in- und auswändig

aushäusig

Schneckenhaus

Ich hätte gerne mein Zuhause im Gepäck gehabt, denn es gibt mir Geborgenheit. Mein Heim ist zwar nur klein und auch zerbrechlich, aber besser als ohne drum und dran unterwegs zu sein.

zielstrebige Nacktschneckee

Ich hoffe, dass niemand auf mir herumtrampeln wird! Außerhalb der eigenen vier Wände könnte ich leicht unter die Räder kommen. Aber nicht, wenn ich gut aufpasse und mein Ziel nicht aus den Augen verliere: Selbstermächtigung.

Im Grunde bin ich ganz froh, dass es endlich soweit ist und ich mich wieder außer Haus bewähren muss. Ich fühle mich einigermaßen gut gewappnet.

Also überwiegt insgesamt die Neugier über die Aufregung. Fragil, aber  zielgerichtet strebe ich neuen Erfahrungen und interessanten Begegnungen entgegen und nehme mir vor, möglichst nicht zu schleimen.

Immerhin ein Anfang

ein emotionaler Moment

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Dies könnte der Beginn rosiger Zeiten werden. Ich nehme an einer Maßnahme teil, die mir den Weg zurück ins Berufsleben ebnen soll.

Zuallererst geht es um die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, Geld in mich zu investieren. Werde ich je wieder so dienen können, wie man es von mir erwarten kann? Meine Bereitschaft und meine Arbeitsfähigkeit stehen auf dem Prüfstand. Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt.

Dass es schon morgen los geht, nenne ich schlicht Holterdipolter.

verkohlt

Kohle als Zeichen von künftigem Reichtum

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Phoenix aus der Asche ist das geflügelte Bild. Ich kann hier leider nur verkohlte Überreste statt des Wundervogels zeigen, der schwieriger vor die Kamera zu kriegen ist.

Ich will diesen Beitrag dem Phänomen widmen, dass manchmal auf den Ruinen etwas Neues wächst und Asche als Dünger dienen kann.

So bedeutet Zerstörung also nicht in jedem Fall die absolute Katastrophe, sondern birgt auch den Keim der Entstehung in sich.

Achat

Von manchem Stein kann man sich eine Scheibe abschneiden.

Steinscheibe a

Weil das einfach richtig gut aussieht. Besonders wenn die Scheiben  dünn geschnitten sind und das Licht durchscheinen lassen.

Daraus ließe sich bestimmt ein zauberhaftes Fenster machen.

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Wildwuchs

Was wächst denn da?

Getreideanbau an ausgefallenen Plätzen. Der Backstein ist vor Ort.

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Hier müsste wohl mal wieder Unkraut gejätet werden… oder ist das Grün als Werbung für den Schienenverkehr als umweltfreundliche Alternative zu verstehen?

Unkraut 1

Wie auch immer, manchmal sprießen Dinge an unerwarteter Stelle und bereiten einen Boden, mit dem man gar nicht gerechnet hat. Und das sind die Momente, die das Leben besonders spannend machen.

Unvorhergesehenes will ich integrieren, denn meistens stoße ich letztendlich auf ein stimmiges Gesamtbild.

Allee

schöne Rahmenbedingungen

Schwarzerlen-Allee bei Gut Moor

Als ich mein Navi auf mein Ziel programmierte, legte ich für mich fest, dass ich nicht die schnellste, sondern die schönste Route nehmen will. Die grobe Richtung behalte ich auf meinem Radarschirm, aber ich will auch mitkriegen, was links und rechts vom Weg ist und nicht einfach stur geradeaus marschieren.

Und so habe ich fast alle Zeit der Welt, um voranzukommen. Unterwegs atme ich den Duft der großen, weiten Welt. Ich schnuppere hier rein und verweile dort ein wenig und immer läuft mir etwas Interessantes über den Weg, dem ich meine Aufmerksamkeit schenken möchte. Es lohnt sich, immer wieder innezuhalten und zu lauschen oder genauer hinzusehen.

Zielgerade

jaja, so blau, blau, blau blühte… meine Fantasie

geradlinig

Ich stellte mir eine sich zusehens verjüngende Ziellinie vor.

Aber ganz aktuell habe ich ein wenig Federn gelassen – oder heißt es gelesen?

Federlesen

Der Verleger ist hin und her gerissen. Immerhin. Nun werde ich weiter hoffen und bangen. Aber eines weiß ich gewiss: Es hängt nicht alles von seiner Zustimmung ab.

Ich werde so oder so weiter Lösungswege gehen.

 

durchwachsen

halb Sonne, halb Regen

Glasfenster II

Mir ist gemischt zumute, mit einer Leichtigkeit schwer ums Herz, die bemerkenswert ist. Ich könnte weinen und lachen zugleich. Getrocknete Tränen scheinen in meinem Inneren zu glänzen.

Ich weiß, das mag pathetisch klingen, ist es vielleicht auch. Doch wozu leugnen? Ich BIN sentimental und in solchen Momenten neigen Gefühle dazu, sich ziemlich wichtig zu nehmen.

Was soll´s? Warum eigentlich nicht? Sie wollen auch zur Kenntnis und ernst genommen werden. Sie haben ein Recht darauf, auch mal rauszudürfen, statt oftmals ein Schattendasein zu führen. Ich öffne mich und lasse meine Melancholie zu. Ist ja nicht für ewig, sondern wahrscheinlich nur für drei Tage.

Träume

Was spiegeln verworrene Träume?

Spiegelbild

Träume sind Kunst. Versteht halt nicht jeder auf Anhieb, manche nie. Wenn es nun gar nicht immer um eine Botschaft geht? Vielleicht  will sich die Fantasie gerne mal austoben und findet tagsüber wenig Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Drücken wir also einfach ein bis zwei Augen zu und lassen ihr diesen Spielraum.

 

Motive meiner Bilder-Sprache: Sinnlichkeit, Reflexion und Humor.