bunte Bilder auf der anderen. Auch formal ist der Bildband eine runde Sache.

Ich möchte ein Zitat aus der Einleitung zitierten. Der Astronat James Irwing sagte:

„Die Erde erinnerte uns an eine in der Schwärze des Weltraums aufgehängte Christbaumkugel. Mit größerer Entfernung wurde sie immer kleiner.

Schließlich schrumpfte sie auf die Größe einer Murmel – der schönsten Murmel, die du dir vorstellen kannst. Dieses schöne, warme, lebende Objekt sah so zerbrechlich, so zart aus, als ob es zerkrümeln würde, wenn man es mit den Fingern anstieße.

Ein solcher Anblick muss einen Menschen verändern, muss bewirken, dass er die göttliche Schöpfung und die Liebe Gottes dankbar erkennt.“

Was für ein wundervolles Geschenk!

Verlauf

verwässert

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Zur Abwechslung regnet es und die Erde wird nass.

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Wasser fließt immer bergab. Erst fallen die Tropfen ganz locker vom Himmel, dann tränken sie Erdreich wie Asphalt und bahnen  sich, unten angekommen, ihren Weg.

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Aber wie geht es weiter, wenn der Gulli genug davon hat?

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Im weiteren Verlauf könnte man einen Stausee anlegen.

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Und dann aus den Kanälen Wasserstraßen machen.

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Wann wohl der Verkehrsverbund die ersten Gondeln einsetzt?